ᐅ Innendämmung mit udiin, Erfahrungen
Erstellt am: 14.11.18 22:04
apokolok16.11.18 15:22
Ibaaa schrieb:
@ Herr Dr Hix: Eine Innendämmung ist ja keine neue Raketentechnik! Und das Dämmsystem, welches der TE benutzen möchte braucht keine Sperre/ Bremse.Sorry, aber nur weil du es 100x sagst wird es doch nicht wahrer.Innendämmung ist nach wir vor ein problematischer und fehleranfälliger Bereich, deswegen macht es auch niemand ohne Not.
Warum jetzt gerade diese Dämmplatten so unproblematisch sein sollen konntest du nicht erklären.
Die Wand ist kalt, Feuchte Luft kommt hin, Kondensat entsteht. Ich sehe nicht, wie das von dem bisschen Pappe vermieden wird.
Außerdem ist die Dämmwirkung von dem Zeug so gut wie nicht vorhanden, insofern ist es doch totaler Quatsch für das Minimum an Dämmwirkung Aufwand zu treiben und auch noch Schimmelprobleme zu riskieren.
Da ist es deutlich schlauer, einfach die Heizung höher zu drehen.
Oder, wie alle es machen Außendämmung anbringen...
Dr Hix16.11.18 15:24
Und wenn du es noch X mal wiederholst, es wird weder richtiger, noch gehaltvoller.
Du behauptest, es braucht keine Dampfbremse, weil die Feuchtigkeit von der Dämmung (und dem scheinbar unheimlich wichtigen Kleber!) wieder an die Raumluft abgegeben würde, kannst aber offenbar nicht erklären, wie das physikalisch vor sich gehen sollte.
Aber weißt du was: Auf diesem Niveau diskutieren führt zu nichts. Soll der geneigte Leser sich seine eigene Meinung bilden.
Du behauptest, es braucht keine Dampfbremse, weil die Feuchtigkeit von der Dämmung (und dem scheinbar unheimlich wichtigen Kleber!) wieder an die Raumluft abgegeben würde, kannst aber offenbar nicht erklären, wie das physikalisch vor sich gehen sollte.
Aber weißt du was: Auf diesem Niveau diskutieren führt zu nichts. Soll der geneigte Leser sich seine eigene Meinung bilden.
bernie25.11.18 17:15
Dr Hix schrieb:
Und wenn du es noch X mal wiederholst, es wird weder richtiger, noch gehaltvoller.
Du behauptest, es braucht keine Dampfbremse, weil die Feuchtigkeit von der Dämmung (und dem scheinbar unheimlich wichtigen Kleber!) wieder an die Raumluft abgegeben würde, kannst aber offenbar nicht erklären, wie das physikalisch vor sich gehen sollte.
Aber weißt du was: Auf diesem Niveau diskutieren führt zu nichts. Soll der geneigte Leser sich seine eigene Meinung bilden.Sorry, aber lies Dich erst einmal ein. Ibaaa hat bezüglich des hier gewünschten Systems völlig recht. Das kannst Du auch bei Udiin und anderen namhaften Herstellern, die sich auf Innendämmung spezialisiert haben, nachlesen.
Trotzdem würde ich persönlich auch immer eine Außendämmung bevorzugen, wenn gesetzlich und technisch möglich.
Dr Hix25.11.18 18:03
Sorry , aber lies du doch bitte erst einmal den Thread, bevor du dich dazu äußerst
1. Das hier vom TE angefragte System wird vom Hersteller tatsächlich damit beworben, dass keine Dampfbremse benötigt wird. Der gleiche Hersteller schreibt aber im Datenblatt zu seinem Produkt:
D.h. es gilt für diese Platten das gleiche wie z.B. für alukaschiertes PUR - die Plattenoberfläche ist dampfdiffusionsdicht, die Fugen und Anschlüsse sind es nicht!
