ᐅ Hauskauf - Komplizierte Lage
Erstellt am: 17.03.2021 09:15
11ant 19.03.2021 14:03
Tolentino schrieb:
Vielleicht der hier?
"Wer seine eigene Familie verstört, wird Wind zum Erbe bekommen, und der Dumme sei des Weisen Knecht!"
Sprüche 11.29Ich muß gestehen, da geht es mir wie dem Bischof Hemmelrath: beim Bibelstellenwetten gegen Pater Braun verlöre ich jedes Mal ;-) ypg 19.03.2021 18:17
hm
Patblue schrieb:Die Mutter hat das Vorkaufsrecht. Wenn das Haus veräußert wird, nur mit ihrem Einverständnis!
Eine Mutter (wohnend in einer Mietwohnung) gibt es ebenfalls noch, die beiden sind getrennt lebend.
Patblue schrieb:„Voll in Ordnung“ ist für mich auch nicht gerade in der Nähe von „akzeptiert“ oder „gewünscht“.
Der Umzug in eine 1-2 Zimmer Wohnung (gerne auch in unmittelbarer Nähe) ist für ihn voll i.O.
Patblue schrieb:Ohne Instandhaltung sinkt der Wert des Hauses.
auch die zukünftige Wertsteigerung der Immobilie in den nächsten Jahren mit einberechnen muss,
Joedreck 19.03.2021 18:18
Alles was weiter geschrieben wurde bestätigt meine Meinung. Haus zum Marktpreis kaufen und Ruhe an allen enden. Ist das nicht möglich oder gewollt, vom ganzen Vorhaben distanzieren. Man merkt ja schon am gierigen Bruder wie die Stimmung sonst sein wird.
Tassimat 19.03.2021 18:42
Auf wessen Seite steht die Mutter überhaupt? Wie ist ihr Verhältnis zum Vater und all den anderen Beteiligten? Die sitzt da schön am langen Hebel mit einem Veto-Recht.
Patblue 19.03.2021 19:54
Puh schon interessant was für Reaktionen diese Situation und eventuelle Entscheidungen bei manchen Usern hier auslöst und wie emotional geladen viele schreiben.
Man könnte fast meinen SIE müssten selbst entscheiden. Von dem her gehe ich jetzt auch nur auf die sachlich wichtigen Dinge ein.
Trotzdem danke natürlich weiterhin für die rege Diskussion.
Eigentlich doch recht naheliegend - er hat es selbst gebaut und möchte nun eben nicht das fremde Leute darin wohnen sondern will es lieber an die direkten Nachkommen weiterreichen.
Übrigens ja auch ein Grund warum ich eine Lösung suche in dem wir früher oder später als Hauseigentümer auftreten. Die Geschwister haben nämlich kein Interesse daran irgendwann einmal in das Haus einzuziehen.
Das ist richtig.
Allerdings hat sie keinerlei interesse mehr an dem Haus und würde am liebsten den Barwert daraus erhalten.
Daher wäre für sie eine Lösung bei der wir das Haus direkt abkaufen und sie ausbezahlt wird zu ihrem Vorteil.
Der Wunsch des Vater ist es das Haus an die Kinder weiterzugeben.
So besser?
Das stimmt so nicht.
Überspitzt gesagt würde ein Haus in der Münchner Innenstadt auch ohne großartige Instandhaltung sehr wahrscheinlich weiterhin an Wert gewinnen bzw. zumindest nicht im Wert sinken.
Das sehe ich inzwischen genauso.
Frage ist nun eben wie realisiert man das ganze, da wir das Haus ja wie geschrieben nicht komplett zum Marktwert + Renovierung abkaufen können.
Meine Idee wäre daher folgende:
Hauswert wird ermittelt, sagen wir als Annahme 600.000.
Wir kaufen es zu 400.000 ab, die Differenz 200.000 ist als Voraberbe zu werten.
Mein Vater kauft sich von dem Geld (400.000 - 240.000Restschulden = 160.000 /2 = 80.000 für jeden Elternteil) und seinem ersparten eine schöne Wohnung für sich, idealerweise ebenfalls im Wert von ca. 200.000 welche direkt einem der Geschwister nach Ableben zugesichert wird. Ich denke ihr könnt euch inzwischen denken welchen Geschwisterteil ich damit meine (-:
Nach seiner Argumentation würde ja dann die Wohnungs-Immobilie in Zukunft ja auch an Wert steigen, wovon er wieder profitieren würde.
Dem dritten Geschwister wird ebenfalls 200.000, spätestens zum Erbfall, zugesichert, erst danach wird das restliche Erbe durch 3 geteilt.
Hier besteht natürlich ein Risiko das zum Erbfall keine 200.000 von beiden Elternteilen mehr vorhanden sind.
Wie das besser geregelt werden kann muss ich mir noch den Kopf zerbrechen.
Außer ihr habt vllt eine Idee? Vllt das das Geld im Notfall von uns Brüdern bezahlt wird??
Meine Mutter würde in diesem Szenario davon profitieren das sie direkt ausgezahlt wird und so gesehen nichts mehr mit dem Haus zu tun hat, so wie sie es sich wünscht.
siehe oben
Man könnte fast meinen SIE müssten selbst entscheiden. Von dem her gehe ich jetzt auch nur auf die sachlich wichtigen Dinge ein.
Trotzdem danke natürlich weiterhin für die rege Diskussion.
11ant schrieb:
Ich habe aus der Antwort noch nicht herausgelesen, warum dem Vater wichtig ist, daß das Haus in der Familie bleibt. Das kann ihm doch in seiner neuen Wohnung egal sein - also warum ist es das nicht ? - mit diesem Motiv sollte man sich beschäftigen.
