ᐅ Grundrissplanung Doppelhaushälfte für 1 Familie (4 Personen) auf kleinem Grundstück
Erstellt am: 01.08.24 00:05
P
philipp013
Hallo,
wir werden nächstes Jahr bauen, haben ein kleines Grundstück gefunden und gekauft und auch schon einen Hausanbieter (warten noch auf Fördermittel, daher geht es gerade nicht weiter) - Was die Planung angeht ist die "Vorplanung" des Bauberaters vom Fertighausanbieter in meinen Augen nur ein Vorschlag und noch weit weg von optimal, daher hoffe ich, dass ich vom kollektiven Wissen und von den Erfahrungen hier im Forum profitieren kann. Ich habe die Grundrisse (anonymisiert) als Bilder angehängt.
Meine Kernthemen gerade sind Folgenden:
Wie verteilen wir Kinder- und Elternschlafzimmer?
Wo kommt das Arbeitszimmer unter?
Wie bekommen wir zwei schöne Bäder auf engem Raum hin, eins mit Fokus für die Kinder, eins mehr für uns?
Welche Alternativen bei Koch-Wohn-Ess-Bereich gibt es, evtl. auch nicht-offen?
Hier weitere Informationen:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 270m² - 27x10m
Hang: nein, aber Böschung, Straße liegt ca. 1,4m höher als der Rest des Grundstücks.
Grundflächenzahl: 0,4
Baufenster, Baulinie und -grenze: 12x10m Baufenster, 3m von Straße, Skizze ist angehängt
Randbebauung verpflichtend, da Doppelhaushälfte (sh. Plan)
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2,5 (2 Vollgeschosse sind vorgeschrieben, 6,5m Traufhöhe sind auch verbindlich vorgeschrieben, ebenso maximal 10m Gebäudehöhe insgesamt (von Straßenniveau)
Dachform: 35° Satteldach
Stilrichtung: klassisch?
Ausrichtung: Nord-Süd
Maximale Höhen/Begrenzungen: sh. oben, 10m maximal, exakt 6,5m Traufhöhe
Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: Wegen Böschung der geringen Fläche möchten wir einen Nutzkeller haben, das DG möchten wir gerne ausbauen (jetzt oder später)
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene, Ende 30, 2 Kinder (0 und 3)
Raumbedarf im EG, OG: Keller: Wäsche- und Technikraum, Hobbyraum, evtl. mit Treppe nach draußen; EG Wohnen, Essen, Kochen, Gäste-WC, evtl. Arbeitszimmer, OG: 2 Kinderzimmer (möglichst 14-15 m² groß, Badezimmer, evtl. Arbeitszimmer oder Gästezimmer oder Elternschlafzimmer (halte ich für zu eng, aber bin für Vorschläge offen!), DG: zusätzliches Bad (unklar ist, ob im OG oder DG ein Wannenbad geschaffen werden sollte), Elternschlafzimmer, evtl. Arbeitszimmer (eigentlich brauchen wir kein riesiges Schlafzimmer, daher die Überlegungen. Durch das Alter der Kinder würden wir eigentlich bevorzugen mit ihnen auf einer Etage zu leben, bekomme aber keinen schönen Grundriss hin, der die drei Schlafzimmer und ein Bad unterbringt)
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Homeoffice zwingend erforderlich, zumindest ein Kleines
offene oder geschlossene Architektur darf gerne offen sein, allerdings wollen wir bspw. trotz offenem Wohn-Koch-Ess-Bereich die Treppe getrennt haben, um mögliche Lärmbelästigung (durch Kinder bspw) oder Geruchsbelästigung zu vermeiden. Sind aber für Vorschläge offen!
konservativ oder moderne Bauweise: ich denke eher modern aber schlicht
offene Küche, Kochinsel: gerne offene Küche, haben an eine L-Form mit kleiner Theke gedacht. Kochen gerne und viel, daher wäre das schon ein wichtiger Ort
Anzahl Essplätze: 6-8 Plätze, ein Esstisch. Falls Küche und Wohn-Esszimmer getrennt sein sollten vermutlich 2. Essplatz in der Küche
Kamin: nein
Musik/Stereowand: braucht es nicht
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Carport ist angedacht, evtl. mit Abstellraum
Nutzgarten, Treibhaus: nicht geplant
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Da das zweite Kind gerade noch ungeboren ist, sind wir bzgl. Tagesablauf noch nicht 100%ig sicher, wie es sein wird, aktuell leben wir in einer 4-Zimmer-Wohnung. Wir würden eigentlich gerne alle Schlafzimmer in einem Geschoss haben (vermutlich könnten wir da auch umziehen, also würden wir dann evtl. nur die ersten Jahre auf einer Ebene wohnen und dann ins DG ziehen?!), meine Frau will unbedingt in dem Geschoss in dem wir schlafen ein WC oder lieber ein Duschbad haben. Wir verbringen viel Zeit in der Küche bzw. im Esszimmer, sitzen eigentlich nicht so oft auf dem Sofa, der Koch-Ess-Bereich fühlt sich zentraler für uns an als das Sofa.
