ᐅ Grundriss Einfamilienhaus mit Satteldach, 1,5 Geschossig - Verbesserungen?
Erstellt am: 17.07.18 09:31
kaho67422.07.18 11:57
kbt09 schrieb:
Und nichts hier ist absolut, nicht jeder, der hier fragend auftaucht, ist am Computer groß geworden usw.Ich glaub, hier werden wir uns nie einigen. Mein Schwiegervater ist jetzt 80 und überlegt gerade, ob er sich ein neues Smartphone zulegt. Mein Dad ist 75 und schneller am Rechner als meine Schwester mit 50. Über die nächste Generation will ich erst gar nicht reden... WilhelmRo22.07.18 12:49
Schön, dass ihr euch einig seid.
Hab die 2 Personen mit C verwechselt. My fault. Aber warum wird dann meine Ausdrucksweise kritisiert und die von climbee scheint ok zu sein? Entweder sich den Kommentar ganz sparen oder alle hier gleich behandeln...
Hab die 2 Personen mit C verwechselt. My fault. Aber warum wird dann meine Ausdrucksweise kritisiert und die von climbee scheint ok zu sein? Entweder sich den Kommentar ganz sparen oder alle hier gleich behandeln...
kbt09 schrieb:Ka was du meinst. Pro Monat ein Buch zwischen 300 Und 1500 Seiten...
Lesen bildet
kbt09 schrieb:Dann lass die Entscheidung, was tolles mit einem Tool möglich ist, genau solche Leute treffen, die seit dem 11 Lebensjahr sich damit befassen? Sonst, nichts für ungut, lebt man im "gestern".
Und nichts hier ist absolut, nicht jeder, der hier fragend auftaucht, ist am Computer groß geworden usw.
kbt09 schrieb:ob ich jetzt 30 min per Hand zeichne oder ob ich in der gleichen zeit den Umgang mit dem Tool lerne... meine Empfehlung bleibt das Tool.
dass hier jedermann zum Grundrisstesten gleich mal mit einem Softwaretool loslegen soll
Chiloe schrieb:Und deine bissige Ironie ist ein besserer Umgangston? Wenn du meinst... ich nenne es Doppelmoral.
Englisch natürlich "more sophisticated"...
kbt0922.07.18 13:47
WilhelmRo schrieb:
Dann lass die Entscheidung, was tolles mit einem Tool möglich ist, genau solche Leute treffen, die seit dem 11 Lebensjahr sich damit befassen? Sonst, nichts für ungut, lebt man im "gestern".Lesen bildet, heißt, dass man lesen soll, was andere Leute schreiben. Vermutlich bin ich älter als du, arbeite schon länger mit dem Computer, maße mir aber nicht an, jeden zur Arbeit mit dem Computer zu verpflichten. Klar kann man tolle Sachen mit den Tools machen, ich verweise daher noch mal auf meinen Beitrag 82 ...kbt09 schrieb:
Ich bin selber bei Grundrisszeichnungen ausschließlich Tool-Nutzer (VA Professional),aber, nicht jeder hat diese Computeraffinität. Und, Tool bedienen heißt eben auch nicht, was von der Technik zu verstehen, die man damit abbildet.kaho67422.07.18 14:02
kbt09 schrieb:
jeden zur Arbeit mit dem Computer zu verpflichten. ..
aber, nicht jeder hat diese Computeraffinität.Es ging ja ausdrücklich nicht um jeden. Eher wohl darum, dass so wie der PC-Freak dem Handwerker seine Kunst zugesteht, es andersherum auch erwartet wird. Dies geschieht aber m.E. nicht. Die "Altherren" versteifen sich auf die Handarbeit und lassen nichts anderes zu.ypg22.07.18 14:12
Knallkörper schrieb:
Ich halte von Papier und Stift auch nichts. Einmal gezeichnet, lassen sich Grundrisse viel leichter ändern, verschiedene Versionen speichern, vergleichen11ant schrieb:
Leider ist das aber trotzdem seine stärkste Wirkung: der Bauherr verliebt sich in ein nicht funktionierendes ModellDas Problem ist, dass Skizzen zeichnen mit Entwürfen wenig gemein haben: eine Skizze fängt in 5 Minuten eine Idee auf, auch neben dem Bett oder Toilette. Die nächste Idee fügt sich, bis die Einbahnstraße zur Sackgasse wird. Da kann Papier dann schnell zerknüllt und ausgetauscht werden. Man fängt neu an. Daraus entsteht der Entwurf, ein schon relativ von Fehlern ausgemerzter End-Entwurf.
Mit einem Tool oder Programm hat man für die Skizze etwas mehr Zeit investiert, was zur Folge hat, dass man sich in der Sackgasse im Kreis dreht, weil ja „der Rest“ so viel Zeit beansprucht hat und irgendwie ja auch so schön aussieht (eigener Stolz ohne Fachkenntnis)
Hat man dann noch ein 3D-Tool, verliebt man sich in das, was man als Laie „erschaffen“ hat und achtet nicht auf irgendwelche Fehler. Wenn man sie überhaupt erkennt, entschuldigt man die dann mit „Programmfehler“ oder ignoriert sie einfach.
Climbee schrieb:
Ich habe nur den Eindruck, daß bei vielen, die ein Programm nutzen, der Hirn ausgeschaltet wird. Beim Kästchenzählen eher nicht.Genauso ist es: ich bin auch kein Freund von Excel, zumindest nicht bei den Hauskosten. Viele sehen und achten überhaupt nicht auf die Einzelpositionen, da wird nur das Ergebnis gesehen. Dass eventuell Positionen unverhältnismäßig sind oder fehlen, wird nicht gesehen.
kaho674 schrieb:
Ist wie mit der Musik. Bevor es Rechner ect. gab, konnten nur Künstler, die ein Instrument spielten, was werden. Heute verdienen die DJs Millionen, mehr oder weniger ohne InstrumenteDas mag an den Anspruch der Zielgruppen liegen
Es geschadet auch keinem DJ, wenn er ein Instrument beherrscht oder Noten lesen kann.
