ᐅ Installation einer SAT-Anlage
Erstellt am: 28.04.2016 14:43
Sebastian79 13.06.2016 10:41
Das stimmt - aber wichtig ist, dass es trotzdem versichert ist . Selbst mit PA-Anschluss raucht Dir da einiges weg...
K1300S 13.06.2016 11:29
Dann tausche ich aber immer noch lieber die Sat-Komponenten als das ganze Haus wegen Brandschaden - Versicherung hin oder her. Hier geht es doch nicht nur darum, versichert zu sein, sondern um das Abwenden von Schaden, auch wenn so mancher hier das anders zu sehen scheint. Diese Maßnahmen kommen einem so lange sinnlos vor, wie man noch nicht gesehen hat, was in deren Abwesenheit passieren kann.
Viel Glück
K1300S
Viel Glück
K1300S
Sebastian79 13.06.2016 11:39
Ich hab nie gesagt, dass das sinnlos ist - habe schließlich selbst den PA für die Sat-Anlage gelegt, obwohl ich nicht musste.
Bieber0815 13.06.2016 20:46
Eine Fachkraft zu gewinnen, ist anscheinend nicht möglich. Dann bleibt für mich die Frage, wie kann der Laie kontrollieren, ob seine -- vom beauftragten Fachmann ("Meister des Elektrikerhandwerks") -- installierte SAT-Anlage korrekt ist. Worauf muss man achten? Was kann man mit bloßem Auge erkennen? Was könnte man den Elektriker fragen (ohne vom Zettel abzulesen)?
Dipol 14.06.2016 08:00
Bieber0815 schrieb:
Eine Fachkraft zu gewinnen, ist anscheinend nicht möglich.Fachkräfte, welche die für Antennensicherheit zuständige DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 vorweisen können und die auch verinnerlicht haben, sind nicht einfach zu finden, aber die gibt es.Bieber0815 schrieb:
Dann bleibt für mich die Frage, wie kann der Laie kontrollieren, ob seine -- vom beauftragten Fachmann ("Meister des Elektrikerhandwerks") -- installierte SAT-Anlage korrekt ist. Worauf muss man achten? Was kann man mit bloßem Auge erkennen? Was könnte man den Elektriker fragen (ohne vom Zettel abzulesen)?- Als Einstiegsfrage könnte man darum bitten die zuständige Norm vorzuzeigen oder wenigstens die VDE-Klassifizierung (VDE 0855-1:2015-06) aus dem Kopf zu benennen.
- HAUPTFEHLER: Die Mastschelle und/oder die Haupterdungsschelle sind nicht nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA zertifiziert, das kann auch ein Laie im Internet nachprüfen.
- Ob der Erdungsleiter aus min. 16 mm² Cu (massiv oder 7 x 1,7 mm), 25 mm² Aluminium oder 50 mm² Blitzableiterdraht besteht, ist auch ohne Internet festzustellen.
- Installateure mit blitzschutztechnischem Problembewusstsein werden vor der üblichen (und noch immer nicht nicht untersagten) Innenableitung von Erdungsleitern mit gefährlichen Näherungen warnen.
- Optimalschutz nach dem Stand der Technik und nach Normempfehlung mit getrennter Fangeinrichtung, erfordert die Beauftragung einer möglichst qualifizierten Blitzschutzfachkraft, EFK ohne Zusatzqualifikation sind keine Blitzschutzfachkräfte.
Peanuts74 14.06.2016 08:59
Um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, wenn der TE noch nicht mal ein Koaxialkabel kennt, ist nicht zu empfehlen, dass er auf dem Dach rumklettert und die Anlage selbst anschließt, PUNKT. Den Multischalter möglichst in Schüsselnähe (unterm Dach) verbauen, um Signalverlusten vorzubeugen. Da auch ich ungern auf dem Dach rumklettern wollte habe ich es auch machen lassen und ca. 180.-€ reinen Arbeitslohn für die Installation bezahlt.
Einen Mast bzw. Halterung habe ich mir selbst gebaut, wenn einer gekauft wird dann auf jeden Fall auf Qualität achten, die Windlast kann bei einer (ich nehme an) 85er Schüssel schon extrem sein.
Einen Mast bzw. Halterung habe ich mir selbst gebaut, wenn einer gekauft wird dann auf jeden Fall auf Qualität achten, die Windlast kann bei einer (ich nehme an) 85er Schüssel schon extrem sein.
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