ᐅ Bauen mit dem Ziel der Vermietung
Erstellt am: 24.11.25 09:36
Ich musste damals nur einen Schrieb einreichen, dass mein Vater zustimmt. Inzwischen konnte ich ihn davon überzeugen, wenigstens die Hälfte auf meine Mutter zu übertragen, damit ich später zwei Freibeträge habe. Da sich der Gesundheitszustand meiner Eltern (vor allem meines Vaters) inzwischen rapide verschlechtert hat, und er dadurch auch nicht mehr besonders gut laufen kann, sehe ich es kommen, dass die beiden bald nicht mehr in ihrem Haus wohnen können, weil da einfach zu viele Treppen sind.
Daher überlege ich, ob es eine Lösung sein könnte, unter Wegfall des Garagengebäudes hinten ein kleines ebenerdiges barrierefreies Einfamilienhaus zu bauen, in welches die beiden einziehen. Dann könnte man sich überlegen, was man mit dem alten Haus macht. Mein Vater hat dort sein ganzes Leben verbracht, so dass ich davon ausgehe, dass er einem Abriss nicht zustimmen würde. Er hängt da sehr dran. Vermutlich hat er schon ein Problem mit dem Abriss des Garagengebäudes, weil wir das vor 20 Jahren gemeinsam gebaut haben. Aber irgendwann muss er ja den Realitäten mal ins Auge blicken.
Ich habe vom Finanzamt schriftlich, dass mein Haus steuerlich mir zugerechnet wird, auch wenn es zivilrechtlich meinen Eltern gehört. Wie das ist, wenn ich ein weiteres Haus baue, weiß ich nicht. Dann müsste ja eigentlich das gleiche gelten. Einer Übertragung zu Lebzeiten würde mein Vater jedenfalls nicht zustimmen, er möchte nichts aus der Hand geben. Dabei könnte man das ja gut mit Nießbrauch regeln, was wiederum den Wert reduziert und sich günstig auf die Erbschaftssteuer auswirkt...
Über das Photovoltaik-Thema muss ich dann natürlich noch mal genau nachdenken und mir fachlichen Rat holen.
Daher überlege ich, ob es eine Lösung sein könnte, unter Wegfall des Garagengebäudes hinten ein kleines ebenerdiges barrierefreies Einfamilienhaus zu bauen, in welches die beiden einziehen. Dann könnte man sich überlegen, was man mit dem alten Haus macht. Mein Vater hat dort sein ganzes Leben verbracht, so dass ich davon ausgehe, dass er einem Abriss nicht zustimmen würde. Er hängt da sehr dran. Vermutlich hat er schon ein Problem mit dem Abriss des Garagengebäudes, weil wir das vor 20 Jahren gemeinsam gebaut haben. Aber irgendwann muss er ja den Realitäten mal ins Auge blicken.
Ich habe vom Finanzamt schriftlich, dass mein Haus steuerlich mir zugerechnet wird, auch wenn es zivilrechtlich meinen Eltern gehört. Wie das ist, wenn ich ein weiteres Haus baue, weiß ich nicht. Dann müsste ja eigentlich das gleiche gelten. Einer Übertragung zu Lebzeiten würde mein Vater jedenfalls nicht zustimmen, er möchte nichts aus der Hand geben. Dabei könnte man das ja gut mit Nießbrauch regeln, was wiederum den Wert reduziert und sich günstig auf die Erbschaftssteuer auswirkt...
Über das Photovoltaik-Thema muss ich dann natürlich noch mal genau nachdenken und mir fachlichen Rat holen.
M
Musketier24.11.25 15:27Pianist schrieb:
Ich habe vom Finanzamt schriftlich, dass mein Haus steuerlich mir zugerechnet wird, auch wenn es zivilrechtlich meinen Eltern gehört. Wie das ist, wenn ich ein weiteres Haus baue, weiß ich nicht. Genau das meine ich. steuerlich gehört es zwar dir, zivilrechtlich aber deinen Eltern. Wer darf dann welche Verträge machen Mietverträge/Einspeiseverträge/Förderanträge/Kreditverträge usw. der steuerliche oder der zivilrechtliche Eigentümer?
