Hey,
wir sind mit unseren Architekten mit einem weit fortgeschrittenen Entwurf kurz vor Beantragung der Baugenehmigung.
Einer der letzten Entscheidungspunkte: Soll der Keller (mit weißer Wanne) 60 cm oder 100 cm aus dem Boden herausragen.
Gem. unseren Architekten sparen wir bei 100 cm etwas Geld, es wäre aber kaum der Rede wert. Gleichzeitig aber sehen sie Erdarbeiten und die weiße Wanne als wesentliche Kostenelemente.
Meinem Verständnis nach müssten Erdarbeiten und weiße Wanne merkbar günstiger werden, wenn wir 100 cm aus dem Boden gehen (weniger Aushub, weniger weiße Wanne betonieren, weniger Volumen, das aufwändig gegen Nässe geschützt werden muss). Optisch und im Hinblick auf Terrasse etc. wären 100 cm für uns in Ordnung.
Lohnt es sich auf 100 cm Kellerhöhe zu gehen, wie seht ihr das?
wir sind mit unseren Architekten mit einem weit fortgeschrittenen Entwurf kurz vor Beantragung der Baugenehmigung.
Einer der letzten Entscheidungspunkte: Soll der Keller (mit weißer Wanne) 60 cm oder 100 cm aus dem Boden herausragen.
Gem. unseren Architekten sparen wir bei 100 cm etwas Geld, es wäre aber kaum der Rede wert. Gleichzeitig aber sehen sie Erdarbeiten und die weiße Wanne als wesentliche Kostenelemente.
Meinem Verständnis nach müssten Erdarbeiten und weiße Wanne merkbar günstiger werden, wenn wir 100 cm aus dem Boden gehen (weniger Aushub, weniger weiße Wanne betonieren, weniger Volumen, das aufwändig gegen Nässe geschützt werden muss). Optisch und im Hinblick auf Terrasse etc. wären 100 cm für uns in Ordnung.
Lohnt es sich auf 100 cm Kellerhöhe zu gehen, wie seht ihr das?
C
CheoRatharsair01.02.24 15:03Ja, das würde theoretisch gehen, aber ich glaube, wenn wir jetzt nochmal so grundlegende Änderungen geplant haben möchten, verlangen die Architekten mehr Geld, da wir schon im 4. Entwurf aktuell sind. Außerdem sind Wohnräume im DG mit Fenster doch schöner als im Keller, oder?
M
motorradsilke01.02.24 15:05CheoRatharsair schrieb:
Ja, das würde theoretisch gehen, aber ich glaube, wenn wir jetzt nochmal so grundlegende Änderungen geplant haben möchten, verlangen die Architekten mehr Geld, da wir schon im 4. Entwurf aktuell sind. Außerdem sind Wohnräume im DG mit Fenster doch schöner als im Keller, oder?Kommt darauf an. Wenn man Dachschrägen hat aus meiner Sicht nicht. Fenster kannst du im Keller auch haben, wenn du ihn 1 m rausnimmst. Und der Keller ist immer besser temperiert als ein DG.CheoRatharsair schrieb:
aber ich glaube, wenn wir jetzt nochmal so grundlegende Änderungen geplant haben möchten, verlangen die Architekten mehr Geld, da wir schon im 4. Entwurf aktuell sind.Das klingt aber gar nicht gut, genauer: nach schlampiger Vorentwurfsplanung.Wie eigentlich schon das Aufblasen des EG überhaupt.
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C
CheoRatharsair01.02.24 15:36Silke, ja, macht Sinn, wir haben im DG Gaube und Dachfenster, also auch schön denke ich, stimme dir aber trotzdem zu, hatten, was du sagst, eine Zeit lang in Erwägung gezogen, uns dann aber für die Wohnräume im DG entschieden.
Wie meinst du das mit der Vorentwurfsplanung?
Der Fairness halber: Das Aufblasen des EGs ist eher unsere Schuld bzw. unser Wunsch.
Ich glaube, es wäre für die Diskussion besser, wenn ich unser Vorhaben kompletter, in einem eigenen Thread poste, oder?
11ant schrieb:
Das klingt aber gar nicht gut, genauer: nach schlampiger Vorentwurfsplanung.
Wie eigentlich schon das Aufblasen des EG überhaupt.
Wie meinst du das mit der Vorentwurfsplanung?
Der Fairness halber: Das Aufblasen des EGs ist eher unsere Schuld bzw. unser Wunsch.
Ich glaube, es wäre für die Diskussion besser, wenn ich unser Vorhaben kompletter, in einem eigenen Thread poste, oder?
CheoRatharsair schrieb:
Wie meinst du das mit der Vorentwurfsplanung?
Der Fairness halber: Das Aufblasen des EGs ist eher unsere Schuld bzw. unser Wunsch.
Ich glaube, es wäre für die Diskussion besser, wenn ich unser Vorhaben kompletter, in einem eigenen Thread poste, oder?Ich fange mal hinten an: ja - am besten mit dem ausgefüllten Fragebogen, der oben in der Grundriss-Rubrik angepinnt ist, und mit Verlinkung mit diesem Thread in beider Richtungen.Mit Vorentwurfsplanung meine ich die klassische Planungsweise mit der Erstellung eines Vorentwurfes zur Visualisierung des Konzeptes, wie das Raumprogramm in den Baukörper übersetzt und auf die Stockwerke verteilt wird. Dieser wichtige Schritt wird heutzutage gern übersprungen, obwohl er ein Schlüssel ist, und jede Konzeptänderung zu einem späteren Zeitpunkt sehr viel mehr Zeit und Geld kostet.
Die Bauherren fahren gerne im dritten Gang an (und bringen nicht selten sogar schon eigene Planungen mit), und faule oder junge Architekten treiben ihnen das oft nicht mehr aus. Wenn die Bauherren das dann auch noch extra bezahlen, versäumte Grundlagen nachzuholen, um so besser für die Kasse des Architekten. Solche Schlümpfe werden bei mir im Vorfeld aussortiert.
Die Höhenpositionierung gehört übrigens ganz klar in die Vorentwurfsphase (Leistungsphase 2) ! und keinesfalls erst "als letztes Glas im Stehen" vor der Einreichung der Genehmigungsplanung angesprochen.
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