ᐅ Bodenplatte mit Betonkernaktivierung. Was ist eure Meinung?
Erstellt am: 19.12.17 12:37
Joedreck21.12.17 12:42
2eps+8PUR sind schlechter als der Standardaufbau der Schwedenplatte (lt Internetseite)
Ja man kann auch 30cm unter den Estrich legen. Aber kann man dann, je nach Bebauungsplan, nicht Probleme mit der Höhe des Gebäudes bekommen?
Ich möchte nur angeregt diskutieren. Nicht missionieren oder belehren. Finde es nur interessant
Ja man kann auch 30cm unter den Estrich legen. Aber kann man dann, je nach Bebauungsplan, nicht Probleme mit der Höhe des Gebäudes bekommen?
Ich möchte nur angeregt diskutieren. Nicht missionieren oder belehren. Finde es nur interessant
Peter L21.12.17 12:46
wrobel schrieb:
Wer bei der Trinkwasserinstallation Sorgen hat legt diese dann in Leerrohre.Danke für dein Feedback! Was genau meinst du mit deinem letzten Satz?11ant21.12.17 14:20
Alex85 schrieb:
Was du mit dem Mischen von EPS und XPS meinst, hab ich nicht verstanden.Ich habe zwar die Textstelle beim Googeln nicht getroffen, denke aber, daß hier ein Mißverständnis vorliegt: gemeint wird wohl sein, daß man nicht bunt innerhalb derselben Schicht einer Fläche katholische und evangelische Platten mischen kann - im Aufbau eines Gesamtelementes auf der einen Seite die einen und auf der anderen Seite die anderen zu verwenden, dagegen sehe ich nichts sprechen.Alex85 schrieb:
Dafür brauchts keinen Bausatz von Jackodur.Bei solchen Systemen schwanke ich immer, ob die eine dankenswerte Arbeitserleichterung für Profis sein sollen, oder ob sie eher dem Unternehmer ermöglichen (sollen ?), die "fachgerechte" Verarbeitung durch Hilfskräfte erledigen zu lassen.toxicmolotow schrieb:
Zu jeder anderen Fußbodenheizung im Estrich könnte man jetzt auch Estrichkernaktivierung sagen oder zu einer Wandheizung im Bad Kalksandstein-, Putz- und Fliesenkernaktivierung.*dickes like*Peter L. schrieb:
Ich hatte den Begriff genutzt, da ich der Auffassung bin, dass die Schwedenplatte und Futura dieses Konzept nutzen.Man kann zum Papiertaschentuch auch Tempo sagen oder zum Klebefilm Tesa. Ich denke, auch hier gehen Gattungsbegriff und Produktbezeichnung im Sprachgebrauch durcheinander. Filigrandecke ist auch so ein Begriff, der populär für das Produkt auch anderer Anbieter verwendet wird. Hauptsache, man weiß, was gemeint ist. Und da schließe ich mich Bieber0815 an, ob hier der Produktname banal eine tiefergelegte Fußbodenheizung meint.wrobel21.12.17 21:51
Moin noch mal
Wer Sorge hat das bei einem notwendigem Tausch/Erneuerung der Trinkwasserinstallation diese Arbeiten
nur mit erheblichem Aufwand auszuführen sind legt diese in einem Schutzrohr durch den Beton.
Olli
Wer Sorge hat das bei einem notwendigem Tausch/Erneuerung der Trinkwasserinstallation diese Arbeiten
nur mit erheblichem Aufwand auszuführen sind legt diese in einem Schutzrohr durch den Beton.
Olli
Tom_Säuer06.10.19 21:07
Lasst mich mal diesen interessanten Fred nochmals aufwärmen.
Für mich bedeutet "Betonkernaktivierung", wenn der Beton nach unten hin gedämmt ist, so dass die Heizernergie mittels Fußbodenheizung von oben vom Betonkern langsam aufgenommen und wieder abgegeben werden kann.
Anstelle des Begriffs "Aktivierung" könnte man auch "Aufladung" sagen. Denn von nichts kommt bekanntlich nichts. Je besser die Wärmedämmung nach unten, umso weniger Wärmeverluste.
Mir selber behagt die Trägheit dieses Systems überhaupt nicht. Selbst bei Temperaturen von -20 Grad im Winter sollte ein sehr gut gedämmtes und "dichtes" Holzhaus in Deutschland auch ohne Betonkernaktivierung nicht allzu schnell auskühlen. Die Kombination "Thermobodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung und Wärmepumpe" hat sich vielleicht in Schweden bewährt, wo im Winter Temperaturen bis -60 Grad herrschen.
