ᐅ Hauseingang mit geschwungenem Dach
Erstellt am: 14.03.2020 22:09
manohara 18.03.2020 21:51
die Flächen sind in nur einer Richtung gebogen. Blech in einer Richtung zu biegen ist nicht schwierig. Da braucht nichts "getrieben" zu werden. (auf dem Bild ist ein etwas größeres Beispiel) Wie die Enden verarbeitet werden, wo der Regen abtropfen soll, weiß ich noch nicht, aber dafür gibt es handwerkliche Lösungen ...

wrobel 19.03.2020 14:15
Moin
Bei der auf dem Bild gezeigten Eindeckung sind die Blechschare sicher angerundt und die Stehfalze somit gestreckt und gestaucht.
Dein geschwungenes Vordach mit einer Stehfalzdeckung zu versehen ist schon ordentlich Arbeit. Da ist ja auch zu beachten, das das Wasser ungehindert ablaufen kann.
Olli
Bei der auf dem Bild gezeigten Eindeckung sind die Blechschare sicher angerundt und die Stehfalze somit gestreckt und gestaucht.
Dein geschwungenes Vordach mit einer Stehfalzdeckung zu versehen ist schon ordentlich Arbeit. Da ist ja auch zu beachten, das das Wasser ungehindert ablaufen kann.
Olli
manohara 19.03.2020 15:41
die Falze werden "gestreckt und gestaucht", ja, aber das sind jeweils nur kleine Strecken und eine "normale" Situation für einen Dachdecker.
Gerade mit den Falzen entstehen sehr nette Strukturen auf solchen gebogenen Dachflächen.
Davor "fürchte" ich mich nicht, im Gegenteil, ich glaube dass das die Dach-Fläche interessant machen kann.
Ich hoffe, jemanden zu finden, der mir erklärt, worauf ich achten muss und es dann selber machen zu können. (im Prinzip kann ich sowas) Sehen wir Mal ...
Gerade mit den Falzen entstehen sehr nette Strukturen auf solchen gebogenen Dachflächen.
Davor "fürchte" ich mich nicht, im Gegenteil, ich glaube dass das die Dach-Fläche interessant machen kann.
Ich hoffe, jemanden zu finden, der mir erklärt, worauf ich achten muss und es dann selber machen zu können. (im Prinzip kann ich sowas) Sehen wir Mal ...
wrobel 19.03.2020 23:17
Moin
Für einen "normalen" Dachdecker ist das sicher nichts.
Es ist ja nicht nur das aufmessen, zuschneiden und ankanten der Stehfalz der Schare. Zur Mitte benötigst Du eine Aufkantung die dann gestaucht werden muss und dann mit einem Überschieber beide Seiten verbindet. Traufseitig ist dann auch ein Blech notwendig, welches ebenso gestreckt werden muss um die Schare dann umschlagen zu können.
Da braucht es einen guten Bauklempner. Ich habe vor langer Zeit mal etwas in diesem Bereich gearbeitet.
Wenn es nicht so weit weg wäre..........
Und noch mal meinen generellen Einwand
Ich denke das ein mehrlagiger Aufbau das Dach nachher so schwer erscheinen lässt, das dein Ansatz aus OSB und Papier deutlich von der dargestellten und auch in meinen Augen wichtigen Leichtigkeit verliert.
Olli
Für einen "normalen" Dachdecker ist das sicher nichts.
Es ist ja nicht nur das aufmessen, zuschneiden und ankanten der Stehfalz der Schare. Zur Mitte benötigst Du eine Aufkantung die dann gestaucht werden muss und dann mit einem Überschieber beide Seiten verbindet. Traufseitig ist dann auch ein Blech notwendig, welches ebenso gestreckt werden muss um die Schare dann umschlagen zu können.
Da braucht es einen guten Bauklempner. Ich habe vor langer Zeit mal etwas in diesem Bereich gearbeitet.
Wenn es nicht so weit weg wäre..........
Und noch mal meinen generellen Einwand
Ich denke das ein mehrlagiger Aufbau das Dach nachher so schwer erscheinen lässt, das dein Ansatz aus OSB und Papier deutlich von der dargestellten und auch in meinen Augen wichtigen Leichtigkeit verliert.
Olli
manohara 20.03.2020 07:20
Theoretisch ließe sich die ganze Fläche mit einem Blech, ohne jede Unterbrechung, überdecken ...
