ᐅ Beurteilung Baugrundgutachten: Keller oder nicht?
Erstellt am: 02.11.24 19:55
A
Allthewayup02.11.24 23:38hanghaus2023 schrieb:
Der TE will doch eigentlich ohne Keller bauen.Sorry, hatte ich bis ich am Ende des Textes des TE angekommen war schon wieder aus dem Kurzzeitgedächtnis verloren. Du hast natürlich recht mit deinem Hinweis.Das Bodengutachten sagt neben viel viel Fachkauderwelsch zur Gründungsempfehlung 2m Schottertragschicht (Bettung) welches einer bestimmten Norm entsprechen muss.
Damit wäre für mich alles gesagt. Es existiert ja zum Glück bereits ein großes Loch welches etwas erweitert werden muss und anschließend kann damit begonnen werden es Lagenweise aufzufüllen. Bis zu einer bestimmten Höhe. Diese gilt es im Planungsverfahren festzulegen. Will man ebenerdig ins Haus oder über 1, 2, 3, usw. Stufen.
Die Frage ob GU oder Architekt muss jeder für sich selbst beantworten. Worauf ich in keinem der beiden Fälle verzichten würde ist der Bausachverständige der von Anfang an das Projekt mit beaufsichtigt.
Das Bodengutachten sagt eigentlich nur Auffüllungen raus und dafür Schotter rein. Der Boden darunter ist jetzt nicht gut (Ton ist immer problematisch) aber für ein Einfamilienhaus reicht das schon. Aufgrund der geplanten Höhe und der Morphologie des Grundstücks muss natürlich mehr aufgefüllt werden (damit das Haus nicht in der Luft schwebt).
Ein Keller wird günstiger, wenn der Bodenaushub sowieso durchgeführt werden muss. Z.B. bis 4 m unter Geländeoberkante liegen Torfschichten/Wiesenkalke/Auffüllungen etc. vor, die auf jedenfall ausgetauscht werden müssen. Für eine Bodenplatte müssen dann auch wieder 4 m Schotter aufgefüllt werden. Wenn man stattdessen einen Keller baut, spart man sich das Auffüllen.
Hier bei diesem Bauvorhaben sieht es nicht so aus, als wenn sich ein Keller "lohnen" würde.
Gruß
Ein Keller wird günstiger, wenn der Bodenaushub sowieso durchgeführt werden muss. Z.B. bis 4 m unter Geländeoberkante liegen Torfschichten/Wiesenkalke/Auffüllungen etc. vor, die auf jedenfall ausgetauscht werden müssen. Für eine Bodenplatte müssen dann auch wieder 4 m Schotter aufgefüllt werden. Wenn man stattdessen einen Keller baut, spart man sich das Auffüllen.
Hier bei diesem Bauvorhaben sieht es nicht so aus, als wenn sich ein Keller "lohnen" würde.
Gruß
M
MachsSelbst04.11.24 19:56Ich hab pro m³ Schotter liefern, einbauen und verdichten 50 EUR bezahlt. Nimmt man ne Grube von 120m² und 4m Tiefe... macht 24.000 EUR, finanziert zu 3,5%.
Ein Keller, weiße Wanne, kostet? 80.000? Finanziert zu 3,5%...
"Lohnen" tut sich das kaum, wenn man das Geld nicht über hat und den 80m² großen Keller nicht braucht. Der muss ja auch geheizt werden, eingerichtet, usw.
Ein Keller, weiße Wanne, kostet? 80.000? Finanziert zu 3,5%...
"Lohnen" tut sich das kaum, wenn man das Geld nicht über hat und den 80m² großen Keller nicht braucht. Der muss ja auch geheizt werden, eingerichtet, usw.
Hausbau "lohnt" sich sowieso eigentlich nie. Natürlich hat man in dem beschriebenen Fall schon die fertige Grube für nen Keller, die man sonst für 24.000 € wieder zu schüttet.
Natürlich kann man auch in so einem Fall Spezialgründungen (Pfähle oder Rüttelstopfsäulen) machen um nicht den ganzen Aushub zu haben, den man teuer entsorgen muss. Aber es war ja auch nur ein theoretisches Beispiel.
Hier in dem Fall von Araknis trifft ja garnichts zu und das günstigste ist ne normale Bodenplatte auf dem Schotterpolster.
Natürlich kann man auch in so einem Fall Spezialgründungen (Pfähle oder Rüttelstopfsäulen) machen um nicht den ganzen Aushub zu haben, den man teuer entsorgen muss. Aber es war ja auch nur ein theoretisches Beispiel.
Hier in dem Fall von Araknis trifft ja garnichts zu und das günstigste ist ne normale Bodenplatte auf dem Schotterpolster.
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