Ich arbeite oft im Homeoffice, daher muss das auf jeden Fall mehr als nur eine Kammer sein, braucht aber nur einen Schreibtisch und ein wenig Stauraum für Ordner etc. Sollte aber auch die Möglichkeit bieten, mich zurückzuziehen (bspw. auch mal abends am PC oder so), meine Frau arbeitet zT auch zuhause (Lehrerin), daher wären 2 Schreibtische klasse, wir wissen aber, dass es knapp wird..
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Hausverkäufer/"Planer" Fertighaus-Unternehmen
Was gefällt besonders? Warum?: die recht großen Kinderzimmer, weil die für uns wichtiger als das Elternschlafzimmer sind (da muss nur Bett und Schrank rein),
Ein Büro mit ausreichend Beleuchtung, damit die Arbeit einigermaßen Spaß macht.
Viele Fenster (vor allem im EG), hoffentlich ausreichend Licht dadurch.
Viel Platz im EG, weil sich da wohl viel Zeit unseres Familienlebens abspielen wird in den nächsten Jahren.
Was gefällt nicht? Warum?:
Das "große" Bad im OG falls wir im DG leben werden und eigentlich gerne die Gemütlichkeit durch die Badewanne hätten und das den Kindern vermutlich recht egal sein wird..
Das DG-Fenster auf der Südseite sollte weg, daher sollte auch das Bad auf die Nordseite wandern - die Südseite soll mit Photovoltaik voll gebaut werden. aktuell würde durch die Position der Treppe das Ganze dadurch verschoben werden, mir fehlt das Verständnis, wie die Räume danach aussehen könnten oder wie man es sonst lösen könnte.
Evtl. das Büro im OG, falls die Kinder dann mal laut sein sollten und ich Termine habe..
Das Gefühl, dass das weitläufige EG Platz verschwendet und evtl. dann keine Rückzugsorte oder sonstwas bieten könnte.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: ca. 415.000 Euro
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: ca. 425.000 Euro
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe, Luft-Luft, Innenaufstellung, Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Gästezimmer, deutlich größeres Bad, riesen Büro, riesen Elternschlafzimmer
-könnt Ihr nicht verzichten: zwei Kinderzimmer mit mindestens ca. 14 m², zwei Dusch- oder Wannenbäder insgesamt, Gäste-WC,
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Stark am Standard orientiert mit ein paar Wünschen, wie bspw. die größeren Kinderzimmer. Insgesamt wurde hier aber noch gar nicht wirklich überlegt, was man wie sinnvoll machen kann, damit es sich auch gut anfühlt, dort zu leben.





wir werden nächstes Jahr bauen, haben ein kleines Grundstück gefunden und gekauft und auch schon einen Hausanbieter (warten noch auf Fördermittel, daher geht es gerade nicht weiter) - Was die Planung angeht ist die "Vorplanung" des Bauberaters vom Fertighausanbieter in meinen Augen nur ein Vorschlag und noch weit weg von optimal, daher hoffe ich, dass ich vom kollektiven Wissen und von den Erfahrungen hier im Forum profitieren kann. Ich habe die Grundrisse (anonymisiert) als Bilder angehängt.
Meine Kernthemen gerade sind Folgenden:
Wie verteilen wir Kinder- und Elternschlafzimmer?
Wo kommt das Arbeitszimmer unter?
Wie bekommen wir zwei schöne Bäder auf engem Raum hin, eins mit Fokus für die Kinder, eins mehr für uns?
Welche Alternativen bei Koch-Wohn-Ess-Bereich gibt es, evtl. auch nicht-offen?
Hier weitere Informationen:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 270m² - 27x10m
Hang: nein, aber Böschung, Straße liegt ca. 1,4m höher als der Rest des Grundstücks.
