ᐅ Fassadensanierung Aschluss Kaltdach
Erstellt am: 02.01.23 12:07
paulch7 02.01.23 12:07
Hallo zusammen, wie soll eine neue VHF mit 20 cm (Holzfaser, Eternitpanele) an das bestehende Kaltdach (Walmdach, 11 Grad Neigung, belüftet) ohne Wärmebrücken angeschlossen werden? Ich mache mir Sorgen, dass der Kniestock ungedämmt bleibt und somit zu Schimmel im drunterliegenden bewohnten EG kommt. Muss man Sims entfernen? Dachgeschoss/boden vom Altbau (1970) wurde innen gedämmt und ist nicht bewohnt (Lagerraum).
Vielen Dank

Vielen Dank
i_b_n_a_n 02.01.23 21:24
ich kann nur anraten das fachmännisch planen zu lassen. Viel mehr mag ich nicht sagen. Falsch ausgeführte Dämmung (so ist ja auch deine Befürchtung) kann enorme Schänden nach sich ziehen und im Endeffekt mehr kosten als ursprüngliche Mittel eingesetzt worden sind (-> Rückbau + Sanierung etc.)
Deine Angaben sind trotz einiger Details mEA auch noch zu dürftig.
Deine Angaben sind trotz einiger Details mEA auch noch zu dürftig.
dertill 03.01.23 09:32
Offensichtlich hast du (oder jemand anderes) ja bereits angefangen. Ich würde solche Details lieber vorher klären.
Je nach Lage der der Geschossdecke und der Dämmung, sollte die Dachuntersicht entfernt werden und die Dämmung bis zum Unterdach hochgeführt werden. Innenseitig von der Geschossdecke ebenfalls am Kniestock hochgeführt, mindestens 50cm, optimal, wenn oben auf dem Kniestock die Mauer komplett umschlossen wird, und wenn es nur 20 mm Dämmstärke sind. Hier kommt es auf das Material der Wand und die Kniestockhöhe an.
Windschutzbahn / Unterspannbahn der Dämmung ebenfalls bis zum Unterdach hochführen. Zur Optik kann dann die Dachuntersicht wieder montiert werden bis auf Dämmebene und zwischen Vorhangfassade und Untersicht ein Luftspalt mit Gitter gelassen werden.
Wenn du bauphysikalisch nicht vorbelastet bist, würde ich das nicht ohne fachliche Begleitung machen. Bei der VHF kann da am Haus wenig kaputt gehen, aber unter Umständen alle Arbeit für die Katz sein.
Je nach Lage der der Geschossdecke und der Dämmung, sollte die Dachuntersicht entfernt werden und die Dämmung bis zum Unterdach hochgeführt werden. Innenseitig von der Geschossdecke ebenfalls am Kniestock hochgeführt, mindestens 50cm, optimal, wenn oben auf dem Kniestock die Mauer komplett umschlossen wird, und wenn es nur 20 mm Dämmstärke sind. Hier kommt es auf das Material der Wand und die Kniestockhöhe an.
Windschutzbahn / Unterspannbahn der Dämmung ebenfalls bis zum Unterdach hochführen. Zur Optik kann dann die Dachuntersicht wieder montiert werden bis auf Dämmebene und zwischen Vorhangfassade und Untersicht ein Luftspalt mit Gitter gelassen werden.
Wenn du bauphysikalisch nicht vorbelastet bist, würde ich das nicht ohne fachliche Begleitung machen. Bei der VHF kann da am Haus wenig kaputt gehen, aber unter Umständen alle Arbeit für die Katz sein.
paulch7 03.01.23 10:07
Vielen Dank! Der Zimmermann hat eben ohne Öffnung des Simses geplant. Das bedeutet die VHF ginge nur bis zur Dachuntersicht und das macht mir Sorgen. Es war ein Energieberater am Werk, musste ich leider entsorgen, lange Geschichte...Ich hatte bisher mit 3 Energieberatern zu tun und habe meine Zweifel an der Fachkompetenz/Praxistauglichkeit solcher Leute aber das ist ein Thema für einen separaten Thread.
Nida35a 03.01.23 11:01
paulch7 schrieb:
..Ich hatte bisher mit 3 Energieberatern zu tun und habe meine Zweifel an der Fachkompetenz/Praxistauglichkeit solcher LeuteMeine erste Wahl wäre ein Bausachverständiger / Schadensgutachter gewesen,unser kannte sich sehr gut aus mit Dichtungsebenen, Isolierungen, Anschlüssen usw. .
Bauschäden begutachten und bewerten und vermeiden war sein Beruf.
paulch7 03.01.23 11:06
Ok, ich schaue nach einem Bauphysiker. Meine Sorgen sind also begründet. Es ist wirklich schwer einen praxistauglichen Experten zu finden. Die Theoretiker, die mir vorschlagen gleich das ganze Dach neu zu machen, kommen nicht mehr ins Haus.
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