ᐅ Erde vom direkten Nachbarn zum Grundstück auffüllen annehmen?
Erstellt am: 21.10.20 09:19
Oraclefile21.10.20 09:19
Hallo allerseits,
wir werden als Nachzügler bald in einem Neubaugebiet mit dem Bau unseres Hauses beginnen. Da wir im Nachhinein an das Grundstück kamen, sind die Nachbarn um uns herum bereits mitten im Bau. Die Grundstücke liegen alle zwischen 30cm auf der einen Seite bis direkt neben der Straße auf einem Meter unter Straßenniveau. Auf dieses muss allerdings später aufgefüllt werden. Unser direkter Nachbar baut nun mit Keller und lagert nach Absprache momentan seine Erde auf unserem Grundstück. Nun hat er angeboten, dass die Erde zum Teil auf unserem Grundstück verbleiben kann, damit wir nicht auffüllen müssen und er nicht teuer entsorgen.
Wir werden auf Bodenplatte bauen und somit Erde benötigen. Ein Bodengutachten unseres Grundstücks liegt vor und somit mehr oder weniger auch des Nachbarns (Bei Bedarf kann ich gerne Ausschnitte zeigen). Darin steht, dass die obere Schicht zum Bau abgetragen werden muss. Unser Architekt hat uns geraten keine fremde Erde anzunehmen und da wir momentan auch noch nicht wissen wieviel Erde benötigt wird, bzw. die untere Schicht abgetragen werden muss, stellt sich nun die Frage, ob wir die Erde nur für den Garten hinter dem Haus annehmen sollten.
1. Ist die Erde überhaupt ausreichend für sowas? Brauchen die Pflanzen eine bestimmte Qualität?
2. Falls wir die Erde annehmen, schaffen wir uns dadurch mehr kosten als wir sparen, weil unser eigener Erdaushub gereicht hätte für den Garten? Ich gehe davon aus, dass Erde sehr viel günstiger zu kaufen ist als zu entsorgen, da sehr viele Bauherren in unserem und umliegenden Neubaugebieten ähnliche Anfragen gestellt haben
wir werden als Nachzügler bald in einem Neubaugebiet mit dem Bau unseres Hauses beginnen. Da wir im Nachhinein an das Grundstück kamen, sind die Nachbarn um uns herum bereits mitten im Bau. Die Grundstücke liegen alle zwischen 30cm auf der einen Seite bis direkt neben der Straße auf einem Meter unter Straßenniveau. Auf dieses muss allerdings später aufgefüllt werden. Unser direkter Nachbar baut nun mit Keller und lagert nach Absprache momentan seine Erde auf unserem Grundstück. Nun hat er angeboten, dass die Erde zum Teil auf unserem Grundstück verbleiben kann, damit wir nicht auffüllen müssen und er nicht teuer entsorgen.
Wir werden auf Bodenplatte bauen und somit Erde benötigen. Ein Bodengutachten unseres Grundstücks liegt vor und somit mehr oder weniger auch des Nachbarns (Bei Bedarf kann ich gerne Ausschnitte zeigen). Darin steht, dass die obere Schicht zum Bau abgetragen werden muss. Unser Architekt hat uns geraten keine fremde Erde anzunehmen und da wir momentan auch noch nicht wissen wieviel Erde benötigt wird, bzw. die untere Schicht abgetragen werden muss, stellt sich nun die Frage, ob wir die Erde nur für den Garten hinter dem Haus annehmen sollten.
1. Ist die Erde überhaupt ausreichend für sowas? Brauchen die Pflanzen eine bestimmte Qualität?
2. Falls wir die Erde annehmen, schaffen wir uns dadurch mehr kosten als wir sparen, weil unser eigener Erdaushub gereicht hätte für den Garten? Ich gehe davon aus, dass Erde sehr viel günstiger zu kaufen ist als zu entsorgen, da sehr viele Bauherren in unserem und umliegenden Neubaugebieten ähnliche Anfragen gestellt haben
kati133721.10.20 11:36
Ich glaube das wird dir hier niemand beantworten können, weil wir
a) nicht wissen welche Bodenqualität da vorliegt, und
b) Wir auch nicht wissen wie viel Erdaushub du nachher zum Auffüllen brauchen wirst und ob dein eigener Aushub reicht.
a) nicht wissen welche Bodenqualität da vorliegt, und
b) Wir auch nicht wissen wie viel Erdaushub du nachher zum Auffüllen brauchen wirst und ob dein eigener Aushub reicht.
nordanney21.10.20 11:47
Oraclefile schrieb:
1. Ist die Erde überhaupt ausreichend für sowas? Brauchen die Pflanzen eine bestimmte Qualität?Den Aushub kannst Du wenn überhaupt nur zur Auffüllung von Gruben oder tief liegenden Bereichen nutzen (als Untergrund). Pflanzen, Rasen usw. benötigen Mutterboden, das sind in der Regel 20-30cm. Was Du jetzt von den Nachbarn bekommst und ob es reicht, zu viel oder zu wenig ist, kann Dir hier niemand sagen, da wir die Gegebenheiten nicht kennen.
Mycraft21.10.20 11:56
Ich würde es nicht empfehlen.
1. Pflanzen wachsen auch durch den Asphalt aber wenn du einen schönen und pflegeleichten Garten haben willst dann ist Aushub von irgendwo(auch von deinem Grundstück) nicht unbedingt die beste Idee.
2. Ja möglicherweise oder sogar ziemlich sicher habt Ihr dadurch Mehrkosten. Wohin wollt Ihr den mit eurem Aushub? Den dann entsorgen?
1. Pflanzen wachsen auch durch den Asphalt aber wenn du einen schönen und pflegeleichten Garten haben willst dann ist Aushub von irgendwo(auch von deinem Grundstück) nicht unbedingt die beste Idee.
2. Ja möglicherweise oder sogar ziemlich sicher habt Ihr dadurch Mehrkosten. Wohin wollt Ihr den mit eurem Aushub? Den dann entsorgen?
Nida35a21.10.20 12:06
bei ohne Keller bleibt mehr Aushub und Füllsand über als ihr denkt,
sagt nichts zu
sagt nichts zu
Oraclefile23.10.20 19:38
Danke für das viele Feedback. Da unser Bauvorhaben noch so ungewiss ist und wir ständig Anfragen für die Abnahme von Erde aus umliegenden Baugebieten erhalten, haben wir beschlossen, die Erde nicht anzunehmen. Sie ist wohl auch sehr sandig und bei 20-30cm benötigtem Mutterboden ist der Nutzen eh fragwürdig. Damit erspare ich mir, weitere Details aus dem Bodengutachten anzühängen.
Danke euch!
Danke euch!
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