ᐅ Fehler in der Finanzierung?
Erstellt am: 15.05.2016 00:10
HilfeHilfe 23.05.2016 09:35
Abzahler schrieb:
Du willst es einfach nicht verstehen, oder? Ich weiß auch gar nicht wieso ich es noch mal mit anderen Worten versuche zu erklären.
Es hatte ja einen Grund, dass ihr Kredite aufgenommen habt.
Studienkredit mal ausgenommen, war der Grund, ihr wolltet euch etwas leisten, wofür ihr kein Geld hattet. Also wurde ein Kredit aufgenommen. Wenn du dieses frei werdende Geld aus den Krediten in einen 30 jährigen Hauskredit steckst, was macht ihr dann, wenn ihr euch etwas größeres anschaffen wollt?
VORHER das Geld angespart haben? Nur wovon, Geld bliebt vermutlich monatlich nicht so viel über. Neuen Kredit? Dadurch steigen eure monatlichen festen Kosten noch mehr.
Was viele als Ergebnis einschätzen ist die eintreffende Überschuldung, eben weil ihr nicht gelernt habt mit Geld umzugehen.sowas nennt man auch schuldenspirale, de Henrik nennt es gezieltes sparen
f-pNo 23.05.2016 11:56
@all
Jetzt mal wieder herunter kommen und die Füße still halten.
Er hat seine Position (mehr oder weniger) klar gemacht. Wir haben ihm unsere Sichtweise mehrfach vermittelt und ihn auf potenzielle Gefahren in seiner Rechnung hingewiesen. Wir haben ihm auch recht deutlich geschrieben, dass wir unsere Zweifel daran haben, dass er/sie ihren Lebensstil nachhaltig (um 180 Grad) verändern können.
Jetzt muss mit diesen Informationen selber klar kommen.
Da müssen wir nicht (aus sicherlich gut gemeinten Gründen) auf ihn einprügeln.
Wenn der Meinung ist, dass er NACH Abbezahlung seiner Kredite (wann immer es ist), dieses Projekt dauerhaft stemmen kann, dann muss er es entsprechend zukünftig angehen.
Er ist nicht blöd, er ist nicht begriffsstutzig und auch kein Kind. Er hat hier nach Meinungen gefragt und diese mitgeteilt bekommen. Daraus muss er jetzt seine Schlüsse ziehen.
Ja - wenn die Kredite abbezahlt sind und Du Deine Miete dazu nimmst, solltest Du Dir eine Rate von 1.500 Euro + 500 Euro Nebenkosten leisten können.
Der Zweifel, welcher hier von vielen (auch mir) geäußert wurde, besteht bei UNS weiter und wurde im Beitrag #198 von noch einmal gut zusammengefasst. Allgemein gesagt, habt Ihr bisher Euer gesamtes Einkommen jedes Jahr auf den Kopf gehauen. Was Ihr Euch nicht direkt vom Einkommen leisten konntet, wurde per Kredit (Hochzeit) finanziert. Von dieser Lebensweise wollt Ihr ab sofort abrücken.
Dies ist sehr schwer. PS: Weiß Deine Frau dies auch .
Zudem plant Ihr ein (zweites) Kind, was bewirkt, dass zumindest eine Zeit lang ein Einkommen stark gekürzt wird (dass bei 2 Kindern beide Eltern Vollzeit wieder arbeiten gehen, bleibt bei den meisten Illusion). (ich hoffe, dass ich jetzt nicht den Thread verwechselt habe, aber die > 200 Beiträge lese ich jetzt nicht noch mal durch).
Ich wünsche Dir, dass sich bei Deinen Plänen alles so ergibt, wie Du es Dir vorstellst. Mehr kann und werde ich in diesem Thread nicht mehr schreiben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und muss mit seinen Entscheidungen leben. Es ist/war gut, dass Du Dir Rat gesucht hast. Vielleicht hast Du etwas mitnehmen können. Mit den erhaltenen Informationen und den dazu gehörigen Konsequenzen musst Du umgehen. Da können wir/kann ich Dir nicht dabei helfen.
Jetzt mal wieder herunter kommen und die Füße still halten.
Er hat seine Position (mehr oder weniger) klar gemacht. Wir haben ihm unsere Sichtweise mehrfach vermittelt und ihn auf potenzielle Gefahren in seiner Rechnung hingewiesen. Wir haben ihm auch recht deutlich geschrieben, dass wir unsere Zweifel daran haben, dass er/sie ihren Lebensstil nachhaltig (um 180 Grad) verändern können.
