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ᐅ Hauskauf - Komplizierte Lage


Erstellt am: 17.03.2021 09:15

matte 17.03.2021 12:50
Man könnte sich auch nen Gutachter für die Bewertung der Immobilie holen.

Angenommen, das Haus ist 600k wert, kauft ihr es dem Vater zu 400k ab und du hast deinen Erbanteil sozusagen schon bekommen.

für euch verringert sich der Kaufpreis, die Geschwister werden nicht benachteiligt.
Stellt sich halt die Frage, ob deine Geschwister dann gleich die Auszahlung bekommen und wenn nicht, wie man das vertraglich festhält.
nicht, dass dein Vater dann auf großem Fuß lebt und nach seinem Ableben nix mehr für die Geschwister da ist. 😉

Da müsste man Mal das Gesamtvermögen des Vaters betrachten.
Aber iwie wird sowas schon möglich sein.

Patblue 17.03.2021 15:04
icandoit schrieb:

Als Geschwister wuerde ich mir ganz schoen veräppelt vorkommen.

Weil?

Wir lassen das Haus ja über einen Gutachter schätzen auf dessen Wert wir dann das ganze ansetzen.
Und in meinem vorgeschlagenen Modell tauschen wir ja nach einer gewissen Laufzeit nicht einfach Wohnung gegen Haus, sondern zahlen natürlich den Restwert des Hauses weiter ab. Quasi so als ob ein Dritter das Haus kaufen würde.

Ob man dann natürlich etwas vom Kaufpreis nachlässt und gleichzeitig den Geschwistern zusichert/auszahlt müsste man sich eben überlegen bzw. wäre eine Option.

Patblue 17.03.2021 15:17
nordanney schrieb:

Dann könnt Ihr es aber auch nicht mieten, wenn die Mieten ebenfalls so hoch sind. Außer die Miete ist zu niedrig angesetzt, dann fühlen sich FA und Geschwister veräppelt.
Wenn die Kaltmiete bei 1.500€ (+X?) liegt, was für so einen Hauspreis in adäquater Lage locker passt, könnt Ihr auch über na halbe Million als Darlehen aufnehmen, da die Rate identisch ist.

Wir haben jetzt mal grob mit einer Miete von 1.000€ + Nebenkosten gerechnet.
Warum sollte sich das FA veräppelt fühlen?
Vermietung an Angehörige zu günstigeren Preisen ist doch nichts ungewöhnliches.

Und 500.000 Darlehen würde ja wie geschrieben nicht ausreichen um das komplette Haus inkl. den Renovierungen direkt abzukaufen. Da sind wir schon eher Richtung 600.000 was sich wieder in eine sehr hohe Rate umschlägt.
Dann habe ich wieder das Problem

nordanney 17.03.2021 15:26
Patblue schrieb:

Warum sollte sich das FA veräppelt fühlen?
Vermietung an Angehörige zu günstigeren Preisen ist doch nichts ungewöhnliches.
Weil, wenn Du nur 50% ansetzt, explizit nachweisen musst, dass Du über die Laufzeit einen Gewinn einfahren wirst. Das ist annähernd unmöglich oder zumindest wahnsinnig schwer.
Patblue schrieb:

Wir haben jetzt mal grob mit einer Miete von 1.000€ + Nebenkosten gerechnet.
Dafür bekommt man in vernünftigen Lagen nur eine Wohnung. Also sind die 1.000€ eine deutlich vergünstigte Miete. Somit schenkt Euch Dein Vater über 10 Jahre z.B. T€ 60. Was bekommen die Geschwister im Ausgleich dafür?
Patblue schrieb:

Und 500.000 Darlehen würde ja wie geschrieben nicht ausreichen um das komplette Haus inkl. den Renovierungen direkt abzukaufen. Da sind wir schon eher Richtung 600.000 was sich wieder in eine sehr hohe Rate umschlägt.
Dann habe ich wieder das Problem
Ich schließe daraus, dass a) Ihr kein Eigenkapital habt und b) auch keine Liquidität. Und dann wollt Ihr eine Wohnung zur Vermietung kaufen? Bei T€ 300 sind das mal eben T€ 330 (+/-) Gesamtkosten. Da wird die Bank mal eben 60-100 T€ Eigenkapital von Euch fordern. Ist Euch das auch klar?

FloHB123 17.03.2021 15:28
Patblue schrieb:

Ob man dann natürlich etwas vom Kaufpreis nachlässt und gleichzeitig den Geschwistern zusichert/auszahlt müsste man sich eben überlegen bzw. wäre eine Option.

