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ᐅ Bauamt lehnt Bauantrag ab da Haus zu weit hinten geplant


Erstellt am: 29.09.20 11:44

dynaudio7918.10.20 13:10
icandoit schrieb:

Das Haus um 3 Meter im Plan zu verschieben und die dazugehoerigen Abmessungen anzupassen sollte doch im Zeitalter von CAD kein Problem sein. Habt Ihr denn schon den neuen Plan? Aergerlich ist der Zeitverzug. Geh persoehnlich ins Bauamt die Leute lassen mit sich reden. Eventuell machen die Dir noch ein nachtraegliches Hochzeitsgeschenk.
Uebrigens noch ALLES GUTE zur Vermaehlung.

Vielen Dank!
In das Bauamt kommt man nur mit Termin wegen Corona. Spontan hin fahren ist nicht möglich.
Ich stehe in telefonischen Kontakt mit der Sachbearbeiterin die auch sehr nett ist und mit der man auch reden kann.
Sie sagt dass sie oft solche möchtegern Architekten hat die aber im Endeffekt nix auf Tasche haben und sie dann leider nur ablehnen kann oder Nachforderungen stellen. Oft fragt sie sich woher die ihre Titel haben.

Das Haus musste nur 2m nach vorn.
Und die FH der Garage musste korrigiert werden da die in der Ansichtzeichnung anders war als im Schnitt.
Gebäudeklasse vom Haus muss auch geändert werden da die Planerin diese geändert hat wegen der Garage.
Alles andere bleibt so.

Egal. Es ist so wie es ist. Aber dadurch können wir wohl vergessen dass dieses Jahr noch begonnen wird.
icandoit18.10.20 14:20
Habt Ihr Termine vereinbahrt? Da wuerde ich den Unternehmer in Verzug setzen. Verantwortlich ist der.
guckuck218.10.20 14:43
icandoit schrieb:

Das Haus um 3 Meter im Plan zu verschieben und die dazugehoerigen Abmessungen anzupassen sollte doch im Zeitalter von CAD kein Problem sein. Habt Ihr denn schon den neuen Plan? Aergerlich ist der Zeitverzug. Geh persoehnlich ins Bauamt die Leute lassen mit sich reden. Eventuell machen die Dir noch ein nachtraegliches Hochzeitsgeschenk.
Uebrigens noch ALLES GUTE zur Vermaehlung.

zzgl. Lageplan, was ggf. nicht höchstpersönlich erledigt werden kann

Mal 5 Minuten über anzupassende Höhenlage nachdenken sollte man auch, anstatt "mal eben" das Gebäude im CAD zu verrücken
icandoit18.10.20 14:54
guckuck2 schrieb:

Mal 5 Minuten über anzupassende Höhenlage nachdenken sollte man auch, anstatt "mal eben" das Gebäude im CAD zu verrücken
Das sind dann die dazugehoerigen Anpassungen.
hampshire18.10.20 16:59
Deinen Ärger kann ich absolut nachvollziehen. Nüchtern betrachtet ist es für Dein Zeil einen frühen Baubeginn zu schaffen völlig irrelevant wer wann welchen Fehler gemacht hat. Diese Energie kannst Du immer noch aufwenden, wenn Dir das wichtig ist zu wissen wer woran schuld ist.
  • Frage an die Baufirma:
    • Bis wann ist der neue Plan eingereicht?
  • Frage an das Bauamt:
    • Bis wann ist der neue Plan bearbeitet?
  • Feststellung gegenüber der Baufirma:
    • Es werden keine Mehrkosten für die erneute Planungseinreichung bezahlt
    • Mehrkosten aufgrund höherer Genehmigungskosten oder wegen Verzögerung ausfallender Förderungen werden nicht zulasten des Bauherren gehen.
  • Stil: zuerst klar, kooperativ & beschleunigend (eskalieren kann man immer noch. Nicht alles Pulver sofort verschießen, braucht man oft nicht)
Bei der Wut gerät schon mal das Ziel aus den Augen, das potenziert die Gefahr des Misslingens.
Pinkiponk20.10.20 20:13
dynaudio79 schrieb:

Wir haben zu den 13m deshalb nichts gesagt weil es für uns okay ist und ich vorn viel Stellfläche haben möchte. Das Grundstück ist lang genug um hinten sich austoben zu können.
Ansonsten hätte ich natürlich gesagt dass für 13m nicht okay sind.
Und da wir denken dass eine Architektin ja weiß was sie tut und weiß was geht und was nicht geht wurde das auch nicht in Frage gestellt.
Maß Schornstein bezieht sich auf OKF
Ich kann Dich insofern gut verstehen, dass auch wir uns darauf verlassen (möchten), was die Planer vorschlagen. In Deinem Fall würde ich einfach voraussetzen, dass die Planerin mit dem Bauamt telefoniert und erfahren hat, was möglich ist und was nicht. Unser Planer hat dies für den ein oder anderen Punkt unserer Planung auch vor.

Was ich grundsätzlich finde, ist, fast niemand mag es gern, wenn seine/ihre Arbeit in Frage gestellt wird. Schon gar nicht, wenn man ein bestimmtes Fach studiert oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, über viel Erfahrung verfügt, und dann soll man seine Arbeit "ständig" vor Nicht-Fachleuten rechtfertigen. Ich finde das zwischenmenschlich ein ziemliches Dilemma und habe in diesem Punkt für mich und unseren Hausbau noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden.

Ich fände es am besten, wenn die Gemeinden, in denen das Baugebiet liegt, den Bauherren gegen Bezahlung einen Planer zur Verfügung stellen würden. Dann wüsste man, es wird alles so, wie es gebaut werden darf.

Darf man eigentlich, bevor man den Bauantrag einreicht, zum Bauamt gehen und sich beraten lassen?
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