Grundflächenzahl: 0,4
Baufenster, Baulinie und -grenze: 12x10m Baufenster, 3m von Straße, Skizze ist angehängt
Randbebauung verpflichtend, da Doppelhaushälfte (sh. Plan)
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2,5 (2 Vollgeschosse sind vorgeschrieben, 6,5m Traufhöhe sind auch verbindlich vorgeschrieben, ebenso maximal 10m Gebäudehöhe insgesamt (von Straßenniveau)
Dachform: 35° Satteldach
Stilrichtung: klassisch?
Ausrichtung: Nord-Süd
Maximale Höhen/Begrenzungen: sh. oben, 10m maximal, exakt 6,5m Traufhöhe
Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: Wegen Böschung der geringen Fläche möchten wir einen Nutzkeller haben, das DG möchten wir gerne ausbauen (jetzt oder später)
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene, Ende 30, 2 Kinder (0 und 3)
Raumbedarf im EG, OG: Keller: Wäsche- und Technikraum, Hobbyraum, evtl. mit Treppe nach draußen; EG Wohnen, Essen, Kochen, Gäste-WC, evtl. Arbeitszimmer, OG: 2 Kinderzimmer (möglichst 14-15 m² groß, Badezimmer, evtl. Arbeitszimmer oder Gästezimmer oder Elternschlafzimmer (halte ich für zu eng, aber bin für Vorschläge offen!), DG: zusätzliches Bad (unklar ist, ob im OG oder DG ein Wannenbad geschaffen werden sollte), Elternschlafzimmer, evtl. Arbeitszimmer (eigentlich brauchen wir kein riesiges Schlafzimmer, daher die Überlegungen. Durch das Alter der Kinder würden wir eigentlich bevorzugen mit ihnen auf einer Etage zu leben, bekomme aber keinen schönen Grundriss hin, der die drei Schlafzimmer und ein Bad unterbringt)
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Homeoffice zwingend erforderlich, zumindest ein Kleines
offene oder geschlossene Architektur darf gerne offen sein, allerdings wollen wir bspw. trotz offenem Wohn-Koch-Ess-Bereich die Treppe getrennt haben, um mögliche Lärmbelästigung (durch Kinder bspw) oder Geruchsbelästigung zu vermeiden. Sind aber für Vorschläge offen!
konservativ oder moderne Bauweise: ich denke eher modern aber schlicht
offene Küche, Kochinsel: gerne offene Küche, haben an eine L-Form mit kleiner Theke gedacht. Kochen gerne und viel, daher wäre das schon ein wichtiger Ort
Anzahl Essplätze: 6-8 Plätze, ein Esstisch. Falls Küche und Wohn-Esszimmer getrennt sein sollten vermutlich 2. Essplatz in der Küche
Kamin: nein
Musik/Stereowand: braucht es nicht
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Carport ist angedacht, evtl. mit Abstellraum
Nutzgarten, Treibhaus: nicht geplant
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Da das zweite Kind gerade noch ungeboren ist, sind wir bzgl. Tagesablauf noch nicht 100%ig sicher, wie es sein wird, aktuell leben wir in einer 4-Zimmer-Wohnung. Wir würden eigentlich gerne alle Schlafzimmer in einem Geschoss haben (vermutlich könnten wir da auch umziehen, also würden wir dann evtl. nur die ersten Jahre auf einer Ebene wohnen und dann ins DG ziehen?!), meine Frau will unbedingt in dem Geschoss in dem wir schlafen ein WC oder lieber ein Duschbad haben. Wir verbringen viel Zeit in der Küche bzw. im Esszimmer, sitzen eigentlich nicht so oft auf dem Sofa, der Koch-Ess-Bereich fühlt sich zentraler für uns an als das Sofa.
Ich arbeite oft im Homeoffice, daher muss das auf jeden Fall mehr als nur eine Kammer sein, braucht aber nur einen Schreibtisch und ein wenig Stauraum für Ordner etc. Sollte aber auch die Möglichkeit bieten, mich zurückzuziehen (bspw. auch mal abends am PC oder so), meine Frau arbeitet zT auch zuhause (Lehrerin), daher wären 2 Schreibtische klasse, wir wissen aber, dass es knapp wird..
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Hausverkäufer/"Planer" Fertighaus-Unternehmen
Was gefällt besonders? Warum?: die recht großen Kinderzimmer, weil die für uns wichtiger als das Elternschlafzimmer sind (da muss nur Bett und Schrank rein),
Ein Büro mit ausreichend Beleuchtung, damit die Arbeit einigermaßen Spaß macht.
