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ᐅ Fertighausanbieter Auswahl Erfahrungen?

Erstellt am: 23.08.22 18:51
H
Hitokiri-1978
Hallo zusammen,

nach all der Zeit kommt langsam der ungute (einer der vielen) Moment wo wir uns entscheiden müssen, mit welchen Anbieter wir letztlich zusammen arbeiten wollen. Mal ein paar Eckdaten:

Neubaugebiet, Bebauung nach Bebauungsplan:
Doppelhaushälfte mit Pultdach, Nordausrichtung, 230 qm Grundstück, Keller, EG, OG, DG, Dach 10-12° Neigung, Luft-Wasser-Pumpe ist fix, Lüftungsanlage (da schwanken wir noch ob das wirklich nötig ist), ca. 160 qm Wohnfläche. Uns war wichtig dass wir eine Podesttreppe haben, ansonsten haben wir keine Extra Wünsche, ggf. noch eine bodentiefe Dusche im Eltern-Bad, aber das wars. Wir müssen einen unnötig großen Balkon bauen 7 x 2,5 m.

Wir haben große Sorge, dass wegen der Südausrichtung der Gartenterrasse, die keinerlei Verschattung hat, wir in dem Haus im Sommer eingehen. Wir uns dann hin und her schlau gemacht und raus gefunden, dass was einen Wärme/Hitzeschutz angeht, eine Dämmung mit Mineralwolle am schlechtesten ist. Die häufig verbauten Polystyroldämmungen sind besser auch auch nicht wirklich gut. Am besten und preislich noch ok wären Holzfaserdämmungen. Auch das Dach sollte möglichst damit gedämmt werden. Und ja, Verschattung mit Markisen an den Fenstern wollen wir dann auch nachrüsten, aber die Frage nach dem Wandaufbau bleibt.

Nach mehreren Auswahlrunden und zich Rückfragen bleiben aktuell nur noch vier Anbieter übrig die alle unsere und die Vorgabe des B-Plans erfüllen könnten.
Dies sind Haas und Fischer Haus (beide mit 40cm und 36 cm dicken Außenwänden mit Polystyrol, Holzfaser wird nicht angeboten), außerdem Lehner und Keitel-Haus (die Holzfaserdämmung in den Außenwänden haben, 25cm und 34 cm ).

Abgesehen davon, können alle vier in etwa das gleiche. (Unseren Grundriss, gewissen Eigenleistungsanteil, elekt. Rollläden, Dachneigung 10-12° und Eindeckung mit Ton-/Betonzeigel, Stellzeit) Sofern wir die Endpreise überhaupt vergleichen können bleibt am Ende eine Differenz von ca. 25.000 Euro. Erdaushub und Keller wollen wir wenn möglich mit unseren Nachbarn durchführen. Diese werden aller Voraussicht nach mit Haas bauen, der so auch Keitel-Haus in unsere Überlegungen rein gekommen ist.

Pro/Contra Haas: + Nachbarn bauen mit denen, Synergien, ca. 17.000 Preisersparnis/Rabatte
+ wirkt groß und seriös, aber nicht zu groß wie reine Kapitalunternehmen
- sehr dicke Wände (Verlust an Wohnraum),
- keine Holzfaserdämmung
- teuerstes Angebot von allen vier

Fischer: + sehr strukturiertes und aufgeräumtes Angebot
+ Unternehmens Größe wie bei Haas
- keine Holzfaserdämmung

Lehner: + Holzfaserdämmung
+ reagierte immer sofort ohne Einschränkungen auf unsere Vorgaben und Fragen
- angeblich nur einen Nachmittag Bemusterung kommt uns arg kurz vor
- etwas unübersichtliches Angebot mit unklaren Optionen

Keitel-Haus: + Holzfaserdämmung
+ 34cm dicke Wände für Hitze und Kälteschutz
+ günstigster Anbieter
- es gab kein Vorgespräch wie bei den ganzen ca. 12 Anbietern zuvor, die kamen nur durch die Nachbarn in die Überlegung rein
- wirkt wie ne kleine Klitsche, alleine die Bemusterung sieht aus wie in einer Privatwohnung rein gequetscht

