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ᐅ Bauabnahme Neubau trotz fehlender Wärmepumpe. Wesentlicher Mängel?


Erstellt am: 18.09.22 17:35

SaniererNRW12319.09.22 11:16
HessamA schrieb:

Wie ist Eure Meinung dazu?
Finde ich schlüssig. Das Thema WP und Kosten für die Elektroheizung schriftlich fixieren. Alles andere ist tatsächlich nicht mehr zu verschriftlichen, gerne aber von dir ein Schreiben aufsetzen. Sinngemäß "Gerne fasse ich unser Gespräch wie folgt zusammen..."
WilderSueden19.09.22 11:18
HessamA schrieb:

Wie ist Eure Meinung dazu?
Finde ich fair und vernünftig. Euch entsteht meinem Verständnis nach auch kein Nachteil. Die letzten 5% würde ich auf jeden Fall einbehalten bis alles in Ordnung ist. Ich würde auch unbedingt das Gespräch zusammenfassen und nochmal hinschicken, das macht es dem BT später schwerer die telefonischen Absprachen abzustreiten
11ant19.09.22 13:40
K a t j a schrieb:

Schlitzohrigkeit würde ich hier noch nicht unterstellen. [...] Die große Frage bleibt, was bietet er als Alternative?
Der Bauträger hat dem TE zwar formell schriftlich eine Mitteilung gemacht, aber nicht von höherer Qualität als mündlich, sinngemäß etwa: "Du hör´mal, ich komme da zu dem Termin gewissermaßen mit leeren Händen, aber Du hast bitte trotzdem wie abgesprochen das Geld dabei". Das nennt man ein Schlitzohr, sofern und weil ihm kaum entgangen sein wird, daß er das "Provisorium" bis dahin in Qualität und Dauer nicht spezifiziert hatte, und dennoch auf die ungeminderte Nettigkeit des TE baut.
HessamA schrieb:

weil der Lieferant -die Firma Vaillant- aktuell keinen Termin nennen kann und auch keine Auskunft gibt.
Daß die im Zuge der Verzögerungsabstellung sich nicht mit täglichem Twittern ihrer Orakel wann es wohl endlich weiter geht aufhalten, ist in der Tat eine absolut glaubwürdige Aussage. Wenn in einem weltwirtschaftlich bedeutenden Kanal ein Schiff quersteht, kommen Chips nicht rechtzeitig. So viel Sonderschichten kann man gar nicht kloppen, daß einige Wochen nach Beseitigung der Verstopfung die Produktion das restlos aufgeholt hätte. Ob Wasserpumpen ukrainischen Weizen benötigen, weiß ich nicht. Darüber in Echtzeit zu spekulieren, wann alles wieder "normal" geht, wäre jedenfalls nicht zielführend. Für Dich ist jedoch wichtig: die Zusage der Übernahme der Mehrkosten muß die gleiche (ggf. dann eben nicht begrenzte) Laufzeit haben, wie die noch durchzustehende Wartezeit. Das verschriftlicht haben zu wollen, ist absolut angemessen.
HessamA19.09.22 15:45
Also nochmal an dieser Stelle danke an alle Teilnehmer:innen. Dieses Forum ist ein Segen und der Austausch mit Euch hat mir sehr geholfen.

Ich habe mich für folgende Vorgehensweise entschieden. Ich schreibe eine Mail mit den besprochenen Inhalten und werde die Abnahme unter Mithilfe eines Bausachverständigers durchführen. Wenn ich den Sachverständiger die Situation vorab darlege, wird er mir ja seine Meinung dazu geben. Bei der Abnahme wird er vor Ort sich die Provisorien anschauen und mir dann mitteilen, ob ich das so abnehmen kann oder ob ein wesentlicher Mängel vorliegt oder nicht. Sollte er das Provisorium als akzeptabel bezeichnen für die Bezugsfertigkeit, so werde ich -wie besprochen- die fehlende Wärmepumpe im Protokoll als Mängel dokumentieren und weiter, dass der Bauträger bis zur Lieferung der Wärmepumpe die Heizkosten vollumfänglich übernimmt.

