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ᐅ Gaspreise - Wo ist Gas noch erschwinglich?


Erstellt am: 14.07.22 09:22

sysrun8013.09.22 23:06
xMisterDx schrieb:

Geht weniger um cutting-edge, es geht vielmehr um die Zahl der Teile/Baugruppen...
Die Wahrscheinlichkeit eines Defekts steigt nicht linear mit der Anzahl der Teile, sondern exponentiell...

Und jetzt überlegen wir mal, wo mehr Baugruppen/Teile involviert sind.
Bei ner Gastherme... oder ner Wärmepumpe mit Erdwärmepumpe/Luft-Radiator, Photovoltaik und diesem Verdichter angetrieben per Verbrenner...

Was soll ich sagen - Da hilft dann wohl nur ein Wasserführender Kaminofen - Mit Handpumpe

Man gut das Autos heute überhaupt noch vom Fleck kommen und Flugzeuge mit Jettriebwerken fliegen...
xMisterDx13.09.22 23:14
sysrun80 schrieb:

Was soll ich sagen - Da hilft dann wohl nur ein Wasserführender Kaminofen - Mit Handpumpe

Man gut das Autos heute überhaupt noch vom Fleck kommen und Flugzeuge mit Jettriebwerken fliegen...

Wenn du wüsstest, was heutzutage an Technik nötig ist, bevor ein Motor überhaupt einen Piep von sich gibt...
Vor 50 Jahren reichte Sprit und Zündung...
KingJulien14.09.22 10:58
xMisterDx schrieb:

Der grüne Ingenieur lässt sich eine H2-ready Gastherme einbauen... keine Wärmepumpe... weil er es verstanden hat...
Was denn? Dass er entweder sehr teuer, oder auch gar nicht heizt, wenn Gas oder Strom weg ist?
Aber er kann sich ja dann freuen, dass er in 10 Jahren vielleicht mit Wasserstoff heizen kann.

Das mit dem Blackout ist auch so eine Hysterie. Es wird zu keinen Blackouts kommen. Zumindest nicht wegen Gasmangel.
Da wären Hackerangriffe schon kritischer.

Und wenn der Strom mal angekündigt für 2 Stunden kontrolliert abgeschaltet wird in einem Bezirk... So what?
MayrCh14.09.22 16:21
xMisterDx schrieb:

Der grüne Ingenieur lässt sich eine H2-ready Gastherme einbauen... keine Wärmepumpe... weil er es verstanden hat...
Naja, was ein grüner Ingenieur sein soll, weiß ich jetzt nicht...
Ein "normaler" Ingenieur, sofern er mehr auf dem Kasten hat, als mit seinem Titel zu flexen, macht sich erstmal zur Topologie und Materialbeschaffenheit der bestehenden Gasnetze schlau. Spätestens dann wird der über Schlagworte wie "Wasserstoffversprödung" metallischer Schweißverbindungen und zu den Gastransmissions-Eigenschaften der PE und PEX-Werkstoffe schlau und kann dann abschätzen, ob und wann er seine "H2-ready" Gastherme tatsächlich mit H2 betreiben können wird. Gespoilert wird hier nicht.
andimann14.09.22 16:42
Moin,
MayrCh schrieb:

Spätestens dann wird der über Schlagworte wie "Wasserstoffversprödung" metallischer Schweißverbindungen und zu den Gastransmissions-Eigenschaften der PE und PEX-Werkstoffe schlau und kann dann abschätzen, ob und wann er seine "H2-ready" Gastherme tatsächlich mit H2 betreiben können wird

Gab im letzten Jahr mal in den VDI Nachrichten einige Artikel genau darüber. 10-20 % Beimischung von H2 scheinen erreichbar, dafür müssen "nur" einige wenige Komponenten in zentralen Punkten des Gasnetzes überarbeitet werden. Die meisten Leitungen können das wahrscheinlich noch ab. Für 100 % H2 kannst du mal eben mehr oder weniger das komplette Gasleitungsnetz austauschen. Das wird nicht passieren.

Viele Grüße,

Andreas
sysrun8014.09.22 16:47
andimann schrieb:

Für 100 % H2 kannst du mal eben mehr oder weniger das komplette Gasleitungsnetz austauschen. Das wird nicht passieren.

Und deswegen ist es vermutlich sinnvoller erstmal Power-to-Gas zu fahren. In Methan ist ja nun genug H mit drin das auch der "Grünen Ortsverband" sein OK gibt, oder?
gasstromingenieur