Viele Fenster (vor allem im EG), hoffentlich ausreichend Licht dadurch.
Viel Platz im EG, weil sich da wohl viel Zeit unseres Familienlebens abspielen wird in den nächsten Jahren.
Was gefällt nicht? Warum?:
Das "große" Bad im OG falls wir im DG leben werden und eigentlich gerne die Gemütlichkeit durch die Badewanne hätten und das den Kindern vermutlich recht egal sein wird..
Das DG-Fenster auf der Südseite sollte weg, daher sollte auch das Bad auf die Nordseite wandern - die Südseite soll mit Photovoltaik voll gebaut werden. aktuell würde durch die Position der Treppe das Ganze dadurch verschoben werden, mir fehlt das Verständnis, wie die Räume danach aussehen könnten oder wie man es sonst lösen könnte.
Evtl. das Büro im OG, falls die Kinder dann mal laut sein sollten und ich Termine habe..
Das Gefühl, dass das weitläufige EG Platz verschwendet und evtl. dann keine Rückzugsorte oder sonstwas bieten könnte.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: ca. 415.000 Euro
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: ca. 425.000 Euro
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe, Luft-Luft, Innenaufstellung, Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Gästezimmer, deutlich größeres Bad, riesen Büro, riesen Elternschlafzimmer
-könnt Ihr nicht verzichten: zwei Kinderzimmer mit mindestens ca. 14 m², zwei Dusch- oder Wannenbäder insgesamt, Gäste-WC,
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Stark am Standard orientiert mit ein paar Wünschen, wie bspw. die größeren Kinderzimmer. Insgesamt wurde hier aber noch gar nicht wirklich überlegt, was man wie sinnvoll machen kann, damit es sich auch gut anfühlt, dort zu leben.
K a t j a schrieb:
Ich glaub, den TE hat der Schlag getroffen...Ich glaube eher, er hat vergessen, dass er hier einen Beitrag geschrieben hat.Wie sieht es bei euch aktuell aus?
Wir sind in folgender, ähnlicher Situation:
Hi zusammen, wir sind in einer sehr ähnlichen Situation. Haus mit Keller (Nachbar baut mit Keller, wollen wir auch und wäre aufgrund Fundamentanforderungen dringend Ratsam.
Das Haus soll 2 Vollgeschoss + Satteldach haben und max. FH 11m TH 6,5m SD 20°. 0,4 / 0,7 als Flächenvorgabe. eine Garage wäre toll aber ich vermute das wird eng.
Das Grundstück mit 240qm und 2 Stellplätzen als Vorgabe.
Wir sind auch etwas lost, uns ist wichtig, dass der Raum im EG und OG hell ist (sprich große Fensterflächen).
Auszüge aus dem Bebauungsplan

Gestaltung von Doppelhäusern und Hausgruppen
Doppelhäuser und Hausgruppen müssen die gleiche Dachform, Dachneigung und Firstrichtung (bei geneigten Dächern) aufweisen. Werden die Gebäude nicht gleichzeitig errichtet, so hat sich das später zu errichtende Gebäude hinsichtlich der oben genannten Kriterien nach den Vorgaben des zuerst gebauten Gebäudes zu richten.
Bei der Errichtung von Gebäuden mit Wohnungen sind je Wohneinheit notwendige Stellplätze wie folgt herzustellen:
▪ Pro Wohnung / Wohneinheit über 50 qm Wohnfläche mindestens 1,5 Stellplätze,
▪ Pro Wohnung / Wohneinheit bis 50 qm Wohnfläche mindestens 1,0 Stellplätze
Die Summe pro Bauvorhaben ist jeweils auf die nächste ganze Zahl aufzurunden (d.h. für Einzel-, Doppel-, Reihen- und Kettenhäuser sind mindestens 2,0 Stellplätze je Wohneinheit herzustellen).
Stellplätze, Garagen und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahr-radabstellplätze und / oder Müllbehälter im WA 1 - WA 3 (§ 9 Abs. 1 Nr. 4 Baugesetzbuch und §§ 12 und 14 Baunutzungsverordnung)
Bei der Anlage von Stellplätzen und Garagen mit deren Zufahrten sind die im Planteil festgesetzten Bereiche ohne Ein- und Ausfahrt zu beachten.
A 5.1 Tiefgaragen (Tga)
Tiefgaragen sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.