Bezüglich der Zahlung: im Vertrag steht, dass bis zum 30.09.2022 die Bezugsfertigkeit hergestellt werden muss und bis 30.11.2022 das Bauvorhaben einschließlich der Außenanlagen vollständig fertig zu stellen ist. Die 5% Sicherheitsleistung, die vertraglich vereinbart ist, werde ich bis zur Fertigstellung zurückhalten. Bis dahin kann der BT noch sämtliche Arbeiten Fristgerecht durchführen.

Ist das so fein?
Viel Glück
HessamA28.09.22 16:41
Hallo Ihr lieben,

Ich habe ein Update für Euch und würde mich wieder über Eure Meinung/Feedback freuen. Wir haben heute die Abnahme in Begleitung eines Sachverständigen durchgeführt. Wir haben dabei 60 diverse Mängel im Abnahmeprotokoll dokumentiert. Unter anderem war die Wärmepumpe -was ja im Vorfeld klar war- nicht vorhanden. Das zugesagte Provisorium in Form von Elektroheizung und Durchlauferhitzer waren zwar vor Ort (also die Geräte), aber nicht angeschlossen. Es hieß lediglich, dass der zuständige Elektriker kurzfristig krank geworden sei und diese Arbeit zeitnah abgeschlossen wird. Wir konnten also zur Abnahme nicht prüfen ob wir über Strom, Warmwasser und Heizung verfügen. Also konnten wir auch zum Beispiel nicht die elektrischen Rollläden, die Fußbodenheizung usw. Prüfen. Nach Rücksprache mit meinem Sachverständigen sind wir zum Ergebnis gekommen, dass eine Bezugsfertigkeit nicht vorliegt. Das haben wir den Bauträger dann mitgeteilt und haben ihm weiter mitgeteilt, dass aufgrund der vielen Mängel, der fehlenden Möglichkeit Warmwasser, Strom und Heizung zu prüfen, wir die Abnahme ablehnen. Er ist der Auffassung, dass das Haus bezugsfertig ist. Er hat dann gesagt, dass damit die Abnahme beendet ist und er zum nächsten Termin zur Abnahme muss (es sind drei Reihenhäuser). Wir haben nichts unterschrieben.

Was sagt ihr dazu?
allstar8328.09.22 17:22
HessamA schrieb:

Hallo Ihr lieben,

Ich habe ein Update für Euch und würde mich wieder über Eure Meinung/Feedback freuen. Wir haben heute die Abnahme in Begleitung eines Sachverständigen durchgeführt. Wir haben dabei 60 diverse Mängel im Abnahmeprotokoll dokumentiert. Unter anderem war die Wärmepumpe -was ja im Vorfeld klar war- nicht vorhanden. Das zugesagte Provisorium in Form von Elektroheizung und Durchlauferhitzer waren zwar vor Ort (also die Geräte), aber nicht angeschlossen. Es hieß lediglich, dass der zuständige Elektriker kurzfristig krank geworden sei und diese Arbeit zeitnah abgeschlossen wird. Wir konnten also zur Abnahme nicht prüfen ob wir über Strom, Warmwasser und Heizung verfügen. Also konnten wir auch zum Beispiel nicht die elektrischen Rollläden, die Fußbodenheizung usw. Prüfen. Nach Rücksprache mit meinem Sachverständigen sind wir zum Ergebnis gekommen, dass eine Bezugsfertigkeit nicht vorliegt. Das haben wir den Bauträger dann mitgeteilt und haben ihm weiter mitgeteilt, dass aufgrund der vielen Mängel, der fehlenden Möglichkeit Warmwasser, Strom und Heizung zu prüfen, wir die Abnahme ablehnen. Er ist der Auffassung, dass das Haus bezugsfertig ist. Er hat dann gesagt, dass damit die Abnahme beendet ist und er zum nächsten Termin zur Abnahme muss (es sind drei Reihenhäuser). Wir haben nichts unterschrieben.

Was sagt ihr dazu?
Hat der Bauträger das Protokoll gegengezeichnet?
Denke hier förmlich mit Frist das Ding übergeben. Dann ist er wieder am Zug. Man kann das ja auch freundlich bestimmt machen und in Kontakt bleiben.
Aber 60 Mängel klingt schon viel.
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