Jetzt muss mit diesen Informationen selber klar kommen.
Da müssen wir nicht (aus sicherlich gut gemeinten Gründen) auf ihn einprügeln.
Wenn der Meinung ist, dass er NACH Abbezahlung seiner Kredite (wann immer es ist), dieses Projekt dauerhaft stemmen kann, dann muss er es entsprechend zukünftig angehen.
Er ist nicht blöd, er ist nicht begriffsstutzig und auch kein Kind. Er hat hier nach Meinungen gefragt und diese mitgeteilt bekommen. Daraus muss er jetzt seine Schlüsse ziehen.
Ja - wenn die Kredite abbezahlt sind und Du Deine Miete dazu nimmst, solltest Du Dir eine Rate von 1.500 Euro + 500 Euro Nebenkosten leisten können.
Der Zweifel, welcher hier von vielen (auch mir) geäußert wurde, besteht bei UNS weiter und wurde im Beitrag #198 von noch einmal gut zusammengefasst. Allgemein gesagt, habt Ihr bisher Euer gesamtes Einkommen jedes Jahr auf den Kopf gehauen. Was Ihr Euch nicht direkt vom Einkommen leisten konntet, wurde per Kredit (Hochzeit) finanziert. Von dieser Lebensweise wollt Ihr ab sofort abrücken.
Dies ist sehr schwer. PS: Weiß Deine Frau dies auch .
Zudem plant Ihr ein (zweites) Kind, was bewirkt, dass zumindest eine Zeit lang ein Einkommen stark gekürzt wird (dass bei 2 Kindern beide Eltern Vollzeit wieder arbeiten gehen, bleibt bei den meisten Illusion). (ich hoffe, dass ich jetzt nicht den Thread verwechselt habe, aber die > 200 Beiträge lese ich jetzt nicht noch mal durch).
Ich wünsche Dir, dass sich bei Deinen Plänen alles so ergibt, wie Du es Dir vorstellst. Mehr kann und werde ich in diesem Thread nicht mehr schreiben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und muss mit seinen Entscheidungen leben. Es ist/war gut, dass Du Dir Rat gesucht hast. Vielleicht hast Du etwas mitnehmen können. Mit den erhaltenen Informationen und den dazu gehörigen Konsequenzen musst Du umgehen. Da können wir/kann ich Dir nicht dabei helfen.
Henrik0817123 06.06.2016 18:55
Danke nochmals für die letzten Antworten, die hatte ich nicht mehr gesehen. Zurück zum eigentlichen Thema der Bewertung eines Finanzierungsangebotes, angenommen, der Teil ist geklärt, ob man sich das leisten kann oder will
Was mich grade wurmt ist die Tatsache, dass ich über die BHW in Verbindung mit dem Bauträger ein klares Konstrukt bekommen habe, ich alle Kosten sehe und somit auch ausrechnen kann, was mich das ganze Konstrukt insgesamt kostet, wie lange ich was abzahle etc. (außer die Restsumme nach KFW Förderung, da ist man auf den dann marktüblichen Zins angewiesen, sofern vorher nicht getilgt).
Jemand unabhängig sagt nun, dass das alle nicht gut ist, weil Tilgungsaussetzung die ersten 15 Jahre beim Bausparvertrag (dabei ist es absolut nicht eine total große Summe, die man darauf zahlt im Vergleich zu direkten Tilgung), kann aber kein klares Gegenangebot bringen. Das müsste doch alles viel viel einfacher gehen - am Ende ist es doch immer eine Laufzeit X, davon abhängig die Zinsen und dann Restsumme mit Zinsrisiko.
Da ich nach Möglichkeit gar kein Zinsrisiko haben will, schreit das doch nach Bausparvertrag?
Nochmal die Konditionen wenn ich KFW etc. weg lasse mit der Bitte um eine nüchterne Bewertung, wenn man das so am Ende auch bekommt:
1. 100k Bausparvertrag, 1,35%, 15 Jahre, keine Tilgung, danach 2,35% ab Zuteilung. Je nach dem wie viel man direkt anspart sind es dann u.U. nur 11 Jahre ab Zuteilung mit deutlich höheren Raten (oder Aufsplittung und z.b. 70% gehen in Zuteilung und 30% anders, länger finanziert) oder auch z.B.. mit höheren Raten in den ersten 15 Jahren danach ohne Erhöhung der Rate nochmals 15,16 Jahre, damit die Rate konstant wäre.
