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ᐅ Grundrissplanung mit Kühllastberechnung


Erstellt am: 13.03.2023 14:19

Frosti42 13.03.2023 14:19
Hallo,

ich möchte als Bauherr selbst den Grundriss für ein Passivhaus mit entwerfen. Neben der Möglichkeit, grundlegende Einrichtungsgegenstände (Treppe, Küche, WC, Bett, etc.) im Plan zu illustrieren, will ich vor allem auch eine zumindest näherungsweise Kühllastberechnung durchführen können. Motivation dafür ist die Frage, welcher ungefähre Aufwand für eine Flächenkühlung (an der Decke) in ausgewählten Räumen notwendig ist.

Für den Einstieg scheint die Software mh-BIM Starter, vormals TGA-Tools, eine gute Wahl zu sein. Jedoch vermisse ich in der Basisversion einerseits besagte Modelle für die Inneneinrichtung und insbesondere die Kühllastberechnung.

- Kann jemand freie und gut sortierte DWG / DXF Bibliotheken zum Ergänzen der elementaren Inneneinrichtung empfehlen?

- Welche Möglichkeiten zur Kühllastberechnung abseits der kommerziellen Erweiterungen von mh-BIM gibt es?

Danke
Andreas

11ant 13.03.2023 15:37
Frosti42 schrieb:

ich möchte als Bauherr selbst den Grundriss für ein Passivhaus mit entwerfen. Neben der Möglichkeit, grundlegende Einrichtungsgegenstände (Treppe, Küche, WC, Bett, etc.) im Plan zu illustrieren, will ich vor allem auch eine zumindest näherungsweise Kühllastberechnung durchführen können.
Ich rate Dir, dabei in zwei Schritten vorzugehen und den Grundriss "wohl leider zweimal zu entwerfen". Wenn Du zur Vorstellung der Raumdimensionen einer Einrichtungssimulation bedarfst, dann
stehst Du 1. weit am Anfang des Entwerfenkönnens und tust Dir didaktisch nett gesagt "keinen Gefallen" damit, dies mit Software zu starten;
bist Du 2. auch alles andere als ein typischer Anwender von BIM Software.
Denn die wird praktisch nur im professionellen Bereich eingesetzt - also auch bei Architekten fast nur im Bereich der Zielgruppe Bauträger / Immobilienwirtschaft. Ich erwarte daher von solcher Software, daß es sie überhaupt nicht für die Zielgruppe "ambitionierte Selberplaner" gibt und auch eine "Basisversion" sich eher an professionelle Anwender richtet, die als Umsteiger von Mitbewerberprodukten erst einmal diese Software testen möchten, bevor sie mit viel Geld in deren vollen Umfang einsteigen.

Was ist der Hintergrund, den Grundriss mitzuentwerfen (und weshalb willst Du dies gleich in elektronisch an die Hauptentwerfer übergebbarer Form tun) ?
Berufsmäßige Entwerfer könnten durchaus auch 2D-Papierskizzen lesen und verstehen. Außerdem werden sie Dir nicht dankbar dafür sein, aus an sie übergebenen Plänen die Möblierungsdekoration wieder herauslöschen zu müssen. Im professionellen CAD kostet dieses ganze Klickibunti der Homeplanner-Egoshooter nur unnötig Speicherplatz und Performance.

Mache Deine ersten Schritte in der Grundrissplanung wie die Profis, also ohne "Profi-Werkzeug". Erst das Ergebnis Deiner Karopapier-Etüden zeichnest Du dann im Profi-CAD nach (aber wie gesagt, die Profis können alle auch handgemachte Pläne lesen und verstehen).

Was die Kühllastberechnung anbelangt, kannst Du ebenso auch die Heizlastberechnung verwenden: ein Kelvin ist in beide Richtungen gleich, also auch hinsichtlich der Bemühungen für seinen Erfolg.

Frosti42 13.03.2023 17:49
Sorry, ich habe da zwei Fragen tatsächlich unpassend kombiniert, wobei es mir primär um die Berechnung geht. Bzgl. der Kühllast denke ich nicht die Heizlastberechnung verwenden zu können, da diese insbesondere nicht den Effekt von diffuser oder sogar direkter Sonneneinstrahlung in die jeweiligen Räume berücksichtigt.

11ant 13.03.2023 18:17
Frosti42 schrieb:

ich habe da zwei Fragen tatsächlich unpassend kombiniert,
Ja, und leider nichts zu Deinem Projekt und dazu erzählt, an welchem Punkt von Planungserfahrung Du "abgeholt" werden müßtest.
Frosti42 schrieb:

Bzgl. der Kühllast denke ich nicht die Heizlastberechnung verwenden zu können, da diese insbesondere nicht den Effekt von diffuser oder sogar direkter Sonneneinstrahlung in die jeweiligen Räume berücksichtigt.
Selbstverständlich ist der Effekt exakt derselbe: Sonneneinstrahlung in gleichem Maße macht auch in gleichem Maße Mehraufwand bei der Kühlung, wie sie die Heizung erleichtert und umgekehrt.

HoisleBauer22 13.03.2023 21:02
11ant schrieb:

tust Dir didaktisch nett gesagt "keinen Gefallen" damit, dies mit Software zu starten;
Ich habe auch aufgegeben mit einer 130€-Software zu planen (Viel Glück. meinen Thread zu Hausplanungs-Software...). Die Mühe lohnt nicht, da der Architekt die Daten nachher nicht übernehmen kann. Klar könnte man eine BIM Software, die rund 70€/Monat kostet verwenden, aber du wirst Wochen für die Einarbeitungszeit benötigen und dennoch nicht sicher sein, dass jemand mit dem Ergebnis weiterarbeiten kann. Wenn, dann vorher den Architekten/die Architektin nach seiner/ihrer Software fragen und ob das Sinn macht die Vorplanungen damit zu machen als (völliger?) Laie.
Frosti42 schrieb:

DWG / DXF
Ich dachte auch mal, dxf würde programmübergreifend funktionieren, wie PDF o.ä. Dem ist aber nicht so... Habe da auch schon 100€ Freelancer-Kosten in den Sand gesetzt.

xMisterDx 13.03.2023 22:56
11ant schrieb:

(...)
Selbstverständlich ist der Effekt exakt derselbe: Sonneneinstrahlung in gleichem Maße macht auch in gleichem Maße Mehraufwand bei der Kühlung, wie sie die Heizung erleichtert und umgekehrt.

Ja. Aber man hat im Winter eben nicht das gleiche Maß an Sonneneinstrahlung. Die ist im Sommer wesentlich höher.
Insofern kann man nicht einfach die Heizberechnung nehmen und das Vorzeichen der Sonneneinstrahlung umdrehen, da hat er schon Recht.
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