Nun.. wie sollen wir uns entscheiden? Die Preise sind nur noch wenige Tage bzw. bis ende August bindend, dann hatten zwei schon Preiserhöhungen angedroht, äh angekündigt 😉
M
motorradsilke
26.08.22 12:49
Hitokiri-1978 schrieb:


Weiiiil, ich wiederhole mich, wir eine Süüüüüüdausrichtung von Terrasse/Wohnzimmer/Schlafzimmer haben. Und dort keine Bäume oder sonstige Verschattung vorherrscht. Und weil ich sehr oft aus unterschiedlichsten Quellen gelesen habe, dass die meiste Hitze über die Fenster rein kommt, und man diese nur durch Verschattung wirklich reduzieren kann. Ergo, Markisen. Zusätzlich sind ja auch Rollläden dabei, aber man will ja nicht Nachmittags im Dunkeln da sitzen um es erträglich zu haben. Eine stromfressende Klimaanlage war kein Thema.

Wenn es schönes Wetter ist, sitzt man nachmittags nicht drinnen, also auch nicht im Dunkeln.
Wenn du meinst, unbedingt verschatten zu müssen, dann kannst du das mit Rollläden auch machen, weil du dich eh nicht im Haus aufhältst.
Und bedenke dabei, auf wieviele Tage das in Deutschland wirklich zutrifft.
Ich sitze grade bei knapp 30 Grad im Garten und das große Südfenster vom Allraum steht offen. Sind dann drinnen auch knapp 30 Grad, wird abends genug gelüftet mit Durchzug, schon ist es wieder kühler im Haus. Schlafzimmer liegt im Nordwesten, da kommen Nachmittags die Rollläden runter, dann bleibt es dort erträglich zum schlafen.
Eine Markise kannst du immer noch anbauen, probier doch erst einmal aus, wie es sich dann im fertigen Haus wohnt und wie oft euch wirklich die Hitze im Haus stört.

Zu den Wandaufbauten und Fertighausbauern kann ich nichts sagen. Die waren bei uns schon in der ersten Runde raus, da alle einen Vorlauf von 1 bis 1,5 Jahren hatten.

Das mit deinem Balkon verstehe ich aber auch nicht, kannst du daraus nicht ein Zimmer machen? Dazu müsste man den Grundriss sehen, ich verstehe aber, dass du den hier nicht präsentieren magst.
Tolentino26.08.22 13:22
Hitokiri-1978 schrieb:

Damit genau DU diese sinnloseste Frage stellst, obwohl ich klar geschrieben habe, habe, dass wir jetzt FINAL uns entscheiden und wir schon seit Monaten im Auswahlprozess sind. Dann werde ich sicherlich nicht jetzt zum 1000ste mal diese Grundsatzdiskussion führen, echt nicht!
Jetzt bist du aber herablassend und despektierlich. Ich wollte ja gar keine Diskussion anfangen sondern habe eine Frage gestellt. Eine normale Antwort hätte vielleicht zu mehr Hintergrundverständnis geführt, was dir wichtig ist, wo deine Prioritäten liegen und zu Tipps, wie du deiner Entscheidung hoffentlich erfolgreich näher kommen kannst.

Jetzt habe ich aber auch keine Lust mehr, hast ja auch schon nen tolleren Ort für deine Bedürfnisse gefunden, also alles gut.
D
driver55
26.08.22 13:23
Wer fragt, ob ne 25er Wand zu dick oder zu dünn ist, hat (sorry) keine Ahnung von der Materie.
Die Wand will ich sehen, die damit den KfW100-Standard erreicht. Das ist doch nur über die Wärmepumpe schöngerechnet.

Und zum Grundriss. Die bauen alles, was sich halbwegs zusägen und leimen/schrauben lässt.

