ᐅ Einbau einer Gasheizung im Neubau 2023/2024
Erstellt am: 11.04.23 14:47
Bookstar8704.05.23 21:32
Buschreiter schrieb:
Die Wärmepumpe ist dann in 20 Jahren spätestens auch defekt und ein wirtschaftlicher Totalschaden…Die wenigsten Wärmepumpe werden 20 Jahre halten, eher 10 Jahre.Buschreiter05.05.23 07:09
Zumindest spricht die Innung von ca. 15 Jahren. Von zukünftigen WPs würde ich mir mehr Haltbarkeit erwarten…auch im Sinne der Nachhaltigkeit
Tolentino05.05.23 07:18
Wieso sollten die so schnell kaputt gehen. Wir haben einen Kühlschrank, der über 15 Jahre alt ist.
Der macht seit kurzem seltsame Geräusche, aber er kühlt noch. Er wird demnächst aus Effizienzgründen ausgetauscht.
Das wäre noch ein Grund, den ich mir vorstellen könnte, dass die Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl von 3,5-4,5 dann zu schlecht sind und neue dann bei 7-8 operieren und man deswegen entweder aus eigenem Antrieb oder durch gesetzliche Anreize austauscht bevor der Totalausfall eintritt.
Der macht seit kurzem seltsame Geräusche, aber er kühlt noch. Er wird demnächst aus Effizienzgründen ausgetauscht.
Das wäre noch ein Grund, den ich mir vorstellen könnte, dass die Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl von 3,5-4,5 dann zu schlecht sind und neue dann bei 7-8 operieren und man deswegen entweder aus eigenem Antrieb oder durch gesetzliche Anreize austauscht bevor der Totalausfall eintritt.
Bookstar8705.05.23 07:56
Ich denke weil die IBN meist richtig mies läuft und der Verdichter sehr oft takten muss. Rein rechnerisch sind die Pumpen dann nach 10 Jahren durch, obwohl sie eigentlich doppelt so lang könnten.
Wäre mal interessant was physikalisch möglich ist. Jahresarbeitszahl von 8 wäre Hammer.
Wäre mal interessant was physikalisch möglich ist. Jahresarbeitszahl von 8 wäre Hammer.
andimann05.05.23 13:09
Moin,
das ist relativ simpel. Such mal nach Carnot Wirkungsgrad und dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik....
Mit den Temperatorniveaus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe kommst du da auf theoretisch maximal mögliche Werte von um die 8-10. Das aber im idealen Prozess ohne jede Strömungsverluste, idealer Energieübertragung, konstanten Temperaturniveaus und permanenten Lauf der Anlage. Wenn du die Realität einrechnest, wirst du vermutlich mit viel Liebe und Mühe noch die 5-5,5 erreichen. Danach ist Schicht im Schacht. Die 8 Jahresarbeitszahl kannst du dir auf jeden Fall aus dem Kopf schlagen.
Viele Grüße,
Andreas
Bookstar87 schrieb:
Wäre mal interessant was physikalisch möglich ist.
das ist relativ simpel. Such mal nach Carnot Wirkungsgrad und dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik....
Mit den Temperatorniveaus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe kommst du da auf theoretisch maximal mögliche Werte von um die 8-10. Das aber im idealen Prozess ohne jede Strömungsverluste, idealer Energieübertragung, konstanten Temperaturniveaus und permanenten Lauf der Anlage. Wenn du die Realität einrechnest, wirst du vermutlich mit viel Liebe und Mühe noch die 5-5,5 erreichen. Danach ist Schicht im Schacht. Die 8 Jahresarbeitszahl kannst du dir auf jeden Fall aus dem Kopf schlagen.
Viele Grüße,
Andreas
Buschreiter05.05.23 14:03
Tolentino schrieb:
Wieso sollten die so schnell kaputt gehen. Wir haben einen Kühlschrank, der über 15 Jahre alt ist.
Der macht seit kurzem seltsame Geräusche, aber er kühlt noch. Wenn eine Wärmepumpe seltsame Geräusche macht, wäre es vielleicht auch an der Zeit..wäre mir wichtiger als ein Kühlschrank! wie bereits geschrieben, alle Experten sagen einem, die Wärmepumpe hält deutlich kürzer als eine Gasheizung, vielleicht auch durch Überdimensionierung durch den Heizi (ham mer schon immer so…) und dadurch zu häufiges Takten…wäre zumindest ein denkbarer Grund!Ähnliche Themen