ᐅ Ferngasleitung auf dem Grundstück
Erstellt am: 26.03.16 09:52
EveundGerd 28.03.16 16:50
Bevor Du das Grundstück kaufst, rate ich zu einem Gespräch mit dem Eigentümer der Gasleitung.
DG 28.03.16 21:46
Die Verlegung ist keine Option, das kann man sich aus dem Kopf schlagen.
Kernfrage ist, wie groß das verbleibende Baufenster ist? Das ganze mit Puffer betrachten! Die Leitungspläne sind oft von geringer Qualität. Wenn man direkt an den Schutzstreifen planen will, muss die Leitung händisch geortet/aufgemessen evtl. auch freigelegt werden. Die Pläne und ggflls. Ortung kann man beim Betreiber beantragen, sollte kostenfrei sein - allerdings sollte man sich das auch schriftlich zusichern lassen. Ortung dauert dann allerdings einige Wochen/Monate, teils mit zweifelhaften Ergebnissen.
Wenn das verbleibende Baufenster groß genug ist, kann man das machen.
MfG
Dirk Grafe
Kernfrage ist, wie groß das verbleibende Baufenster ist? Das ganze mit Puffer betrachten! Die Leitungspläne sind oft von geringer Qualität. Wenn man direkt an den Schutzstreifen planen will, muss die Leitung händisch geortet/aufgemessen evtl. auch freigelegt werden. Die Pläne und ggflls. Ortung kann man beim Betreiber beantragen, sollte kostenfrei sein - allerdings sollte man sich das auch schriftlich zusichern lassen. Ortung dauert dann allerdings einige Wochen/Monate, teils mit zweifelhaften Ergebnissen.
Wenn das verbleibende Baufenster groß genug ist, kann man das machen.
MfG
Dirk Grafe
bierkuh83 29.03.16 15:43
Ortung und Suchschachtung werden mit Sicherheit nicht kostenlos sein, evt. im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens, aber dann sollte einem das Grundstück bereits gehören...
DG 30.03.16 01:18
bierkuh83 schrieb:
Ortung und Suchschachtung werden mit Sicherheit nicht kostenlos sein, evt. im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens, aber dann sollte einem das Grundstück bereits gehören...Sorry, wenn ich an der Stelle widersprechen muss: die Ortung ist in der Tat kostenfrei, wenn die Planunterlagen der Versorger/Betreiber nicht ausreichend genau sind, um damit nach heutigen Gesichtspunkten weiterplanen zu können.
Dazu muss man verstehen, wo das Problem steckt. Wenn zB vor 30 Jahren eine Gasleitung verlegt wurde und links wie rechts der Leitung 5km weit nur Acker zu sehen war, dann ist logisch, dass das nur so exakt aufgemessen und dokumentiert wurde, dass man die Leitung im Notfall wiederfindet. Ob dabei im Falle einer Reparatur eine Reihe Getreide links oder rechts mehr oder weniger fällt, ist/war irrelevant.
Wenn das Gebiet 30 Jahre später mit einer Bebauung überplant wird, reicht diese Genauigkeit idR nicht mehr aus. Die Versorger haben dafür eigene Messtrupps, die die Leitungen in solchen Fällen/Bereichen neu aufmessen und diese Daten dann den Planern zur Verfügung stellen. Natürlich auch aus eigenem Interesse (!).
Das dauert - ist aber kostenfrei zu bekommen, selbst mehrfach erlebt.
Eine schnelle Alternative ist, dass man auf die geforderte Breite des Schutzstreifens zB einen Meter zusätzlichen Abstand einplant, wenn der Platz da ist.
MfG
Dirk Grafe
EveundGerd 30.03.16 20:28
Bei uns wurde die Wasserleitung sowie die Stromleitung verlegt. Beides wurde durch einen Trupp anhand altem Kartenmaterial gesucht und gefunden.
Die Wasserleitung liegt nun unter der Zufahrt und die Stromleitung benötigte einen Holzmasten.
Beides war für uns kostenfrei.
Die Wasserleitung liegt nun unter der Zufahrt und die Stromleitung benötigte einen Holzmasten.
Beides war für uns kostenfrei.
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