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ᐅ Fertighaus Bauen in Berlin, Erfahrungen?


Erstellt am: 05.01.25 00:50

wiltshire09.01.25 23:33
motorradsilke schrieb:

Letzteres aber nur, wenn man noch viele Jahre wartet. Plan ist 2032. Wer den Bau des BER verfolgt hat, weiss, wann das was wird.
Dann hatte ich das falsch in Erinnerung. Jedenfalls steigt dann der Wert Deiner Immobilie wenn in ein paar Jahren eine S-Bahn kommt und Du bezahlst den S-Bahnhof-Anschluss nicht sofort mit. Ist doch durchaus charmant. Der Wertzuwachs kompensiert ein kleines E-Fahrzeug, mit dem Du zu einer S-Bahnstation fährst.
EtherWall10.01.25 11:55
Bauen Berlin schrieb:

So ganz festlegen wollen wir uns auch nicht, aber Südwesten gehen die Grundstücke eher für 400k und mehr weg. Im Süden ist der Flughafen, da gibt es zwar günstig Land aber auch Lärmbelästigung. Bei uns würde es wohl eher Norden (Pankow, Französisch Buchholz), Nord-Osten (Alt-Hohenschönhausen) oder Osten (Biesdorf, Mahlsdorf). Da gibt es noch welche die man für 200-300k bekommt. Wo man auch nicht noch nen ganzes Haus abreissen muss usw.

Nachdem ich nochmal mehr geguckt habe die letzten Tage, scheinen die Kosten doch eher gegen 750k-800k zu tendieren, wenn man alle Kosten mit ein berechnet. Grundstück, Haus, Bodenplatte, Architekt, Erdarbeiten, Steuern, Notar etc. (ohne Carport, Außenanlage, da machen wir später) klar ist das alles variable, aber irgendwelche unvorhergesehenen Kosten gibt es immer und ich kalkuliere lieber 50k mehr, als zu wenig.

wie weit sind eure Planungen? Wollt Ihr auch ein Fertighaus bauen? Welche Größe?

Wir stehen aktuell wirklich noch ganz am Anfang. Als Budget hatten wir uns 700k gesetzt, da wir auch nicht Sklave unserer eigenen Immobilie werden wollen und nur noch dafür leben. Jetzt sind wir aktuell dabei den Markt etwas zu sondieren und uns entsprechendes Wissen anzueignen, leider bringen wir nicht all zu viel Wissen in dem Bereich mit. Darauf aufbauend würden wir dann entscheiden, ob ein freistehendes Eigenheim überhaupt realistisch ist, oder doch eher eine Doppelhaushälfte oder Eigentumswohnung in unserem Budget liegt.

Südwesten ist natürlich ziemlich teuer. Ludwigsfelde, Großbeeren, Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf, Zeuthen oder innerhalb Berlins Marienfelde etc. sind da schon eher relevant. Klar man hört ab und an Flugzeuge, aber das war alles noch voll im Rahmen. Wir wollen aktuell aber keine Gegend komplett ausschließen.
Nida35a10.01.25 13:12
die Einfamilienhaus im Ostteil sind entweder jünger als 30 Jahre, oder fast 100 Jahre alt.
Im Krieg und zu DDR Zeiten wurden fast keine Einfamilienhaus gebaut.
Hier wechseln in den neuen Häusern öfter mal die Besitzer. Freie Grundstücke sind sehr selten, und wenn dann oft mit alten Gartenlauben wo die Enkel verkaufen, weil kein Geld zum bauen da ist.
BORIS 700 €/qm
11ant10.01.25 13:58
EtherWall schrieb:

Wir stehen aktuell wirklich noch ganz am Anfang. Als Budget hatten wir uns 700k gesetzt, da wir auch nicht Sklave unserer eigenen Immobilie werden wollen und nur noch dafür leben.
Das ist eine sehr vernünftige Grundeinstellung !
EtherWall schrieb:

Jetzt sind wir aktuell dabei den Markt etwas zu sondieren und uns entsprechendes Wissen anzueignen, leider bringen wir nicht all zu viel Wissen in dem Bereich mit. Darauf aufbauend würden wir dann entscheiden, ob ein freistehendes Eigenheim überhaupt realistisch ist, oder doch eher eine Doppelhaushälfte oder Eigentumswohnung in unserem Budget liegt.
Ich sehe Euch und (möglicherweise miteinander ?) ein Doppelhaus (siehe auch - extern - "Ein Doppelhaus hat ZWEI Hälften") in gemeinsamer Regie bauen. Berlin ist (wie München und Stuttgart) ein teures Pflaster, wo freistehende Einfamilienhaus ein für Normalverdiener meist illusorischer Luxus geworden sind. Meine "üblichen Verdächtigen" für Bauträgerprojekte "sterben wie die Fliegen", in Berlin und Umland beschränkt sich Eure diesbezügliche "Auswahl" also vermutlich mehr oder weniger nur auf Brale. Was die aktuell auf der Pfanne haben, darüber habe ich meinen Überblick schon eine kleine Weile nicht mehr aufgefrischt. Die potentiellen Campi für deren Projekte sind aktuell auch ziemliche Mangelware. Ich sehe Euch daher weit wahrscheinlicher und schneller Grundstücke finden, die Euch einzeln zu teuer wären, aber den Platz für ein Doppelhaus böten. In der aktuellen Konjunktur ist zumindest in Ballungsräumen das Doppelhaus in Nachbarnregie die Bauform der Stunde. Dabei plant und zumindest roh baut man gemeinsam ein Doppelhaus. Sucht Euch ein geeignetes Hausprofil aus. Geeignete Vorlagen finden sich bei sämtlichen "üblichen Verdächtigen", ungeachtet ob sie für Euch auch als Unternehmer in Frage kämen - also auch Weisenburger / Wengerter / Werner, Traumhaus/Hildmann oder beim leider Pleite gegangenen Anbieter Tecklenburg. Bei dem Projekt berate ich Euch gern.
wiltshire10.01.25 14:14
EtherWall schrieb:

Als Budget hatten wir uns 700k gesetzt, da wir auch nicht Sklave unserer eigenen Immobilie werden wollen und nur noch dafür leben.
Ja, die Frage wer dient wem ist wichtig zu klären.
Für mich sind ein Haus oder eine Wohnung ein Gehäuse für mein Leben. Und ich mag schöne Dinge, also auch schöne Gehäuse. Schön ist Luxus, von dem ich versuche unabhängig zu bleiben und ihn dennoch zu genießen.
Wir haben es mit unserem Haus ganz gut hinbekommen und wohnen sehr gerne darin. Als wir in einer kleinen Wohnung wohnten hatten wir auch gute und glückliche Zeiten. Ein Hausbau bringt kein Glück, welches man nicht bereits in sich trägt. Daher lohnt es sich nicht, sich dafür übermäßig zu verausgaben.
HausiKlausi10.01.25 15:09
Dann bezieht doch noch die Peripherie im S-Bahn Bereich mit ein. Es ist nicht "günstig", aber um einiges preiswerter als Stadtlage. Hönow, Neuenhagen, Hoppegarten usw. Hier gibt es durchaus noch Potential. Super Anbindung an B1, Autobahn, S-Bahn. Klar, die Reisezeit in die Stadt verlängert sich, dafür abends Ruhe und schnell am See 🙂 (Quelle: Seit 8 Jahren unsere Region)
Bauen Berlin schrieb:

Bei uns würde es wohl eher Norden (Pankow, Französisch Buchholz), Nord-Osten (Alt-Hohenschönhausen) oder Osten (Biesdorf, Mahlsdorf). Da gibt es noch welche die man für 200-300k bekommt. Wo man auch nicht noch ein ganzes Haus abreissen muss usw.

Nachdem ich nochmal mehr geguckt habe die letzten Tage, scheinen die Kosten doch eher gegen 750k-800k zu tendieren, wenn man alle Kosten mit ein berechnet.
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