Eigentlich doch recht naheliegend - er hat es selbst gebaut und möchte nun eben nicht das fremde Leute darin wohnen sondern will es lieber an die direkten Nachkommen weiterreichen.
Übrigens ja auch ein Grund warum ich eine Lösung suche in dem wir früher oder später als Hauseigentümer auftreten. Die Geschwister haben nämlich kein Interesse daran irgendwann einmal in das Haus einzuziehen.
ypg schrieb:
hm
Die Mutter hat das Vorkaufsrecht. Wenn das Haus veräußert wird, nur mit ihrem Einverständnis!
Das ist richtig.
Allerdings hat sie keinerlei interesse mehr an dem Haus und würde am liebsten den Barwert daraus erhalten.
Daher wäre für sie eine Lösung bei der wir das Haus direkt abkaufen und sie ausbezahlt wird zu ihrem Vorteil.
ypg schrieb:
„Voll in Ordnung“ ist für mich auch nicht gerade in der Nähe von „akzeptiert“ oder „gewünscht“.
Der Wunsch des Vater ist es das Haus an die Kinder weiterzugeben.
So besser?
ypg schrieb:
Ohne Instandhaltung sinkt der Wert des Hauses.
Das stimmt so nicht.
Überspitzt gesagt würde ein Haus in der Münchner Innenstadt auch ohne großartige Instandhaltung sehr wahrscheinlich weiterhin an Wert gewinnen bzw. zumindest nicht im Wert sinken.
Joedreck schrieb:
Alles was weiter geschrieben wurde bestätigt meine Meinung. Haus zum Marktpreis kaufen und Ruhe an allen enden. Ist das nicht möglich oder gewollt, vom ganzen Vorhaben distanzieren. Man merkt ja schon am gierigen Bruder wie die Stimmung sonst sein wird.
Das sehe ich inzwischen genauso.
Frage ist nun eben wie realisiert man das ganze, da wir das Haus ja wie geschrieben nicht komplett zum Marktwert + Renovierung abkaufen können.
Meine Idee wäre daher folgende:
Hauswert wird ermittelt, sagen wir als Annahme 600.000.
Wir kaufen es zu 400.000 ab, die Differenz 200.000 ist als Voraberbe zu werten.
Mein Vater kauft sich von dem Geld (400.000 - 240.000Restschulden = 160.000 /2 = 80.000 für jeden Elternteil) und seinem ersparten eine schöne Wohnung für sich, idealerweise ebenfalls im Wert von ca. 200.000 welche direkt einem der Geschwister nach Ableben zugesichert wird. Ich denke ihr könnt euch inzwischen denken welchen Geschwisterteil ich damit meine (-:
Nach seiner Argumentation würde ja dann die Wohnungs-Immobilie in Zukunft ja auch an Wert steigen, wovon er wieder profitieren würde.
Dem dritten Geschwister wird ebenfalls 200.000, spätestens zum Erbfall, zugesichert, erst danach wird das restliche Erbe durch 3 geteilt.
Hier besteht natürlich ein Risiko das zum Erbfall keine 200.000 von beiden Elternteilen mehr vorhanden sind.
Wie das besser geregelt werden kann muss ich mir noch den Kopf zerbrechen.
Außer ihr habt vllt eine Idee? Vllt das das Geld im Notfall von uns Brüdern bezahlt wird??
Meine Mutter würde in diesem Szenario davon profitieren das sie direkt ausgezahlt wird und so gesehen nichts mehr mit dem Haus zu tun hat, so wie sie es sich wünscht.
Tassimat schrieb:
Auf wessen Seite steht die Mutter überhaupt? Wie ist ihr Verhältnis zum Vater und all den anderen Beteiligten? Die sitzt da schön am langen Hebel mit einem Veto-Recht.
siehe oben
Patblue 19.03.2021 20:01
pagoni2020 schrieb:
Der Fokus sollte auf "schön", "besonders" für Papa liegen, wird aber hier eher dem Zufall überlassen "gern auch in der Nähe". Das klingt mir zu flapsig....
"i.O." ist die kleine Schwester von beschisssen (sorry). Warum sollte so ein Hausbesitzer (Vater) künftig höchstens mittemäßig wohnen? Im Alter wird er eher IN der Wohnung drin sein, also muss es dort auch schön und komfortabel sein für ihn, passende Größe, Lage und Ausstattung. Das geht unter hier ! Und....immer nioch keine Antwort zum Thema Pflege/Versorgung !!!
"Gerne auch in unmittelbarer Nähe" klingt nicht nach verlässlicher Vereinbarung für den Vater, dass er im Alter Sicherheit und Geborgenheit erfährt durch die zuvor Bevorteilten. Vorteil ist klasse aber dann bitte auf Gegenseitigkeit.Nur noch kurz hierzu:
mein Vater ist Wohnmobilist, wenn alles klappt wie er sich das vorstellt verbringt er die Hälfte des Jahres gar nicht in Deutschland/seiner Wohnung sondern im sonnigen Mittelmeerraum.
Welche verlässliche Vereinbarung möchtest du denn gerne hören?
Ich sagte ja von mir aus kann er gerne auch direkt das Nachbargrundstück bewohnen, so dass ich täglich nach seinem Wohl, Geborgenheit und Pflege im Alter schauen kann. Für mich wäre das ok. Für ihn aber aktuell noch kein Thema.
Guter Punkt der auf jedenfall geklärt werden muss, danke dafür.
Ich denke aber das es hauptsächlich deine eigenen Ängste reflektiert, nichts für ungut 🙂
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