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ᐅ Gibt es DIY-Projekte mit IKEA Brimnes Möbeln, die sich besonders lohnen?

Erstellt am: 23.08.22 10:07
G
gutike
G
gutike
23.08.22 15:05
Matthewt48 schrieb:
Meiner Erfahrung nach lohnt es sich besonders, die Schubladenfronten zu individualisieren – etwa durch Austauschen der Griffe oder Einsetzen von Glas- oder Acrylscheiben.

Das klingt sehr interessant, gerade der Austausch der Griffe steht bei mir auch schon länger zur Debatte. Hast du Erfahrung, ob die Bohrlöcher bei Brimnes standardisiert sind oder muss ich da jedes Mal neu bohren? Ich wollte möglichst wenig an der Struktur ändern, um nicht die Stabilität zu gefährden.
GLALEO schrieb:
Ich habe aus einer Brimnes-Kommode mal ein DIY-Fernsehsideboard gebaut, indem ich Rollen drunter gemacht habe und die Oberfläche neu lackiert habe.

Wie bist du dabei konkret vorgegangen? Hattest du Probleme mit der Stabilität auf Rollen? Das wäre auch eine Option für mich, wenn es solide klappt.
M
Matthewt48
23.08.22 15:37
Gutike, die Bohrlöcher sind leider nicht immer 100 % standardisiert bei IKEA, speziell bei älteren Modellen gibt es da Unterschiede. Ich würde empfehlen, die vorhandenen Löcher mit der Größe der neuen Griffe abzugleichen und notfalls vorsichtig neue anzuzeichnen. Wichtig: Immer langsam und passgenau bohren, um das Holz nicht auszureißen.

Für die Stabilität ist es übrigens besser, den Bereich um die Bohrlöcher an der Vorderseite mit einer kleinen Holzleiste oder angemaltem Reparaturspachtel zu verstärken – so kann nichts wackeln oder brechen.

Das Verändern der Bohrlöcher beeinträchtigt in der Regel nicht die Tragkraft des Möbels, da die Hauptlast an den Verbindungen der Korpusteile hängt. Beim Austauschen der Griffe ist also eher Feingefühl gefragt, wenig Kraft auf die Front zu bringen.
G
GLALEO
23.08.22 16:05
gutike schrieb:
Wie bist du dabei konkret vorgegangen? Hattest du Probleme mit der Stabilität auf Rollen?

Ich habe einfache Möbelrollen mit Bremsfunktion genommen, die an den Ecken der Kommode befestigt wurden. Vorher alles gut ausgemessen und die Schrauben in die Verstärkungen gesetzt, nicht nur in die dünnen Platten. Die Oberfläche dann mit Schleifpapier vorbereitet und mit Kreidefarbe gestrichen. Stabilität ist super, weil die Rollen fest sitzen und die Kommode nicht wackelt. Absolut empfehlenswert!
S
sarlo
23.08.22 16:47
Hallo zusammen,

ich habe bei einem Brimnes-Schrank die Rückwand ersetzt durch eine Multiplexplatte, was nicht nur die Stabilität verbesserte, sondern auch das Wackeln beim Öffnen der Türen reduzierte. Außerdem habe ich die Türen mit Magnetverschlüssen versehen – das wirkt hochwertig und praktisch.

Weiterhin habe ich LED-Strips innen verbaut, die sich beim Öffnen der Türen automatisch einschalten. Gerade wenn man das Möbelstück als Aufbewahrung für Accessoires oder Technik nutzt, schafft das erheblichen Mehrwert.

Solche Erweiterungen lohnen sich also funktional und optisch.
J
Joshbe
24.08.22 09:12
Zur Ergänzung: Das Brimnes-System zeichnet sich durch modulare Einfachheit aus. Für DIY-Projekte sollte man immer im Blick behalten, dass die Platten vergleichsweise dünn sind, meist 15 mm Spanplatte. Verstärkungen an stark belasteten Stellen sind daher sinnvoll.

Empfehlenswert ist der Austausch der Rückwand bei Schränken durch stabiles Holz. Dadurch wird das Möbel langlebiger und steht auch bei Belastung sicher.

Bei Umbauten wie Rollen oder neuer Oberfläche ist es wichtig, die Belastung auf die tragenden Komponenten zu übertragen, nicht nur auf dünne Seitenteile. Kleb- und Schraubverbindungen an den Korpuskanten helfen, die Stabilität zu erhalten.

Ich rate auch dazu, qualitativ hochwertiges Zubehör für Griffe oder Rollen zu wählen, damit die Montage langlebig bleibt.
N
noken
24.08.22 10:20
Ich finde es großartig, wie ihr alle schon viele nützliche Ideen geteilt habt. Selbst hatte ich immer ein bisschen Angst, an meinen Brimnes-Möbeln etwas zu verändern, weil ich dachte, dass der günstige Preis auf Kosten der Stabilität geht.

Es beruhigt mich, dass Rückwandverstärkungen und Grifferneuerungen offenbar ohne große Risiken möglich sind. Es wäre spannend zu hören, ob jemand auch mit der Oberfläche experimentiert hat, beispielsweise Beizen oder kreative Lackierungen, ohne dass die Qualität darunter leidet.

Die LED-Idee von sarlo finde ich klasse, gerade in kleinen Räumen macht so eine Beleuchtung wirklich viel aus.
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