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Fehler in der Finanzierung?

4,00 Stern(e) 3 Votes
Das steckt bisher alles in der ersten Kalkulation drin, in den 425k.
Ich denke, eine genaue Aufschlüsselung dieser Kosten in einem separaten Thema und die Realitätsprüfung davon würde Dir gut tun. Ich glaube nicht, dass das reicht.

Ich habe Deinen Eingangsthread und diesen hier verfolgt und heraus gelesen, dass Du etwas blauäugig an die Sache ran zu gehen scheinst. Du antwortest mit Pauschalen und großen Summen, anstatt mal wirklich eine Detailrechnung aufzumachen und den Realitätscheck zu machen. Mag sein, dass Ihr mit dem Einkommen diese Finanzierung stemmen könntet, aber Ihr müsst Euch wenigstens kostenmäßig auf der sicheren Seite bewegen.

Denn wenn Ihr Euch da nur um 20 oder 30T€ verschätzt, siehts schon ziemlich düster aus bei solch einer Finanzierung. Und genau darauf wollen Dich hier alle hinweisen, aber Du scheinst es genauso konsequent zu ignorieren wie z.B. die ständige Frage von @nordanney nach der exakten Kostenkalkulation.

Mal als Vergleich: Ich habe inzwischen allein eine Excel-Datei mit 20 Tabellenblättern für die Kostenkalkulation und -Überwachung, drei Leitz-Ordner voll mit Unterlagen und zig digitale Ablagen von Dies und Jenem. Das ist richtig Arbeit, die in so einem Hausbau drin steckt und diese Akribie lässt Du gerade vermissen.
 
Ich glaube, die negative Stimmung hier hat so einige Gründe. Verzwickte Situation, viele sehen hier (große) Probleme bei deinem Vorhaben und Du sieht es anders. Dadurch kommt es zum Austausch von Argumenten, bis diese dann in den Austausch von 'Nettigkeiten' übergehen.

Du hast hier deine Vergangenheit geschildert. Diese wird hier als Ausgangslage genommen und auf die Zukunft hochgerechnet. Dein Argument, Du machst ab jetzt alles anders.

Du schilderst die Gegenwart, ihr habt kein Eigenkapital. Sry, auch wenn man lange studiert und heiratet, kann man Eigenkapital ansparen. Notfalls muss man 5 Jahre warten und sparen. Ohne Eigenkapital sollte man kein Haus anschaffen, meine Meinung. Und Du hast sogar vor noch Schulden aufzunehmen um Eigenkapital vorzutäuschen? Sieht mir nicht danach aus, als wenn Du zukünftig wirklich alles besser machen wirst.

Du schilderst die Zukunft, Du hast dann weniger monatliche Belastungen als heute. Sry, kann ich dir schwer glauben, irgendwo hast Du dich verrechnet, bzw. hast nicht an Kosten gedacht. Neben dem, dass Du Rücklagen für zukünftige Kosten bilden solltest, schätze ich dich so ein, dass ein Haus zusätzliche Begehrlichkeiten weckt. Was meinst Du, was man alles für tolle teure Spielerreinen für ein Haus und drum herum ausgeben kann?

Also die Summe an Bedenken von Vergangenheit, Heute und Zukunft lassen auch mich zweifeln, ob Du das gestemmt bekommst, bzw. Du glücklich wirst.

Viel Glück!
 
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Ich find es echt erschreckend, wie hier JEDER vom Hausbau abrät, das ist ja schon krass uns sehr konträr zur "allgemeinen" Meinung.
Sorry, aber das hier ist eine allgemeine Meinung aus ganz Deutschland. Welche allgemeine Meinung meinst Du?

Miete ist besser als Eigentum?
Für viele Menschen ist es tatsächlich so. Es gibt viele Vorteile für Mietobjekte (Flexibilität, Kosten für Renovierungen etc.).

Das heißt alle Käufer und insbesondere die mit wenig oder kein EK sind total bekloppt und so gut wie sicher in der Insolvenz?
Nein, manche Menschen ohne EK können sich ein Haus leisten und leben nicht nur auf Pump.
Viele übernehmen sich allerdings auch - ich habe selber schon solch ein Haus aus der ZV gekauft. Hat gerade zwei Jahre für die alten Eigentümer funktioniert, dann war Ende im Gelände.

...

Ich bin raus!
 
Hatte eigentlich vor, das in einem separaten Thread zu machen, da mir manche Kosten auch an manchen Stellen etwas riskant vor kommen und ich auch sowieso noch Änderungswünsche habe und die gesamt Summe sich eher noch erhört, sofern der Grundstückspuffer voll ausgeschöpft wird.

Da brauche ich am Ende sowieso 2 alternativen, je nach Grundstückspreis und dann irgendwann das Feedback einer Bank zur Realisierung.

Wenn die meisten hier recht haben, bekommen wir ja keine Finanzierung bzw.. keine ohne Tricks, Fallen und absurden Zinssätzen. Da ich dann auch keinen Kompromiss mit einem deutlich abgespeckten haus oder Grundstück eingehen würde, müssten wir ja so oder so warten.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Da ich dann auch keinen Kompromiss mit einem deutlich abgespeckten haus oder Grundstück eingehen würde
Ohoh, Achtung: Hausbau ist in 80% der Fälle ein Kompromiss! Du kannst nicht alles realisieren, entweder aus finanziellen Gründen oder einfach aufgrund von Vorschriften und B-Plänen. Manche Dinge hätten wir auch gern anders gemacht, aber es ging aus einem der beiden Gründe nicht. Man lernt dabei ziemlich schnell Verzicht, wenn man ihn vorher nicht kannte, oder geht mit Pauken und Trompeten unter (krasse Formulierung, aber so ist es nunmal).
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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