Ich habe mir in den vergangenen Jahren zu diesem Thema viele Gedanken gemacht. Auch für mich war die zuletztgenannte Kombination (Fußbodenheizung mit Wärmepumpe) in Verbindung mit Solarthermie oder Photovoltaik mit Stromspeicher längere Zeit mein Favorit. Aber dann habe ich mal nachgerechnet. Und überlegt, dass nur DAS nicht kaputtgehen kann, was man NICHT hat. Es kann auch nicht verschleißen oder altern und benötigt auch keine Wartung.
Meine Idee ist ein eingeschossiges Holzhaus (Bungalow) nach Passivhausstandard mit großzügiger Isolation unter- und oberhalb der Betonplatte, ohne Fußbodenheizung; Holzböden und Holzwände überall. Keine Fliese, die kalt abstrahlen kann ...
Die erforderliche Wärme wird überwiegend durch Sonneneinstrahlung mittels Südausrichtung und großzügiger Fensterflächen eingebracht, im Bedarfsfalle ergänzt durch mobile Radiatoren/Konvektoren, sowie einen Scheitholzofen für alle Fälle. Den einzigen Nachteil, den ich dabei sehe, ist der erhöhte Aufwand für die Beschattung im Hochsommer.
Warmwasser will ich übrigens dezentral über Durchlauferhitzer direkt an den vier Entnahmestellen erzeugen (zwei Bäder, Küche, Technikraum). Der Warmwasserspeicher mit Extremdämmung entfällt dadurch.
Ach so, ich bin dann ja abhängig vom Strom ... Wer von euch ist das nicht?
Gruß, Tom
Für mich bedeutet "Betonkernaktivierung", wenn der Beton nach unten hin gedämmt ist, so dass die Heizernergie mittels Fußbodenheizung von oben vom Betonkern langsam aufgenommen und wieder abgegeben werden kann.
Anstelle des Begriffs "Aktivierung" könnte man auch "Aufladung" sagen. Denn von nichts kommt bekanntlich nichts. Je besser die Wärmedämmung nach unten, umso weniger Wärmeverluste.
Mir selber behagt die Trägheit dieses Systems überhaupt nicht. Selbst bei Temperaturen von -20 Grad im Winter sollte ein sehr gut gedämmtes und "dichtes" Holzhaus in Deutschland auch ohne Betonkernaktivierung nicht allzu schnell auskühlen. Die Kombination "Thermobodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung und Wärmepumpe" hat sich vielleicht in Schweden bewährt, wo im Winter Temperaturen bis -60 Grad herrschen.
Ich habe mir in den vergangenen Jahren zu diesem Thema viele Gedanken gemacht. Auch für mich war die zuletztgenannte Kombination (Fußbodenheizung mit Wärmepumpe) in Verbindung mit Solarthermie oder Photovoltaik mit Stromspeicher längere Zeit mein Favorit. Aber dann habe ich mal nachgerechnet. Und überlegt, dass nur DAS nicht kaputtgehen kann, was man NICHT hat. Es kann auch nicht verschleißen oder altern und benötigt auch keine Wartung.
Meine Idee ist ein eingeschossiges Holzhaus (Bungalow) nach Passivhausstandard mit großzügiger Isolation unter- und oberhalb der Betonplatte, ohne Fußbodenheizung; Holzböden und Holzwände überall. Keine Fliese, die kalt abstrahlen kann ...
Die erforderliche Wärme wird überwiegend durch Sonneneinstrahlung mittels Südausrichtung und großzügiger Fensterflächen eingebracht, im Bedarfsfalle ergänzt durch mobile Radiatoren/Konvektoren, sowie einen Scheitholzofen für alle Fälle. Den einzigen Nachteil, den ich dabei sehe, ist der erhöhte Aufwand für die Beschattung im Hochsommer.
Warmwasser will ich übrigens dezentral über Durchlauferhitzer direkt an den vier Entnahmestellen erzeugen (zwei Bäder, Küche, Technikraum). Der Warmwasserspeicher mit Extremdämmung entfällt dadurch.
Ach so, ich bin dann ja abhängig vom Strom ... Wer von euch ist das nicht?
Gruß, Tom
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