Du willst doch nich 3..5 Markisen auf die Südseite montieren?! Deshalb schrieb ich doch Jalousien.
W
WilderSueden
26.08.22 14:01
motorradsilke schrieb:

Und bedenke dabei, auf wieviele Tage das in Deutschland wirklich zutrifft.
Das kommt sehr stark darauf an wo in Deutschland man ist. Diesen Sommer dürfte so ziemlich jeder Ort eine zweistellige Anzahl Tage >30 Grad haben, viele deutlich näher an 20 als an 10 und tendenziell wird das nicht besser. Dazu noch die Tagen in den hohen 20ern. Im Prinzip hatten wir hier jetzt 3 Monate durchgehend Tagestemperaturen deutlich über 25 Grad. Wenn da die Sonne durch große Fensterflächen scheint muss man beschatten.

Das Konzept Fenster über Markisen zu beschatten halte ich jetzt auch für mäßig sinnvoll, das macht man per Rollladen oder Jalousien. Idealerweise hat man Fenster in verschiedene Richtungen und kann so z.B. nur Süden verschatten während Ost bzw. West hell bleiben. Geht aber natürlich nicht immer. Ein anderer Ansatz wäre natürlich die Fensterflächen zu reduzieren damit man erst gar nicht so viel Wärme reinbekommt und außerdem die Räume so zu planen, dass man sich vorzugsweise nicht in den gerade heißesten Räumen aufhält. Eine entsprechende Gestaltung der Außenanlage hilft auch, man muss ja nicht in den Mittagshitze auf der Terrasse sitzen sondern kann alternative Sitzplätze im Schatten anlegen. Möglichkeiten gibt es viele, aber da muss man auch den Grundriss konkret diskutieren 😉
M
motorradsilke
26.08.22 14:07
WilderSueden schrieb:

Das kommt sehr stark darauf an wo in Deutschland man ist. Diesen Sommer dürfte so ziemlich jeder Ort eine zweistellige Anzahl Tage >30 Grad haben, viele deutlich näher an 20 als an 10 und tendenziell wird das nicht besser. Dazu noch die Tagen in den hohen 20ern. Im Prinzip hatten wir hier jetzt 3 Monate durchgehend Tagestemperaturen deutlich über 25 Grad. Wenn da die Sonne durch große Fensterflächen scheint muss man beschatten.

Das Konzept Fenster über Markisen zu beschatten halte ich jetzt auch für mäßig sinnvoll, das macht man per Rollladen oder Jalousien. Idealerweise hat man Fenster in verschiedene Richtungen und kann so z.B. nur Süden verschatten während Ost bzw. West hell bleiben. Geht aber natürlich nicht immer. Ein anderer Ansatz wäre natürlich die Fensterflächen zu reduzieren damit man erst gar nicht so viel Wärme reinbekommt und außerdem die Räume so zu planen, dass man sich vorzugsweise nicht in den gerade heißesten Räumen aufhält. Eine entsprechende Gestaltung der Außenanlage hilft auch, man muss ja nicht in den Mittagshitze auf der Terrasse sitzen sondern kann alternative Sitzplätze im Schatten anlegen. Möglichkeiten gibt es viele, aber da muss man auch den Grundriss konkret diskutieren 😉

Sicher kommt das auf den Wohnort an. Wir hatten leider nicht so viele Tage mit über 25 Grad.
Aber man MUSS auch nicht bei über 25 Grad beschatten, auch keine Südfenster. Man kann an warmen Tagen einfach mit dem Sommer leben. Wer hält sich denn bei diesen Temperaturen im Haus auf außer zum schlafen? Wichtig ist doch nur, dass der Schlafraum erträglich ist.
W
WilderSueden
26.08.22 14:25
motorradsilke schrieb:

Wer hält sich denn bei diesen Temperaturen im Haus auf außer zum schlafen?
Home Office, Hausaufgaben machen, Essen kochen,...
Außerdem musst du jede Hitze die sich mal im Haus ansammelt später auch wieder raus bekommen. Bei mehreren heißen Tagen hintereinander mit entsprechend warmen Nächten geling das nur unvollständig und es wird immer wärmer. Dann schaffst du es auch nicht mehr die Schlafzimmer kühl zu halten. Das heißt jetzt nicht, dass jeder unbedingt eine Klimaanlage installieren muss, aber Hitze würde ich nicht kleinreden. Damit tut man sich keinen Gefallen
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