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ᐅ Fehler in der Finanzierung?


Erstellt am: 15.05.2016 00:10

Musketier 08.06.2016 17:42
f-pNo schrieb:




Ich kenne die Finanzierung von Elina nicht.

Mein Post war bezogen auf das Beispiel der Freundin. Siehe hier:
Elina schrieb:
Habe grade einer Freundin bei der Wohnungssuche geholfen. Sie suchte was um 80 qm hier auf dem Land, mit kleinem Garten für die Hunde. Das billigste ging bei 600 kalt los, mit besagten 80 qm und winzigem Gartenanteil (Terrasse mit 1 m Grünstreifen drum rum).
Da nicht klar war ob sie die Wohnung bei 3 Hunden auch bekommt, suchte ich spaßeshalber mal etwas weiter und landete bei einem Reihenhaus, 120 qm mit "richtigem" Garten, für 119000 Euro. Die Rate hätte nur 350 Euro betragen inkl. 2% Tilgung, also deutlich weniger als die viel schlechtere Mietwohnung. Nur hätte die Freundin keinen Kredit bekommen

Musketier 08.06.2016 17:57
f-pNo schrieb:


Also - vielleicht verstehe ich den Post von auch falsch.
Aber sie schreibt, dass Miete nicht immer günstiger als Wohneigentum ist und gibt damit ihr eigenes Beispiel.

In ihrem Beispiel hat 650 Euro Kaltmiete für eine 70 qm Wohnung ohne Garten gezahlt.
Dem Gegenüber stehen knapp 700 Euro für 200 qm + 2 Garagen + Garten.
Nebenkosten sind gleich hoch (abgesehen von den Rücklagen).

Ich mag es drehen und wenden wie ich will:
erhält in ihrem Fall mit der monatlichen Belastung für Eigentum deutlich mehr, als wenn sie in ihrer Mietwohnung geblieben wäre.
Für annähernd den gleichen Betrag hat sie jetzt 200 statt 70 qm zzgl. 2 Garagen und Garten.

Wenn man dies jetzt auf eine gleichgroße (vergleichbare) Wohnung ummünzen würde, sollte diese 200 qm Wohnung deutlich mehr an Miete kosten als der Aufwand für ihr 200 qm Haus. Unter diesem Aspekt hätte vermutlich für eine 200 qm Wohnung auch deutlich mehr Nebenkosten gehabt, als sie jetzt für das Haus leisten muss.

Vielleicht erklärst Du mir , weshalb das Beispiel von hinkt?

Anhand der Posts und einiger Bilder von gehe ich davon aus, dass es sich bei ihrem Haus um ein größeres Sanierungsobjekt handelt, welches viel in Eigenregie (Respekt hierfür) in ein schmuckes Häuschen verwandelt wird.

Fairerweise müßte ich dann auch die Zeit und die Kosten für die Sanierung bewerten. Diese dürften monatlich einen recht ordentlichen Betrag ausmachen, denn die aufgewendete Zeit dürfte in Summe locker einem weiteren Teilzeitjob entsprechen.
Alternativ dürfte natürlich auch nur ein Mietobjekt betrachtet werden, was eine größere Sanierung notwendig hat.

Payday 08.06.2016 18:00
ganz pauschal kann man das natürlich nicht sagen. es gibt ganz spezielle Situationen, wo Eigentum wirklich günstiger ist als mieten. zb wenn man ein Haus geerbt bekommt aber rechnet man es fair 1:1 um, ist die miete meistens trotzdem günstiger. ein posten darf man nie vergessen als Eigentümer: man ist für den werterhalt der Immobilie immer selber verantwortlich. diese Verantwortung kostet IMMER Geld. als Mieter kann es einen Blödsinn egal sein ob die Heizung ausfällt im Winter oder nicht. der Vermieter/Eigentümer muss sich kümmern und bekommt ganz fix ne Mietminderung aufgedrückt (Ausfall Heizung im kalten Winter bis zu 100% Mietminderung!). mit eigener Hütte muss man schnell handeln, bevor die Wasserleitungen alle einfrieren und es richtig teuer wird (ein hoch auf die Leute mit Kamin, die das Haus vorm kältetot bewahren können ).

HilfeHilfe 09.06.2016 07:36

bitte hier nachlesen

Elina 10.06.2016 12:54
Steffen80 schrieb:
Und die Bestandsimmobilie hat nicht etwa DEUTLICH höhere Nebenkosten als eine gleichwertige Mietwohnung?!!! Ich fall ja gleich vor Lachen vom Stuhl...das dieses Märchen von "mit Eigentum spare ich Geld" noch immer die Runde macht...*kopfschüttel*

Eigentum (egal ob Neu oder Bestand) ist Luxus und kostet nahezu 100% mehr als eine Mietwohnung. Das Gegenteil soll mir erst mal einer beweisen..

Nö. In der Mietwohnung hatte ich 158 Euro an Nebenkosten. Darin war Müll, Wasser/Abwasser, Heizung, Gebäudeversicherung, Straßenreinigung, Schornsteinfeger, Grundsteuer, Allgemeinstrom.
Verbrauchsstrom ging extra, Abschlag 70 Euro.

Jetzt im Haus hab ich folgende jährliche Kosten

Müll : 224,16 (aber alle Tonnen allein für mich!)
Wasser/Abwasser: 316
Grundsteuer: 369,63
Gebäudeversicherung 285,25
Feuerversicherung 132,27
Schorni: 58
Heizung ca. 500 Euro für 2 to. Holzbriketts inkl. Anlieferung
----------------------------
158 Euro monatlich!

Verbrauchsstrom inkl. Warmwasserbereitung sind noch mal 50 Euro für 2000 kwh jährlich. Den Rest machen wir selbst über Photovoltaik vom eigenen Dach. Gesamtverbrauch die letzten Jahre: ca 3200 kwh inkl Heißwasser!

Elina 10.06.2016 13:00
Musketier schrieb:
Wenn man sichs mit 3,5% Annuität und Weglassen der Instandhaltung (-srücklagen) schönrechnet, kann das durchaus klappen, wie man anhand des Beispiels sieht.

Wie gesagt die Rücklagen sind da nicht dabei. Es sind in den 697 Euro Rate fürs Haus, die wir ab nächstes Jahr zahlen (Anschlussfinanzierung nach 5 Jahren) aber 3,25% Tilgung enthalten. Momentan sinds noch 2% Tilgung. Instandhaltung ist dabei für die ersten 10 Jahre aber mindestens mit enthalten, da das Haus gerade kernsaniert wird, und die Kosten dafür bereits im Kredit eingerechnet wurden.
Ansonsten wäre die Rate sehr viel niedriger, da das Haus selbst nur 139 k Euro gekostet hat.
Im übrigen steht dem gegenüber eine viel kleinere, schlechter sanierte Mietwohnung ohne Garagen und Garten, die einen viel höheren Energieverbrauch hatte, woran man als Mieter auch nichts ändern kann.
Wenn ich jetzt ein halbwegs gleichwertiges Mietobjekt, also ein Haus, mit meinem jetzigen Haus vergleichen würde, dann sähe die Rechnung deutlich schlechter für Miete aus. Denn Häuser zu mieten geht hier bei 1200 Euro los, das wäre aber unterste Schiene. Ich lande bei Miete also mindestens beim doppelten monatlichen Aufwand.
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