ᐅ Bodenplatte mit Betonkernaktivierung. Was ist eure Meinung?
Erstellt am: 19.12.17 12:37
Joedreck21.12.17 06:24
Mit Estrich erreicht man aber keinen U-Wert von 0,17 oder? Was ist denn üblich?
8cm Dämmung?
8cm Dämmung?
Lumpi_LE21.12.17 06:27
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun...
Ist wie wenn du sagst mit Tapete geht nur u-wert von 1.
Ist wie wenn du sagst mit Tapete geht nur u-wert von 1.
Alex8521.12.17 06:31
Joedreck schrieb:
Mit Estrich erreicht man aber keinen U-Wert von 0,17 oder? Was ist denn üblich?
8cm Dämmung?
Wenn du 20cm Dämmung WLG 035 schichtest, erreichst du diesen Wert.
Wie diese unter/oben die Bodenplatte verteilt sind, ist ne Frage der Wirtschaftlichkeit.
Joedreck21.12.17 07:21
Das Prinzip ist mir klar. Ich lese nur, dass die Schwedenplatte das ja eben auch mit 20cm WLG 035 erreicht. Das ist der Standardaufbau Schwedenplatte.
Als groben Vergleich kann man ja den Fußbodenaufbau mit Estrich heranziehen. Was ist da denn üblich? Schweißbahn, Dämmung, Trittschalldämmung, Estrich?
Und wie hoch ist da üblich? Auch Insg 20cm? Da fehlt mir die Erfahrung. Und im besten Fall nimmt man alukaschiertes PUR mit WLG 022?
Ich finde das kann man dann schon vergleichen, denn der Bauherr wird selten reinpfuschen und oberhalb der Bodenplatte einen bestimmten Aufbau fordern...?
Als groben Vergleich kann man ja den Fußbodenaufbau mit Estrich heranziehen. Was ist da denn üblich? Schweißbahn, Dämmung, Trittschalldämmung, Estrich?
Und wie hoch ist da üblich? Auch Insg 20cm? Da fehlt mir die Erfahrung. Und im besten Fall nimmt man alukaschiertes PUR mit WLG 022?
Ich finde das kann man dann schon vergleichen, denn der Bauherr wird selten reinpfuschen und oberhalb der Bodenplatte einen bestimmten Aufbau fordern...?
Alex8521.12.17 08:03
Ich weiß gerade nicht so recht worauf du hinaus willst [emoji4]
Du brauchst soviel Dämmung, wie es der Wärmeschutznachweis für dieses Bauelement fordert. Ob auf der Platte oder unter, ist vom Prinzip her egal, um den Wärmedämmwert zu erreichen.
Klassischerweise dämmt man vornehmlich auf der Platte, unter dem Heizestrich. Das ist kosteneffektiv weil per EPS herstellbar und die Wärme der Fußbodenheizung geht nicht nach unten, sondern nach oben. Auch unter dem Estrich des OGs wird gedämmt (ich meine üblich sind 6-8cm), damit die dortige Fußbodenheizung auch das OG heizt anstatt über die Zwischendecke das EG zu überheizen.
Du brauchst soviel Dämmung, wie es der Wärmeschutznachweis für dieses Bauelement fordert. Ob auf der Platte oder unter, ist vom Prinzip her egal, um den Wärmedämmwert zu erreichen.
Klassischerweise dämmt man vornehmlich auf der Platte, unter dem Heizestrich. Das ist kosteneffektiv weil per EPS herstellbar und die Wärme der Fußbodenheizung geht nicht nach unten, sondern nach oben. Auch unter dem Estrich des OGs wird gedämmt (ich meine üblich sind 6-8cm), damit die dortige Fußbodenheizung auch das OG heizt anstatt über die Zwischendecke das EG zu überheizen.
Bieber081521.12.17 08:08
Interessanter Thread. Ich frage mich die ganze Zeit, ob hier unter dem Label "Betonkernaktivierung" eine klassische Fußbodenheizung in die Bodenplatte eingebracht werden soll (statt wie sonst üblich in den Estrich darüber). Oder ob hier die Bauteile eines Einfamilienhauses thermisch "aktiviert" werden sollen (vgl. Betonkernaktivierung in der Wikipedia).
Worum geht es also?
Worum geht es also?
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