Jetzt kann man hingehen und versuchen wirklich alles irgendwie mit Klebebändern, Pasten usw. abzudichten, oder man macht es sich einfacher (und den Gesamtaufbau damit weniger Fehler- und schadensanfälliger) und verlegt eine Dampfbremse über die gesamte Konstruktion.
So oder so ist das System aber nicht per se ohne Abdichtung zu verwenden.
2. Argumentierte hier mit der Behauptung es brauche generell keine Dampfbremse bei Innendämmungen mit diffusionsoffenen Materialien, weil etwaige Feuchtigkeit von diesem und dem Kleber (!) einfach wieder an die Raumluft abgegeben würde.
Das ist und bleibt im Allgemeinen blanker Unfug und ist selbst bezogen auf das hier angefragte System immer noch falsch!
1. Das hier vom TE angefragte System wird vom Hersteller tatsächlich damit beworben, dass keine Dampfbremse benötigt wird. Der gleiche Hersteller schreibt aber im Datenblatt zu seinem Produkt:
Grundsätzlich müssen alle Anschlüsse so dimensioniert und
einwandfrei abgedichtet sein, dass Schlagregen und sonstige Feuchtigkeit nicht in bzw. hinter die
Dämmelemente eindringen kann.
D.h. es gilt für diese Platten das gleiche wie z.B. für alukaschiertes PUR - die Plattenoberfläche ist dampfdiffusionsdicht, die Fugen und Anschlüsse sind es nicht!
Jetzt kann man hingehen und versuchen wirklich alles irgendwie mit Klebebändern, Pasten usw. abzudichten, oder man macht es sich einfacher (und den Gesamtaufbau damit weniger Fehler- und schadensanfälliger) und verlegt eine Dampfbremse über die gesamte Konstruktion.
So oder so ist das System aber nicht per se ohne Abdichtung zu verwenden.
2. Argumentierte hier mit der Behauptung es brauche generell keine Dampfbremse bei Innendämmungen mit diffusionsoffenen Materialien, weil etwaige Feuchtigkeit von diesem und dem Kleber (!) einfach wieder an die Raumluft abgegeben würde.
Das ist und bleibt im Allgemeinen blanker Unfug und ist selbst bezogen auf das hier angefragte System immer noch falsch!
bernie25.11.18 18:55
Dr Hix schrieb:
Sorry , aber lies du doch bitte erst einmal den Thread, bevor du dich dazu äußerst Den habe ich schon gelesen, keine Sorge. Auch andere sehr renommierte Hersteller von Innendämmsystemen wie z.B. STO, sehen bei Ihren diffuionsoffenen Systemen keine Dampfbremse vor, wenn die Innendämmung korrekt verarbeitet wird. Dieser Tatsache hast du bisweilen widersprochen, indem Du behauptest, dass dies fachlich nicht korrekt ist und immer eine Dampfbremse benötigt wird. Und auf nichts anderes habe ich hingewiesen. :-PDass man generell bei allem Innendämmsystemen auf eine Dampfbremse verzichten kann, ist selbstredend Unfug.
Dr Hix25.11.18 19:15
Wenn ein Hersteller damit wirbt, dass keine Dampfbremse benötigt wird, meint er damit nur, dass keine separate (zusätzlich zu der in seinem Produkt verarbeiteten) benötigt wird. Nicht gar keine.
Und im "Kleingedruckten" folgt dann der Hinweis, dass die integrierte Dampfbremse vom Hersteller nur funktioniert, wenn du diese mittels weiterer Komponenten "korrekt verarbeitest".
Es bleibt dabei: Du benötigst IMMER eine Dampfbremse. Unterschiede gibt es lediglich in der Ausführung derselbigen.
Und im "Kleingedruckten" folgt dann der Hinweis, dass die integrierte Dampfbremse vom Hersteller nur funktioniert, wenn du diese mittels weiterer Komponenten "korrekt verarbeitest".
Es bleibt dabei: Du benötigst IMMER eine Dampfbremse. Unterschiede gibt es lediglich in der Ausführung derselbigen.
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