ᐅ Grundriss Einfamilienhaus 14x14 Meter mit begrenzter Firsthöhe
Erstellt am: 06.05.25 19:07
T
tempusfugit
Ein Hallo in die Runde,
ein wenig anders und sicherlich sehr nüchtern - unser Grundriss. Grundstück in Brandenburg mit knapp 1.000 m², Bebauungsplan schreibt eine Höchstfirsthöhe vor, die bei 34 ü HNH liegt. Kanaldeckel auf der Straße liegt bei ca. 28,30 ü NHN. Das Nachbargrundstück nebenan ist über eine separate Straße erreichbar (Pr).
Das Haus selbst entsteht als Stahlskelett und Fertigelementen, das Dach wird aus Sandwichpanels (Kingspan/Hoffmann) erstellt (U-Wert 0,15) und auf der südlichen Seite mit solarpanels belegt (K2). Dadurch sollte hoffentlich die Akustik bei Regen etwas abgeschwächt werden und auch die Temperaturaufheizung etwas weniger sein.
Es wird eine Galerie geben, die vermutlich aufgrund der eingeschränkten Höhe eher als Abstellraum funktioniert. Evtl. klappt aber zumindest ein Bereich mit 2 m Höhe (OKF ca. 28,5 = 5,5 m mögliche Firsthöhe; 2,8 m EG; 0,2 m Decke, Rest 2 m bis zum First). Da sprechen wir aber noch einmal mit dem Vermesser und Architekten, was da noch möglich ist. Je nachdem wird dann die Galerie entweder offen mit Geländer ausgeführt oder zugemacht. Eine "richtige" Treppe wollen wir aber trotzdem.
Der Grundriss ist recht pragmatisch gehalten - die Bäder bereiten etwas Kopfzerbrechen. Eines hat kein Fenster und das andere ist quadratisch.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: ca. 1.000 m²
Hang: Nein (ca. 10 cm abfallend auf 40 Meter)
Grundflächenzahl: 0,4
Geschossflächenzahl: 1 (+Galerieebene)
Baufenster, Baulinie und -grenze: 15x15 m, 3 m zum Nachbargrundstück, 6 m zur Straße (Sackgasse)
Randbebauung: Letztes Haus in der Straße
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 1,5
Dachform: Satteldach, mind. 20°
Stilrichtung: egal
Ausrichtung: Süd
Maximale Höhen/Begrenzungen: Maximale Höhe First ca. 5,5 m
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus/Bungalow
Keller, Geschosse: kein Keller, EG + Galerieebene/Abstellfläche
Anzahl der Personen, Alter: 3 (49, 49, 14)
Raumbedarf im EG, OG: Wohn/Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer, HWK, Arbeitszimmer, Bad Master, Bad Gäste/Teenie, Ankleide
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Beides
Schlafgäste pro Jahr: Wochenende
offene oder geschlossene Architektur: Offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: Ja
Anzahl Essplätze: Eckbank/Esstisch, max. 6-8
Kamin: verm. nicht (kein geeigneter Platz, Kosten) - wenn Tipp für günstigen Kamin, gerne nennen
Musik/Stereowand: Nein
Balkon, Dachterrasse: Nein
Garage, Carport: Nein, Autos (2) werden vermutlich an der Ostseite des Gebäude stehen (Wallbox) oder unterhalb des Wendekreises
Nutzgarten, Treibhaus: Nein
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Do-it-Yourself
Was gefällt besonders? Warum?
Günstig, keine statischen Herausforderungen durch Stahlskelettbauweise mit Wandelementen in Großtafelbauweise, Holzständer-Innenwände, trapezprofilierte Dachpaneele mit IPN Dämmkern, statische Flexibilität
Was gefällt nicht? Warum?
Gästebad ohne Fenster, Masterbad etwas knifflig, weil quadratisch, vermutlich knappe Höhe im Dach wg. Satteldach und limitierender max. Firsthöhe (34 ü HNH bei 28,2 ü HNH Straßenniveau), Platz für Kamin schwierig, Einfahrt baulich unbrauchbar - wurde bei Bau der Straße so gesetzt.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: Rohbau 210.000
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 350.000
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe (Luft)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Luxus, KNX (stattdessen Shellys), Garage, Raffstores, teure Hebe-Schiebetüren, aufwendiger Garten
-könnt Ihr nicht verzichten: zentrale Lüftungsanlage, großer Wohnbereich, möglichst große Photovoltaik (ca. 120 m² Südausrichtung)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Grundsätzlich recht pragmatisch eingestellt, max. Wohnfläche bei niedrigen Kosten. Viel Eigenleistung geplant -> Bauzeit unkritisch, da ca. 1-1,5 Jahre Zeit bis Einzug.


ein wenig anders und sicherlich sehr nüchtern - unser Grundriss. Grundstück in Brandenburg mit knapp 1.000 m², Bebauungsplan schreibt eine Höchstfirsthöhe vor, die bei 34 ü HNH liegt. Kanaldeckel auf der Straße liegt bei ca. 28,30 ü NHN. Das Nachbargrundstück nebenan ist über eine separate Straße erreichbar (Pr).