Das solltet ihr unbedingt vorher klären und auch mit den Geschwistern besprechen. Nicht, dass es deswegen in einigen Jahren zu Streit kommt. Selbst wenn die Geschwister selber damit einverstanden sind, deren Partner es jedoch doof finden (auch wenn sie natürlich kein Mitspracherecht haben), führt dies zu Spannungen in der Familie.

Normalerweise würden deine Geschwister doch einen Teil es Hauses erben. Wenn ihr einen Deal mit deinem Vater abschließt fällt das ja später unter Umständen weg. Sie würden also nichts davon bekommen, weil bei dem Ableben deines Vaters, das Haus bereits euch gehört. Vielleicht einen Anteil von der Wohnung, aber der wird ja deutlich geringer ausfallen.

Es kann natürlich auch sein, dass deine Geschwister bereits eigene Häuser haben und finanziell so gut dastehen, dass es Ihnen vollkommen egal ist, wenn ihr Haus bekommt.

ypg 17.03.2021 16:40
Das interessanteste und naheliegendste Szenario, das hast Du selbst genannt:
Patblue schrieb:

"richtiger" Hauspreis ca. 550-600.000 + Renovierung nochmal 50-100.000€ ist eben für uns momentan kaum bzw. nur am äußersten Limit machbar.
Da aber zusätzlich in den nächsten Monaten/Jahren das Einkommen ungewiss ist (evtl. neuer Job --> Gehalt? Elternzeit? etc.) suchen wir eben nach einer alternativen Möglichkeit.
Ihr sucht eine alternative, aber provitieren tut nur Ihr, alle anderen sind Marionetten.
Davon abgesehen, dass Ihr also in ein "unrenoviertes Haus"? ziehen wollt (oder wollt Ihr dort Geld reinstecken),
Was ist, wenn Ihr woanders hinziehen wollt oder müsst wegen des Jobs? Was macht Papa mit dem dann leerstehenden Elternhaus ohne Mieteinnahmen? Und woher nehmt Ihr dann Euer weiteres Kapital? Muss er wegen Euch dann wieder umziehen?

Was würdest Du denn sagen, wenn das ein Geschwisterchen so machen möchte? Mit Papa den Deal machen: Papa geht in eine 1-Zimmer-Wohnung, Geschwisterchen zieht mit der Familie in das Elternhaus. Deals zwischen beiden Parteien laufen. Die wohnen über 10 Jahre das Haus, was den Wert mindert. Papa stirbt und hinterlässt ein Haus, was er von den Mieteinnahmen des Geschwisterchen noch abzahlen konnte. Es gibt dann eine Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern, wovon das eine Geschwisterchen immer noch im Haus lebt. das Haus ist durch Vermietung quasi unverkäuflich und Du schaust Deinem Erbe schon seit Beginn der 10 Jahre hinterher.

Weiteres Szenario: was ist, wenn Du als Mieter Deines Elternhauses von Deiner Frau rausgeschmissen wirst? Trennung?! Sie bleibt mit den Kindern dort wohnen, Du zahlst die Miete.... dein Papa bekommt dabei kein Auge mehr zu... schliesslich steht die Wohnung, die er bewohnt, auf der Verkaufsliste, kann aber nicht in sein Haus zurück, weil dass von Mutter und Kindern bewohnt ist.
Patblue schrieb:

In dem Fall könnte uns ja der Vater die Wohnung abkaufen und wir übernehmen im Gegenzug das Haus.
Es ist ja nicht so, dass alles mal so innerhalb einer Woche kostenlos gekauft, verkauft, umgezogen etc. wird. Gerade auch nicht, wenn noch weitere gleichberechtigte Parteien da sind. Das muss ja immer wieder notariell beglaubigt werden. Eventuell müssen sogar Testamente geändert werden. Das sind immer für jede Position Beiträge im 4-stelligen Bereich.
nordanney schrieb:


Woran Ihr einfach nicht denkt, dass es mal rechtlich nicht so einfach ist, Deals an anderen Familienmitgliedern vorbei zu machen, wenn viel Geld im Raum steht.
Wenn jeder von Euch Dreien? so denken würde, dann würdet Ihr Papa verkaufen 😳

Was Ihr auch nicht bedenkt: Ihr müsst auf jeden Fall diesen einen Wohnungskredit abbezahlen!
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