Es kann durchaus sein, dass du dann Ping-Pong zwischen den Gesetzen spielst, da dieses von euch gewählte Konstrukt eigentlich in Deutschland nicht mehr existieren sollte.
Zumindest sollte auch da vorab wieder mehr rechtlicher und steuerlicher Gehirnschmalz reingesteckt werden, als im 08/15 Standardobjekt.
Puh, müßig in einer solchen Wagen Situation über Eventualitäten zu diskutieren. Berlin ist aktuell eh kein schönes Pflaster um in Wohnungen zu investieren, da die Politik keine Sicherheit gibt.
Vielleicht solltest du dir erst einmal Gedanken machen, worauf genau du mit deiner Familie hin willst. Also im Sinne von Finanzen, Ruhestand, Erben, Investitionen. Vielleicht macht es auch einfach mal Sinn einen vernünftigen Honorarberater zu beauftragen, der in seiner Firma ebendiese Kompetenz mitbringt. So ist es doch alles nur Stückwerk mit der Papa will das und der Sohn was anderes und das Kind der Partnerin soll auch profitieren. Eine generationenübergreifende Planung ist hier sicher sinnvoll, anstatt sich in Einzelanliegen zu verstricken.
Vielleicht solltest du dir erst einmal Gedanken machen, worauf genau du mit deiner Familie hin willst. Also im Sinne von Finanzen, Ruhestand, Erben, Investitionen. Vielleicht macht es auch einfach mal Sinn einen vernünftigen Honorarberater zu beauftragen, der in seiner Firma ebendiese Kompetenz mitbringt. So ist es doch alles nur Stückwerk mit der Papa will das und der Sohn was anderes und das Kind der Partnerin soll auch profitieren. Eine generationenübergreifende Planung ist hier sicher sinnvoll, anstatt sich in Einzelanliegen zu verstricken.
Tja – aber wo wäre es besser? So ganz weit weg von Berlin geht aus mehreren Gründen für mich bzw. uns nicht... Umland wäre aber kein Problem, sofern da wenigstens ein RE-Haltepunkt in der Nähe ist.
Aber erst mal muss ich jetzt schauen, wie sich das mit meinen Eltern entwickelt.
Es stellt sich ja auch immer die Frage: was ist besser? Wohnraum schaffen und vermieten? Mit allem damit verbundenen Ärger-Potenzial? Oder nur für sich selbst was kleineres bauen und den Rest anlegen und sich über Zinsen, Dividenden und Kurssteigerungen freuen? Es gibt ja auch Kurseinbrüche...
Aber erst mal muss ich jetzt schauen, wie sich das mit meinen Eltern entwickelt.
Es stellt sich ja auch immer die Frage: was ist besser? Wohnraum schaffen und vermieten? Mit allem damit verbundenen Ärger-Potenzial? Oder nur für sich selbst was kleineres bauen und den Rest anlegen und sich über Zinsen, Dividenden und Kurssteigerungen freuen? Es gibt ja auch Kurseinbrüche...
M
Musketier25.11.25 12:53Pianist schrieb:
Es stellt sich ja auch immer die Frage: was ist besser? Wohnraum schaffen und vermieten? Mit allem damit verbundenen Ärger-Potenzial? Oder nur für sich selbst was kleineres bauen und den Rest anlegen und sich über Zinsen, Dividenden und Kurssteigerungen freuen? Es gibt ja auch Kurseinbrüche...Es gibt auch Mietnomaden....Etwas Risiko ist immer dabei. Aber wenn du das Geld in einem Buy an Hold Depot > 15 Jahre in einem Aktien-ETF breit gestreut über die ganze Welt anlegst, ist das Risiko in Summe sehr gering, dazu in der Regel besser verzinst, als bei Vermietung und noch mit deutlich weniger Aufwand verbunden.
Das Grundstück habt ihr schon in der Familie, also nehmt ihr auch den Wertzuwachs aus dem Immobilienbereich mit.
Man muss natürlich aushalten können, dass das Depot auch schwankt und sich nicht beirren lassen, wenn es mal 50% fällt. Das steigt auch wieder an.
Wenn das Grundstück irgendwann in dein Eigentum übergegangen ist, kannst du immer noch Wohnraum schaffen.
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