Das Haus selbst entsteht als Stahlskelett und Fertigelementen, das Dach wird aus Sandwichpanels (Kingspan/Hoffmann) erstellt (U-Wert 0,15) und auf der südlichen Seite mit solarpanels belegt (K2). Dadurch sollte hoffentlich die Akustik bei Regen etwas abgeschwächt werden und auch die Temperaturaufheizung etwas weniger sein.
Es wird eine Galerie geben, die vermutlich aufgrund der eingeschränkten Höhe eher als Abstellraum funktioniert. Evtl. klappt aber zumindest ein Bereich mit 2 m Höhe (OKF ca. 28,5 = 5,5 m mögliche Firsthöhe; 2,8 m EG; 0,2 m Decke, Rest 2 m bis zum First). Da sprechen wir aber noch einmal mit dem Vermesser und Architekten, was da noch möglich ist. Je nachdem wird dann die Galerie entweder offen mit Geländer ausgeführt oder zugemacht. Eine "richtige" Treppe wollen wir aber trotzdem.
Der Grundriss ist recht pragmatisch gehalten - die Bäder bereiten etwas Kopfzerbrechen. Eines hat kein Fenster und das andere ist quadratisch.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: ca. 1.000 m²
Hang: Nein (ca. 10 cm abfallend auf 40 Meter)
Grundflächenzahl: 0,4
Geschossflächenzahl: 1 (+Galerieebene)
Baufenster, Baulinie und -grenze: 15x15 m, 3 m zum Nachbargrundstück, 6 m zur Straße (Sackgasse)
Randbebauung: Letztes Haus in der Straße
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 1,5
Dachform: Satteldach, mind. 20°
Stilrichtung: egal
Ausrichtung: Süd
Maximale Höhen/Begrenzungen: Maximale Höhe First ca. 5,5 m
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus/Bungalow
Keller, Geschosse: kein Keller, EG + Galerieebene/Abstellfläche
Anzahl der Personen, Alter: 3 (49, 49, 14)
Raumbedarf im EG, OG: Wohn/Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer, HWK, Arbeitszimmer, Bad Master, Bad Gäste/Teenie, Ankleide
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Beides
Schlafgäste pro Jahr: Wochenende
offene oder geschlossene Architektur: Offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: Ja
Anzahl Essplätze: Eckbank/Esstisch, max. 6-8
Kamin: verm. nicht (kein geeigneter Platz, Kosten) - wenn Tipp für günstigen Kamin, gerne nennen
Musik/Stereowand: Nein
Balkon, Dachterrasse: Nein
Garage, Carport: Nein, Autos (2) werden vermutlich an der Ostseite des Gebäude stehen (Wallbox) oder unterhalb des Wendekreises
Nutzgarten, Treibhaus: Nein
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Do-it-Yourself
Was gefällt besonders? Warum?
Günstig, keine statischen Herausforderungen durch Stahlskelettbauweise mit Wandelementen in Großtafelbauweise, Holzständer-Innenwände, trapezprofilierte Dachpaneele mit IPN Dämmkern, statische Flexibilität
Was gefällt nicht? Warum?
Gästebad ohne Fenster, Masterbad etwas knifflig, weil quadratisch, vermutlich knappe Höhe im Dach wg. Satteldach und limitierender max. Firsthöhe (34 ü HNH bei 28,2 ü HNH Straßenniveau), Platz für Kamin schwierig, Einfahrt baulich unbrauchbar - wurde bei Bau der Straße so gesetzt.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: Rohbau 210.000
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 350.000
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe (Luft)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Luxus, KNX (stattdessen Shellys), Garage, Raffstores, teure Hebe-Schiebetüren, aufwendiger Garten
-könnt Ihr nicht verzichten: zentrale Lüftungsanlage, großer Wohnbereich, möglichst große Photovoltaik (ca. 120 m² Südausrichtung)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Grundsätzlich recht pragmatisch eingestellt, max. Wohnfläche bei niedrigen Kosten. Viel Eigenleistung geplant -> Bauzeit unkritisch, da ca. 1-1,5 Jahre Zeit bis Einzug.
