ᐅ Grundstück komplett verkaufen oder Teilverkauf mit Investition?
Erstellt am: 10.06.2018 13:41
kaho674 08.10.2018 16:59
Ich glaube nicht, dass er vor hatte, 75x das selbe zu bauen. Ich vermute eher, dass er nur eine Kostenschätzung gemacht hat. Die Nachfrage nach Wohnraum soll wohl aber so oder so ziemlich hoch sein in DD.
11ant 08.10.2018 18:02
kaho674 schrieb:
Die Nachfrage nach Wohnraum soll wohl aber so oder so ziemlich hoch sein in DD.Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die typische Investorendenke ist da die: die schauen nach Größenklassen, wie sich das Nachfrage-Angebot-Verhältnis für z.B. 45 / 60 / 75 / 90 qm Wohnungen vor Ort darstellt; und entsprechend versuchen sie die Objektfläche aufzuteilen. Oder sie peilen bestimmte Verkaufspreis-Zielgrößen an, die zum "Budget" der potenziellen Käufer passen. Gemeinsam haben beide Vorgehensweisen, daß sie sich nicht mit dem decken müssen, was für den Objekteigentümer das beste ist. Der typische Investor will da schnell die fertiggestellte Bude "leer verkauft" haben. Dem ist egal, wer da dann einzieht. Aber Euch - weil Ihr zum Beispiel das Ladengeschoß behalten wollt - ist dann nicht egal, wer darüber wohnt. kaho674 08.10.2018 18:12
Nunja, wenn wir tatsächlich dieses 75er Wohnungsprojekt abschlössen, wird das ein recht separater Komplex. Dort wursteln wir nicht mit rum. Das ist nur zum Wohnen da. Das Grundstück würde quasi geteilt, auf dem Reststück behalten wir noch ein "bisschen" Geschäft.
Von daher könnte man es schon der Nachfrage entsprechend optimieren. Das wir da jetzt keinen sozialen Wohnungsbau anstreben, dürfte wohl jeder verstehen. Auch die Studenten sind nicht mehr angedacht - die wollen da eh vermutlich nicht hin. Aber bevor wir uns darüber den Kopf zerbrechen... da sind wir noch weit von entfernt.
Von daher könnte man es schon der Nachfrage entsprechend optimieren. Das wir da jetzt keinen sozialen Wohnungsbau anstreben, dürfte wohl jeder verstehen. Auch die Studenten sind nicht mehr angedacht - die wollen da eh vermutlich nicht hin. Aber bevor wir uns darüber den Kopf zerbrechen... da sind wir noch weit von entfernt.
kaho674 09.10.2018 08:58
Frage:
Für eine eventuelle Umnutzung als Wohngebäude müsste das Bestandsgebäude die höchsten Brandschutznormen erfüllen. Dafür benötigt das Gebäude (u.a.) eine Brandwand als Außenwand.
Nun habe ich gelesen, das so eine Wand einfach nur aus nicht brennbaren Stoffen bestehen muss. Dies sind Stoffe der Baustoffklasse A wie z.B. Ziegel.
Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus 65cm dicken Ziegelwänden. Kann ich demnach davon ausgehen, dass die Außenwände alle die Norm für Brandwände erfüllen?
Für eine eventuelle Umnutzung als Wohngebäude müsste das Bestandsgebäude die höchsten Brandschutznormen erfüllen. Dafür benötigt das Gebäude (u.a.) eine Brandwand als Außenwand.
Nun habe ich gelesen, das so eine Wand einfach nur aus nicht brennbaren Stoffen bestehen muss. Dies sind Stoffe der Baustoffklasse A wie z.B. Ziegel.
Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus 65cm dicken Ziegelwänden. Kann ich demnach davon ausgehen, dass die Außenwände alle die Norm für Brandwände erfüllen?
11ant 09.10.2018 09:36
kaho674 schrieb:
Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus 65cm dicken Ziegelwänden. Kann ich demnach davon ausgehen, dass die Außenwände alle die Norm für Brandwände erfüllen?An sich ja. Von der Wandstärke her ist das hier gewiß mehr als erfüllt, jedoch selbst bei kilometerdicken Wänden kann man nicht lustig mal ein dickes Loch hauen, um ein Rohr durchzuführen. Ein Brand ist im Prinzip ein Blower Door Test mit Flammen kaho674 09.10.2018 09:46
Meinst Du, es dürfen keine Fenster in der Wand sein? Oder sind das dann "Brandschutz-Fenster"?
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