2. alles identisch, Summe 205k (oder mehr), 1,9%, 15 Jahre, keine Tilgung, danach wie bei 1) 2,35%
Ich finde das inzwischen sehr verständlich und kann ja alles ausrechnen. Ist das trotzdem ein nicht-gutes Produkt und ginge es viel besser?
Als alternative käme man ja z.B. auf 20 Jahre Festzins, aber der ist erstens nicht niedrig und 2. bleibt dann eine echt große Summe offen, so dass es bei 4% und mehr direkt deutlich schlechter im Gesamte wird als in der obigen Alternative.
Meinungen?
Was mich grade wurmt ist die Tatsache, dass ich über die BHW in Verbindung mit dem Bauträger ein klares Konstrukt bekommen habe, ich alle Kosten sehe und somit auch ausrechnen kann, was mich das ganze Konstrukt insgesamt kostet, wie lange ich was abzahle etc. (außer die Restsumme nach KFW Förderung, da ist man auf den dann marktüblichen Zins angewiesen, sofern vorher nicht getilgt).
Jemand unabhängig sagt nun, dass das alle nicht gut ist, weil Tilgungsaussetzung die ersten 15 Jahre beim Bausparvertrag (dabei ist es absolut nicht eine total große Summe, die man darauf zahlt im Vergleich zu direkten Tilgung), kann aber kein klares Gegenangebot bringen. Das müsste doch alles viel viel einfacher gehen - am Ende ist es doch immer eine Laufzeit X, davon abhängig die Zinsen und dann Restsumme mit Zinsrisiko.
Da ich nach Möglichkeit gar kein Zinsrisiko haben will, schreit das doch nach Bausparvertrag?
Nochmal die Konditionen wenn ich KFW etc. weg lasse mit der Bitte um eine nüchterne Bewertung, wenn man das so am Ende auch bekommt:
1. 100k Bausparvertrag, 1,35%, 15 Jahre, keine Tilgung, danach 2,35% ab Zuteilung. Je nach dem wie viel man direkt anspart sind es dann u.U. nur 11 Jahre ab Zuteilung mit deutlich höheren Raten (oder Aufsplittung und z.b. 70% gehen in Zuteilung und 30% anders, länger finanziert) oder auch z.B.. mit höheren Raten in den ersten 15 Jahren danach ohne Erhöhung der Rate nochmals 15,16 Jahre, damit die Rate konstant wäre.
2. alles identisch, Summe 205k (oder mehr), 1,9%, 15 Jahre, keine Tilgung, danach wie bei 1) 2,35%
Ich finde das inzwischen sehr verständlich und kann ja alles ausrechnen. Ist das trotzdem ein nicht-gutes Produkt und ginge es viel besser?
Als alternative käme man ja z.B. auf 20 Jahre Festzins, aber der ist erstens nicht niedrig und 2. bleibt dann eine echt große Summe offen, so dass es bei 4% und mehr direkt deutlich schlechter im Gesamte wird als in der obigen Alternative.
Meinungen?
77.willo 07.06.2016 07:45
HilfeHilfe schrieb:
mach esMach es nicht. Nimm 15 Jahre Festschreibung und eine höhere Tilgung.
nordanney 07.06.2016 08:25
Mach es vielleicht oder nimm alternativ eine längere Festschreibung von bis zu 30 Jahren.
Peanuts74 07.06.2016 08:35
Ich habe das Pferd jetzt einfach mal von hinten aufgezäumt.
Bei einem Kredit von 405000.- und einer gleichbleibenden Rate von 1253.- ergibt ich bei einer Laufzeit von 30 Jahren (Restschuld = 0) ein Zins von 0,73% über die gesamte Laufzeit. Da kann also etwas nicht stimmen, was einem auch das Gefühl direkt sagt...
Bei einem Kredit von 405000.- und einer gleichbleibenden Rate von 1253.- ergibt ich bei einer Laufzeit von 30 Jahren (Restschuld = 0) ein Zins von 0,73% über die gesamte Laufzeit. Da kann also etwas nicht stimmen, was einem auch das Gefühl direkt sagt...
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