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ᐅ Grundstück komplett verkaufen oder Teilverkauf mit Investition?


Erstellt am: 10.06.2018 13:41

Egon12 10.06.2018 18:30
Ich fasse mal zusammen
Fabrikruine mit Altlasten
Altlasten sind nicht immer nur Asbest sondern konterminierter Boden durch Jahrzehnte lang versickerte Betriebsmittel aller Art.

Verkehrswert 1 bis 2 Millionen?? Das ist schon ne ziemlich unrealistische Spanne

Verwandtschaft die in der Immobilienbewirtschaftung arbeitet aber Keinen kennt der das Projekt mal grob durchrechnet?

Wenn das Gebiet so attraktiv wäre hätte schon einer der Bauträger von Nebenan angeklopft.
Ist es ggf. reines Gewerbegebiet?

nordanney 10.06.2018 19:24
Da muss ich als Projektfinanzierer Egon12 recht geben (aber Altlasten?).

Mein Vorgehensvorschlag ist:
1. Erst einmal klären, was das Grundstück tatsächlich Wert ist. Ggf. Residualwertbetrachtung einmal anstellen lassen vom Gutachter.
2. Teilbarkeit des Grundstückes klären.
3. Bebauungsmöglichkeiten klären, Bauvoranfrage stellen - das dürftet Ihr wahrscheinlich sogar ohne einen Bauvorlageberechtigten

Erst wenn 1-3 abgearbeitet sind, könnt Ihr Euch überhaupt Gedanken darüber machen, was möglich ist.

Vielleicht stellt sich dann ja z.B. heraus, dass das Grundstück gar nicht so viel Wert ist, so dass ein Teilverkauf nicht viel Eigenkapital bringt und tatsächlich hoch finanziert werden müsste. Oder es ist umgekehrt. Oder...

Wenn die Lage so interessant ist und die drumherum gebauten Mehrfamilienhaus für die Projektentwickler/Investoren sich richtig gelohnt haben, frage ich mich allerdings auch, warum noch nie die Anfrage für dieses Grundstück bei Euch gelandet ist. Und im Osten ist Dresden nun wirklich einer der wenigen Orte, in den auch überregionale Projektentwickler/Investoren investieren.

Escroda 10.06.2018 19:45
kaho674 schrieb:
Ist sowas denkbar oder wird man da nur beschissen?
Wieso oder? Sowohl als auch! Die Familie denkt, sie sitzt auf einem "Schatz", den sie nicht leichtfertig verschleudern möchte. Ohne fremde Hilfe kann er aber nicht gehoben werden. Die professionellen Schatzsucher werden jede Wissenslücke gnadenlos ausnutzen, um einen möglichst großen Anteil für sich zu ergattern.
Ist also mehr eine Frage der einzelnen Charaktere und deren Risikofreude. Wenn die halbwissenden Enkel richtig Lust darauf haben, Erfahrungen zu sammeln, und sich richtig reinhängen wollen, warum nicht. Sicherheitsbedachte Pessimisten sollten lieber komplett verkaufen und zwei Nummern kleiner ganz von vorne anfangen.

munger71 10.06.2018 20:21
Sofern das Grundstück lastenfrei ist sollte es kein Problem sein eine Bank zu finden die sowas finanziert.
Jetzt ist halt die Frage was da darauf bauen kann und wie die 6 Eigentümer/Erben sich die Arbeit aufteilen wollen und können. Es wird in der Familie sicher nicht funktionieren die Erträge durch 6 zu teilen und 2 oder 3 kümmern sich um die Mehrfamilienhaus. Da muss dann das Thema Arbeitsteilung und Entlohnung diskutiert werden. So viele Wohnung verwalten sich nicht nebenbei.
Aber definitiv ist es die Chance für Deine Familie einen erheblichen Schritt in eine gesicherte Zukunft zu machen. Verkaufen würde ich das nicht.

nordanney 10.06.2018 20:46
munger71 schrieb:
Sofern das Grundstück lastenfrei ist sollte es kein Problem sein eine Bank zu finden die sowas finanziert.
Jetzt ist halt die Frage was da darauf bauen kann und wie die 6 Eigentümer/Erben sich die Arbeit aufteilen wollen und können. Es wird in der Familie sicher nicht funktionieren die Erträge durch 6 zu teilen und 2 oder 3 kümmern sich um die Mehrfamilienhaus. Da muss dann das Thema Arbeitsteilung und Entlohnung diskutiert werden. So viele Wohnung verwalten sich nicht nebenbei.
Aber definitiv ist es die Chance für Deine Familie einen erheblichen Schritt in eine gesicherte Zukunft zu machen. Verkaufen würde ich das nicht.
Na ja, wenn das Grundstück tatsächlich 2 Mio. Bodenwert haben sollte und man mehrere 6-Geschosser selbst darauf bauen möchte, wird es auch mit einer Bank nicht einfach. Bodenwertanteil an der Gesamtmaßnahme geschätzt 20% = Gesamtinvestitionskosten 10 Mio. = FK 8 Mio.
Immobilienamateuren mal eben 8 Mio. zu leihen (wer übernimmt eine werthaltige Kostenüberschreitungsgarantie?, externer Projektcontroller durch die Bank? steuerlich sinnvoll? Objektgesellschaft non recourse?), machen nicht mehr viele Banken. Außerdem möchte die Familie sich nicht hoch verschulden.

kaho674 10.06.2018 21:26
Es handelt sich ganz grob um etwa 8000m². Wenn ich mal von 200 Eus/m² ausginge, lägen wir bei 1,6 Mio. Warum da niemand anklopft ist die Frage. Das alte Fabrikgebäude ist ziemlich abschreckend, fürchte ich. Es wird ja auch genutzt, so dass eventuell keiner darauf kommt, das es nicht benötigt würde. Aber Ihr habt recht, ob es wirklich so viel wert ist, müsste man natürlich zuerst klären. Vielleicht irren wir uns auch total - als "Schatz" würde ich es aber sowieso nicht bezeichnen.

Nennenswerte Altlasten sind bei dem Gebäude denke ich nicht zu erwarten. Es war weder ein Chemiefabrik noch Tankstelle noch wurde Asbest verbaut oder ähnliches. Aber weg muss es und es ist ziemlich groß.

Wenn wir das komplette Ding verkaufen, ist ja sofort die Frage, was tun mit dem Geld? Auf die Bank legen? Ha! Ein Haus bauen für die Enkel? Versuch mal attraktives Bauland in ländlicher Region um Dresden zu kaufen! (Es muss im Grünen sein) Das haben die schon versucht - nada. Investieren? Ja, eben! Aber mit Gold und Gemälden haben wir es nicht so.

Nordanney hat sicher recht. Da werden wir uns wohl erst mal schlau machen müssen und dann weiter sehen.
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