A 5.2 Oberirdische Garagen (Ga), überdachte Stellplätze / Carports (Cp) und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter
Garagen, Carports und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.
Zu den Grenzen öffentlicher Verkehrsflächen ist mit Garagen und Gebäuden zur Unterbringung not-wendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter ein Abstand von mindestens 0,5 m einzuhalten; an deren Zufahrts- oder Zugangsseiten mindestens 1,5 m.
Mit Carports (mit Stützen und Dächern) ist ein Abstand von mindestens 0,5 m zu den Grenzen öffentlicher Verkehrsflächen einzuhalten.
A 5.3 Offene Stellplätze (St)
Offene Stellplätze sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen auf der gesamten Baugrundstücksfläche zulässig, sofern keine anderen Festsetzungen (z.B. Pflanzgebote oder Zufahrtsverbote) dem entgegenstehen.
A 6 Sonstige Nebengebäude im WA 1 - WA 3 (§ 9 Abs. 1 Nr. 4. Baugesetzbuch und § 14 Baunutzungsverordnung)
Garagen, Carports und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter gelten nicht als Nebengebäude im Sinne der nachfolgenden Festsetzung:
Je Wohngebäude / Hauptgebäude ist nur ein Nebengebäude mit maximal 25 cbm zulässig. Der Mindestabstand von Nebengebäuden zu den Grenzen öffentlicher Verkehrsflächen beträgt 1,5 m.
Wir sind in folgender, ähnlicher Situation:
Hi zusammen, wir sind in einer sehr ähnlichen Situation. Haus mit Keller (Nachbar baut mit Keller, wollen wir auch und wäre aufgrund Fundamentanforderungen dringend Ratsam.
Das Haus soll 2 Vollgeschoss + Satteldach haben und max. FH 11m TH 6,5m SD 20°. 0,4 / 0,7 als Flächenvorgabe. eine Garage wäre toll aber ich vermute das wird eng.
Das Grundstück mit 240qm und 2 Stellplätzen als Vorgabe.
Wir sind auch etwas lost, uns ist wichtig, dass der Raum im EG und OG hell ist (sprich große Fensterflächen).
Auszüge aus dem Bebauungsplan
Gestaltung von Doppelhäusern und Hausgruppen
Doppelhäuser und Hausgruppen müssen die gleiche Dachform, Dachneigung und Firstrichtung (bei geneigten Dächern) aufweisen. Werden die Gebäude nicht gleichzeitig errichtet, so hat sich das später zu errichtende Gebäude hinsichtlich der oben genannten Kriterien nach den Vorgaben des zuerst gebauten Gebäudes zu richten.
Bei der Errichtung von Gebäuden mit Wohnungen sind je Wohneinheit notwendige Stellplätze wie folgt herzustellen:
▪ Pro Wohnung / Wohneinheit über 50 qm Wohnfläche mindestens 1,5 Stellplätze,
▪ Pro Wohnung / Wohneinheit bis 50 qm Wohnfläche mindestens 1,0 Stellplätze
Die Summe pro Bauvorhaben ist jeweils auf die nächste ganze Zahl aufzurunden (d.h. für Einzel-, Doppel-, Reihen- und Kettenhäuser sind mindestens 2,0 Stellplätze je Wohneinheit herzustellen).
Stellplätze, Garagen und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahr-radabstellplätze und / oder Müllbehälter im WA 1 - WA 3 (§ 9 Abs. 1 Nr. 4 Baugesetzbuch und §§ 12 und 14 Baunutzungsverordnung)
Bei der Anlage von Stellplätzen und Garagen mit deren Zufahrten sind die im Planteil festgesetzten Bereiche ohne Ein- und Ausfahrt zu beachten.
A 5.1 Tiefgaragen (Tga)
Tiefgaragen sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.
A 5.2 Oberirdische Garagen (Ga), überdachte Stellplätze / Carports (Cp) und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter
Garagen, Carports und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.
Zu den Grenzen öffentlicher Verkehrsflächen ist mit Garagen und Gebäuden zur Unterbringung not-wendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter ein Abstand von mindestens 0,5 m einzuhalten; an deren Zufahrts- oder Zugangsseiten mindestens 1,5 m.
Mit Carports (mit Stützen und Dächern) ist ein Abstand von mindestens 0,5 m zu den Grenzen öffentlicher Verkehrsflächen einzuhalten.