"... das ein mehrlagiger Aufbau das Dach nachher so schwer erscheinen lässt ..."
Die Material-Stärke wird - wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle - etwas über 20 mm betragen ...
Du merkst: Ich habe da keine Sorgen ... bin aber trotzdem froh über solche Anmerkungen, weil es die eigene Aufmerksamkeit anhebt ....
Was mich augenblicklich mehr beschäftigt ist, dass ich diese - aus meiner Sicht deutliche - Verhübschung des Einganges von Außen gerne mit einer Vergrößerung des Innenraumes verbinden würde.
Auf- und Um-Bauten finde immer dann sinnvoll, wenn es mehrere Gründe gibt, und im Eingangsbereich könnten wir etwas mehr Platz gut brauchen.
Je größer aber der Innenraum wird, um so weniger bleibt für das Vordach übrig, weil ich ohne Baugenehmigung nur 1,50 Meter habe.
So, wie ich es verstehe, werden diese 1,50 von der Hausmauer aus, ohne Dachvorsprung, bis zum Ende des Vorbaues, inclusive Dachvorsprung, gemessen.
1 Meter Dachvorsprung für's "Schlüsselsuchen im Regen" finde ich schon wenig ... da bleiben nur noch 50 Zentimeter Innenraum-Vergößerung ... und ich würde an den neu entstehenden Innenmauern gerne eine Gardeobe anbringen. Dafür sind 50 cm ein Bisschen knapp.
Die ganze Idee ist sowieso schon unsinnig teuer, weil für's Überleben eigentlich nicht wirklich unbedingt notwendig ....
"... das ein mehrlagiger Aufbau das Dach nachher so schwer erscheinen lässt ..."
Die Material-Stärke wird - wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle - etwas über 20 mm betragen ...
Du merkst: Ich habe da keine Sorgen ... bin aber trotzdem froh über solche Anmerkungen, weil es die eigene Aufmerksamkeit anhebt ....
Was mich augenblicklich mehr beschäftigt ist, dass ich diese - aus meiner Sicht deutliche - Verhübschung des Einganges von Außen gerne mit einer Vergrößerung des Innenraumes verbinden würde.
Auf- und Um-Bauten finde immer dann sinnvoll, wenn es mehrere Gründe gibt, und im Eingangsbereich könnten wir etwas mehr Platz gut brauchen.
Je größer aber der Innenraum wird, um so weniger bleibt für das Vordach übrig, weil ich ohne Baugenehmigung nur 1,50 Meter habe.
So, wie ich es verstehe, werden diese 1,50 von der Hausmauer aus, ohne Dachvorsprung, bis zum Ende des Vorbaues, inclusive Dachvorsprung, gemessen.
1 Meter Dachvorsprung für's "Schlüsselsuchen im Regen" finde ich schon wenig ... da bleiben nur noch 50 Zentimeter Innenraum-Vergößerung ... und ich würde an den neu entstehenden Innenmauern gerne eine Gardeobe anbringen. Dafür sind 50 cm ein Bisschen knapp.
Die ganze Idee ist sowieso schon unsinnig teuer, weil für's Überleben eigentlich nicht wirklich unbedingt notwendig ....
manohara 20.03.2020 07:42
noch mal zur Materialdicke:
Je dünner, um so schicker, das finde ich auch.
Wenn ich 6 mm dickes Sperrholz nehme, was sich leicht biegen ließe, würden vielleicht sogar 3 Schichten, also 18 mm, bereits reichen.
Bestimmend für den Eindruck ist natürlich auch das Profil am Ende einer solchen Fläche - und das kann ich so dünn auslaufen lassen wie ich will ...
Weil die Außenfarbe vermutlich das Grau des Titanzinnes sein wird (von einer vergoldeten Außenseite habe ich bereits abgesehen), würde ich innen gerne was "Knackiges" anbringen ...
Je dünner, um so schicker, das finde ich auch.
Wenn ich 6 mm dickes Sperrholz nehme, was sich leicht biegen ließe, würden vielleicht sogar 3 Schichten, also 18 mm, bereits reichen.
Bestimmend für den Eindruck ist natürlich auch das Profil am Ende einer solchen Fläche - und das kann ich so dünn auslaufen lassen wie ich will ...
Weil die Außenfarbe vermutlich das Grau des Titanzinnes sein wird (von einer vergoldeten Außenseite habe ich bereits abgesehen), würde ich innen gerne was "Knackiges" anbringen ...
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