Daran ist nichts falsch, wenn man nicht ständig immer wieder pauschal antwortet. Es ist eine Option, aber nicht nur.
Ein Hausbau ist keine pauschale Sache, wie Du es ständig darstellst und korrigierst. Da kannst Du 5 mal am Tag die gleiche Leier predigen - das macht es nicht richtiger und die eine Möglichkeit nicht zum Bibelspruch.
Es gibt genug Situationen, wo ein GU, sei es, weil es ein ausgesuchter GU, das einfache Grundstück oder einfach die Ansprüche stimmen.
Ich antworte überhaupt nicht pauschal, und viele meiner Ratnehmenden entscheiden sich für einen der GU, die wir an der Weichenstellungs-Anfragerunde beteiligt hatten. Dazu muß keineswegs das Grundstück einfach sein - auf ein Wohn-UG bei einem Hanggrundstück kann man durchaus sogar ein Kataloghaus setzen. In den Projekten meiner Ratnehmenden kommt es häufig zur Wahl des Individualentwurfes statt des immer mit angefragten nächstähnlichen Katalogentwurfes. Dennoch war es nie ein Fehler, mit dem Vorentwurf des frei gewählten Architekten begonnen zu haben.
Daß man 2. "Architekt" und "GU" nicht mit dem scheidenden ODER "gegeneinander" abwägen, sondern ergebnisoffen miteinander verknüpfen soll und daß man 1. den Architekten und seine anbieterneutrale Planung nicht außen vor lassen soll, wenn man sich einen GU als Heiratskandidaten anschaut, sind Mantren, die auch mit fünfmal am Tag noch zu selten gepredigt wären. Der dumme teure falsche Schritt - mit dem man sich zumindest in seiner Position als aufgeklärter Kunde gegenüber dem GU schädigt - besteht eben darin, auf den neutralen Sekundanten verzichtend zum GU zu gehen, nur weil der so süß damit lockt, die "notwendigen Architektenleistungen" dann nicht extra bezahlen zu müssen. Doch, die muß man sehr wohl bezahlen, nur transparent ausgewiesen sind sie dann nicht. Beziehungsweise man zahlt scheintransparent pauschal 3k oder 5k Planungskosten, vergleicht diese Äpfel vs. Birnen mit dem Honorarangebot des Architekten und hält diesen dann für einen nimmersatten Halsabschneider.