Jemand, der sein Handwerk zum Talent beherrscht, ist immer der bessere, als der, der nur mit einem daherkommt.
kaho674 schrieb:
Ich war letztens meinen Architekten besuchen. Er ist echt kein schlechter. Ich hab natürlich gebohrt, ob er denn gerade was besonders schönes plant. Da war nichts mit Hand gezeichnet. Alles am Rechner. Doppelbildschirm und noch einer daneben. Witzigerweise waren die Berechnungen mit der Hand... Ich geh mal davon aus, dass auch er in seinen ersten Jahren mit Handskizzen gearbeitet hat. Da weiss er natürlich als Fachmann irgendwann, dass die Treppe mindestens auf einer Seite noch 3,50 haben muss, damit oben ein Schlafzimmerschrank stehen kann. Da ist doch ein völlig unbedarfter Laie schon raus... richtet erst mal den vermaßten Hauswirtschaftsraum mit Durchgangstür zur Garage ein, bevor er die Gängigkeit der Treppenposition überdenkt.
Bei total freien Hausentwürfen (die ja immer seltener werden) bist Du mit einem Tool zu Beginn der Arbeit falsch.
Bei den meisten Häusern heutzutage reicht ein Typenentwurf, der digital angepasst wird...
Dann kommt der Bauherr und wertet die Qualität der Architekten über das 3D-Programm, welches anfangs den Kunden beeindruckt hat, heutzutage sogar eingefordert wird.
kaho674 schrieb:
Ja muss ja - siehe Schwerpunkt Architekturstudium.
Ich sehe den Unterschied vom Zeichnen zur Arbeit am Rechner nicht. Man muss genauso Abstände, Formen usw. lernen, wie per Hand. Im Gegenteil - am Rechner muss ich es sowieso können, warum also nicht gleich richtig lernen?Unter „richtig lernen“ verstehe ich immer noch das Handwerk... Hand+Werk
WilhelmRo schrieb:
Selber hast du 0 Auffassungsgabe. Wo habe ich behauptet dass der Medien wechsel nicht hilfreich ist? Nirgends... ich sagte,
1. dass bei uns verlangt wird seinen Job beim ersten Durchgang richtig zu machen, denn Zeit ist Geld.
2. Wegen jedem Mist Papier zu verschwenden ist 2018 ein No Go! Seit 10-15 Jahren wird das papierlose Büro angestrebt!
Zum Schluss bitte ich darum, wenn schon meine Beiträge kritisieren, dann bitte nicht Dinge erfinden die ich nicht gesagt habe! Das wäre im deutsch Unterricht Thema Verfehlung = 6.
MfGAusdrucksweise 6. Setzen!
.............
Ich kann meine Architektur-Software leider seit 2 Jahren nicht mehr nutzen wegen fehlender Hardware. Ich bin bekannterweise auf Karopapier und Bleistift umgestiegen. Für die Skizzen hier, also Ideen, ein superschnelles Handwerkzeug, in 10 Minuten ist die Skizze mit kleinen Korrekturen (Radierer) da und hochgeladen.
In der Zeit ist der Rechner gerade erst hochgefahren... so ungefähr zumindest.
Und ja, ich merke oft, dass die TEs dann die Zeichnung gedanklich schlecht in 3D umsetzen können. Gesehen oder gewertet werden eher Programmzeichnungen, wie sie Katja hier einstellt.
Für 3D: Da ist dann ein Tool hilfreich. Aber doch erst, wenn die Skizze etwas ausgereifter ist, dass sich die Mühe auch lohnt... und bitte nicht von Total-Laien, die die Fehler dann ausblenden, wie ich weiter oben schon erwähnt habe.
Dieses Sweet trallala-Programm finde ich unmöglich. Nicht, weil ich damit schon gearbeitet habe, sondern weil die Entwürfe, die TEs aus dem Programm hier einstellen, eben nie funktionieren. Meist ist viel zu viel in ein Hausrechteck reingepresst, sodass es nicht funktioniert.
Insofern lehne ich es für Laien ab.
Gute Programme, die etwas Kohle kosten, können versiertere Bauherren in Feinheiten unterstützen.
Also: Äpfel und Birnen...
Auch ich werde mir „mein“ Programm Ende diesen Jahres noch mal kaufen, da es seit 30 Jahren mein Hobby ist und ich dieses Programm sowie Skizzen erstellen von Hand beherrsche.
Ob der TE hier mit seiner Handzeichnung in einem Programm übertragen sieht, wo die Fehler sind, glaube ich nicht... um mal wieder zum Thema zu kommen
haydee22.07.18 14:36
Vor 2 oder 3 Jahren gab es ein Interview mit dem Eigentümer eines großen amerikanischen Architekturbüros. Der hat alle PC Arbeitsplätze verbannt bis der Grundriss und die Fassaden geplant waren.
Begründung: Die Gebäude wurden immer langweiliger, immer ideenloser, immer gleicher.
Bleistift und Papier haben den Vorteil, schnelle Korrektur mit dem Radiergummi. Das Bett ist wirklich 2 Meter breit und das Sofa hat auch die richtigen Abmessungen
Begründung: Die Gebäude wurden immer langweiliger, immer ideenloser, immer gleicher.
Bleistift und Papier haben den Vorteil, schnelle Korrektur mit dem Radiergummi. Das Bett ist wirklich 2 Meter breit und das Sofa hat auch die richtigen Abmessungen
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