tempusfugit schrieb:
max. Wohnfläche bei niedrigen Kosten.Schon diese Marschrichtung finde ich unglücklich gewählt, denn Wohnqualität kommt ja nicht aus "Effizienz" im Sinne von "dem Bauplatz möglichst viel umbauten Raum pro Geld abtrotzen" - auch wenn diese Denkweise die Entscheidung für den "logischen nächsten Schritt" des Quadratgrundrisses erklärt. Dumm ist nur, daß zu Beginn falsch abgebogen in "konsequenter Weiterentwicklung" dann eben auch richtig tief in die Sackgasse führt (auch wenn dem TE davon nur das fensterlose Innenbad auffällt - was mich übrigens nur zu einer Lichtkuppel reizen würde). Das "Entwurfskonzept" "von einem rechteckigen Rahmen Einzelräume zu subtrahieren und was übrig bleibt, ist der Allraum" ist generell schon nichts weiter als der Bestseller unter den Anfängerfehlern - und wenn das Rechteck dann auch noch ein Quadrat ist, "gelingt" die gar in zweithöchster Vollendung (nur noch zu toppen, wenn man dasselbe mit einem Kreis macht). Das sollte wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht sogar einem Architekten frisch von der Uni etwas besseres einfiele. In 14 m Kantenlänge (= 7 m Lichtweg bis zur Mitte) ist das Mißverständnis der Erkenntnis "das erste Haus baut man für einen Feind" als Handlungsaufruf auf die Spitze getrieben, wenn man es mit "und für den allergrößten Feind plant man es auch noch selbst" fortsetzt. Tue Dir den Gefallen, diesen Entwurf nur als Dummy für eine auf die Frage des Baumaterials verlagerte Diskussion zu verwenden. Ein im Gewerbebereich sehr aktiver Baustoffanbieter (Hebel, Namen darf man hier durchaus nennen) forciert die Umstellung auf das "Bauen ohne separates Tragwerk", baut also explizit lieber homogen als in der Porenbeton-Stahlskelett-Kombination.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
tempusfugit schrieb:
Hatte da bereits viel experimentiert, aber ich sehe geometrisch keine gute Lösung dafür.Du solltest für Dein Leben lernen, dass, nur weil Du denkst, es ist so oder es geht nur so, dass es auch ganz gegenteilig sein kann, weil Du entweder falsch liegst, bzw. überhaupt keinen Schimmer hast. Gilt auch für die Ausschreibungen.11ant schrieb:
Namen darf man hier durchaus nennenGenau! Namen darf man hier nennen.tempusfugit schrieb:
Namen darf man ja hier nicht nennenWoher? Woher die Falschinformation? Eine Aussage ohne Folgen, während andere, eventuelle Aussagen durch Dich falsch interpretiert auf das Haus ggf negativ einwirken.H
hanghaus202310.05.25 10:35W
wiltshire10.05.25 10:52Statt der Orientierung an der Maximierung der Quadratmeter und eines möglichst geringen Quadratmeterpreises, empfehle ich die Orientierung an der eigenen Lebensart. Es ist ja durchaus möglich, dass der Entwurf zu Dir und Deiner Familie passt.
Wer den größten Laderaum im Verhältnis zum Kaufpreis wünscht, der kauft sich einen Kastenwagen. Wer aus dieser Preis-Leistungs-Sicht einen Kastenwagen kauft, aber eigentlich lieber ein komfortbetontes Fahrzeug hätte, der trifft durch falsche Prioritätensetzung eine Fehlentscheidung.
Unser Ansatz beim Bauen war ein anderer. Wir haben überlegt wie wir leben wollen und den Architekten gebeten unabhängig von Quadratmetervorgaben einen Entwurf zu kreieren, der unsere Lebensart optimal unterstützt. Für das, was unser Haus kostete hätten wir in anderer Form und Bauweise locker die doppelte Wohnfläche bauen können - so what. Das Haus, was wir jetzt bewohnen passt super zu uns und ich habe auch nach 6 Jahren jeden Tag das Gefühl von Dankbarkeit und Freude für mein schönes und passendes Zuhause.
Könnte sein, dass das Fehlen des Lichthofes - um im obigen Bild zu bleiben - einen Kastenwagen mit verschlossenen Hecktüren macht.
Wer den größten Laderaum im Verhältnis zum Kaufpreis wünscht, der kauft sich einen Kastenwagen. Wer aus dieser Preis-Leistungs-Sicht einen Kastenwagen kauft, aber eigentlich lieber ein komfortbetontes Fahrzeug hätte, der trifft durch falsche Prioritätensetzung eine Fehlentscheidung.
Unser Ansatz beim Bauen war ein anderer. Wir haben überlegt wie wir leben wollen und den Architekten gebeten unabhängig von Quadratmetervorgaben einen Entwurf zu kreieren, der unsere Lebensart optimal unterstützt. Für das, was unser Haus kostete hätten wir in anderer Form und Bauweise locker die doppelte Wohnfläche bauen können - so what. Das Haus, was wir jetzt bewohnen passt super zu uns und ich habe auch nach 6 Jahren jeden Tag das Gefühl von Dankbarkeit und Freude für mein schönes und passendes Zuhause.
tempusfugit schrieb:Es gibt Konzepte, die ihren Charme verlieren, wenn man ihnen zentrale Eigenschaften nimmt.
Normalerweise werden die Häuser des Anbieters auch mit einem Lichthof gebaut, aber das hätte selbst bei 12x12 m die Firsthöhe gesprengt.
Könnte sein, dass das Fehlen des Lichthofes - um im obigen Bild zu bleiben - einen Kastenwagen mit verschlossenen Hecktüren macht.
wiltshire schrieb:
Es gibt Konzepte, die ihren Charme verlieren, wenn man ihnen zentrale Eigenschaften nimmt.
Könnte sein, dass das Fehlen des Lichthofes - um im obigen Bild zu bleiben - einen Kastenwagen mit verschlossenen Hecktüren macht.Lichthoflos ist es mit 7 m halber Tiefe in diesem Bild ein Kastenwagen L3H1 mit verblechten Hecktüren.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Ähnliche Themen