ᐅ Einfamilienhaus vergrößern & kernsanieren oder Abreißen und neu bauen?
Erstellt am: 19.12.21 18:54
zizou8919.12.21 18:54
Hallo zusammen,
folgende Ausgangslage:
Wir können ein Grundstück (600qm2) mit Haus aus den 60ern mit 105qm Wohnfläche auf 2 Etagen für 150.000 € bekommen. Grundstückswert (Bodenrichtwert) alleine liegt bei 130.000 €.
Für uns ist das Haus jedoch zu klein. Folgende Maßnahmen würden wir gerne umsetzen (Bebauungsplan lässt alles zu):
1. Haus jeweils 3 Meter nach hinten, sowie 3 Meter zur Seite vergrößern.
2. Geschosse erhöhen
3. Neues Dach
4. Neue Außenfassade
5. Kernsanierung innen.
Sprich: Gefühlt wollen wir alles neu machen.
Kann sich das rechnen oder macht ein Abriss und Neubau mehr Sinn? Gibt es hier Tipps für Förderungen (KFW) etc?
Entschuldigt bitte, aber bin (noch) absoluter Laie. Ich weiß, dass man hier keine Kosten etc. voraussagen kann. Aber vielleicht gibt es ja Leute, die ein ähnliches Unterfangen angegangen sind 😉
Bin über jede Info dankbar.
folgende Ausgangslage:
Wir können ein Grundstück (600qm2) mit Haus aus den 60ern mit 105qm Wohnfläche auf 2 Etagen für 150.000 € bekommen. Grundstückswert (Bodenrichtwert) alleine liegt bei 130.000 €.
Für uns ist das Haus jedoch zu klein. Folgende Maßnahmen würden wir gerne umsetzen (Bebauungsplan lässt alles zu):
1. Haus jeweils 3 Meter nach hinten, sowie 3 Meter zur Seite vergrößern.
2. Geschosse erhöhen
3. Neues Dach
4. Neue Außenfassade
5. Kernsanierung innen.
Sprich: Gefühlt wollen wir alles neu machen.
Kann sich das rechnen oder macht ein Abriss und Neubau mehr Sinn? Gibt es hier Tipps für Förderungen (KFW) etc?
Entschuldigt bitte, aber bin (noch) absoluter Laie. Ich weiß, dass man hier keine Kosten etc. voraussagen kann. Aber vielleicht gibt es ja Leute, die ein ähnliches Unterfangen angegangen sind 😉
Bin über jede Info dankbar.
t4ker72719.12.21 19:06
Das kann sich nicht rechnen. Da ist ein Neubau höchstwahrscheinlich die deutlich wirtschaftlichere Lösung.
Tassimat19.12.21 20:36
seref89 schrieb:
1. Haus jeweils 3 Meter nach hinten, sowie 3 Meter zur Seite vergrößern.Man kann nicht einfach ein Haus um 3m verbreitern. Die alten Wände müssen stehen bleiben.Es geht höchstens ein Anbau.
seref89 schrieb:
2. Geschosse erhöhenAlles über einem Geschoss, das erhöht wird kommt weg. Also eigentlich ein Neubau.seref89 schrieb:
Kann sich das rechnen oder macht ein Abriss und Neubau mehr Sinn?Du willst ja eigentlcih nichts erhalten. Also Abriss und Neubau ist da klar einfacher.11ant20.12.21 02:10
seref89 schrieb:
Aber vielleicht gibt es ja Leute, die ein ähnliches Unterfangen angegangen sindMehrererere, allein in diesem Forum. Aber qualifiziertere Angaben würden da schon benötigt, zumal die 60er Jahre drei Jahrzehnte gewesen sind, was die Bautechnik anbelangt. Nenne das genaue Baujahr, zeige Fotos, Grundrisse Ist und Soll, und auch einen Schnitt.RomeoZwo20.12.21 09:15
Ich saniere ein Haus, etwas älter (1914) an welchem ca. in den 60er das letzte mal was gemacht wurde (Elektrik, Leitungen, die Heizung nochmals Anfang der 80er). Bis auf die Mauern und das (2010 aufgrund eines Versicherungsfalls sanierte Dach) wird ALLES neu gemacht.
Die Kosten liegen dabei auf dem Niveau eines vergleichbaren Neubaus (ca. 3000€/m2).
Wenn das Haus nicht unter Denkmalschutz stehen würde, wäre Abriss und Neubau die logische Antwort gewesen! Insbesondere da man dann Kompromisse in der Raumaufteilung und Ausrichtung nicht mehr eingehen muss.
Die Kosten liegen dabei auf dem Niveau eines vergleichbaren Neubaus (ca. 3000€/m2).
Wenn das Haus nicht unter Denkmalschutz stehen würde, wäre Abriss und Neubau die logische Antwort gewesen! Insbesondere da man dann Kompromisse in der Raumaufteilung und Ausrichtung nicht mehr eingehen muss.
Benutzer20020.12.21 10:10
seref89 schrieb:
Sprich: Gefühlt wollen wir alles neu machen.Dann solltet Ihr das auch tun - Abriss und Neubau. Bei einer reinen Kernsanierung würde ich empfehlen, den Bestand zu erhalten. Aber mit Anbauten usw. wird es am Ende wahrscheinlich teurer als ein Neubau.Ähnliche Themen