A 5.3 Offene Stellplätze (St)
Offene Stellplätze sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen auf der gesamten Baugrundstücksfläche zulässig, sofern keine anderen Festsetzungen (z.B. Pflanzgebote oder Zufahrtsverbote) dem entgegenstehen.
A 6 Sonstige Nebengebäude im WA 1 - WA 3 (§ 9 Abs. 1 Nr. 4. Baugesetzbuch und § 14 Baunutzungsverordnung)
Garagen, Carports und Gebäude zur Unterbringung notwendiger Fahrradabstellplätze und / oder Müllbehälter gelten nicht als Nebengebäude im Sinne der nachfolgenden Festsetzung:
Je Wohngebäude / Hauptgebäude ist nur ein Nebengebäude mit maximal 25 cbm zulässig. Der Mindestabstand von Nebengebäuden zu den Grenzen öffentlicher Verkehrsflächen beträgt 1,5 m.
D-Zug88 schrieb:
Wir sind in folgender, ähnlicher Situation:
Es ist etwas unfein, den Thread eines anderen zu kapern. Bitte eröffne doch einen eigenen Thread oder verlinke zu diesem.K a t j a schrieb:
Es ist etwas unfein, den Thread eines anderen zu kapern. Bitte eröffne doch einen eigenen Thread oder verlinke zu diesem.Da hast du recht sorry bin neu hier 🙂P
philipp01310.10.24 22:48K a t j a schrieb:
Ich glaub, den TE hat der Schlag getroffen...ypg schrieb:
Ich glaube eher, er hat vergessen, dass er hier einen Beitrag geschrieben hat.Ja, Entschuldigung, ich habe das wirklich komplett vergessen, die Begründung ist aber gut, es kam die Geburt meines zweiten Sohnes dazwischen, da habe ich es komplett vergessen, das ist natürlich kein guter Stil, entschuldigt bitte. Danke für die Anmerkungen!ypg schrieb:
Allerdings würde ich das WZ mit Kü tauschen. Dafür das WC schmaler machen, Garderobe nach planlinks und den Raum als Rückzug planen. Küche wäre dann an der Terrasse und somit trennt man Lebebereich von Ruhebereich.Ich habe jetzt nach sehr wenig Feedback von der Planerin selbst gezeichnet und folgende Pläne, Teile deiner Ideen habe ich schon drin, allerdings auch den kompletten Verzicht auf das DG (zumindest vorerst), dazu gibt es einen extra Thread, also zum DG, das klammere ich hier erstmal aus, wäre ja sonst doppelt..Die Pläne hänge ich unten an, jetzt ist noch ein Büro dazugekommen, ich glaube das ist an der Stelle, an der du die Garderobe gesehen hast, richtig?
K a t j a schrieb:
Nach Adam Riese und Eva Zwerg reicht es imho gerade für 2 Etagen und Keller. Dach wird schon dünne. Wenn ich das richtig sehe, könntet Ihr eigentlich 7x12 bebauen aber die Kohle erlaubt nur 7x10, richtig?
Insgesamt hab ich die Befürchtung, dass Ihr Eure Ansprüche etwas runter schrauben müsst oder das Budget aufdrehen.S.o. den DG-Ausbau haben wir erstmal weg gelassen und umgeplant.Die Länge des Hauses liegt tatsächlich daran, dass der Bebauungsplan keine Terrasse außerhalb des Baufensters erlaubt, natürlich kann man eine Befreiung beantragen, einige Nachbarn haben das schon getan, allerdings wurde hier bisher nur eine kleine Überschreitung von ca. 2m erlaubt. Wir haben uns mal die Kosten für Anpassungen geben lassen, aktuell planen wir das Haus mit 10,5m (evtl. auch 11m; der Nachbar auf dem seit Kurzem verkauften anderen Doppelhaushälfte-Grundstück plant mit 10,5m), ein Vorschlag der Planerin war ein Erker (natürlich entsprechend teuer), der dann im EG und 1. OG für mehr Platz sorgen würde. Beides sieht man in den Plänen, die ich anhänge, ich tendiere aber ehrlicherweise dazu, den Erker wegzulassen. Ich finde ihn eigentlich super, habe aber Sorge, dass es einfach zu teuer werden könnte.
Wo ich noch unsicher bin:
- wegen dem DG (in dem Thema hier)
- Erker ja oder nein (ohne DG-Ausbau ist das Geld für den Erker da, aber lohnt es sich?)
- Grundriss im EG: das habe ich mir "ausgedacht" und weiß nicht, ob das so gut umgesetzt werden kann..
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