ᐅ Architekt oder Bauträger? Was ist günstiger?
Erstellt am: 03.06.2017 12:37
Wildrose 03.06.2017 12:37
Hallo liebe Bauherren,
wir sind derzeit dabei Angebote von Fertighäusern und Massivhäusern von Generalunternehmern einzuholen. Das Grundstück ist vorhanden.
140 m² mit Keller liegen bei ca. 340.000 Euro.
zzgl. Baunebenkosten, Außenanlage, Carport, Grundstück.
Nun ist es so, dass in unserer Familie vor 2 Jahren ein großes neues Haus mit Architekt gebaut wurde und dort durch viel Eigenleistung des Bauherren in der Organisation/ viele Angebote einholen, selbst verhandeln, etc. ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis erzielt werden konnte.
Nun unsere Überlegung:
Wenn wir auch mit diesem Architekt bauen würden und eine sogenannte "Trittbrett-Lösung" machen, d.h. dieselben günstigen und guten Handwerker nochmals fragen ob sie für z.B. 4 % Preissteigerung dasselbe nochmals machen würden?
Meint Ihr das wäre eine gute Idee?
Ich denke wir könnten von dem "Vorgang" profitieren, den wir quasi nur zur Hand nehmen und abarbeiten müssten...
Es wäre leichter als ganz frisch und unerfahren in so ein Projekt zu starten.
Ggf. könnte man natürlich einzelne Gewerke auch neu ausschreiben.
Ich denke einfach, wenn ich (Elternzeit) und unsere Väter (Rentner) in der Organisation d.h. Angebote, Schriftkram, Probleme klären mit Versorgern etc. mitarbeiten würden, könnte man diese Kosten ja einsparen.
Wie viel verdient denn ein GU für seine Leistung eines "Rundum-Sorglos-Paketes" durchschnittlich? 20 %
Was kostet denn ein Architekt grob wenn man ihm ein klein wenig zuarbeitet soweit möglich?
Herzlichen Dank für Eure kurze Einschätzung!!
wir sind derzeit dabei Angebote von Fertighäusern und Massivhäusern von Generalunternehmern einzuholen. Das Grundstück ist vorhanden.
140 m² mit Keller liegen bei ca. 340.000 Euro.
zzgl. Baunebenkosten, Außenanlage, Carport, Grundstück.
Nun ist es so, dass in unserer Familie vor 2 Jahren ein großes neues Haus mit Architekt gebaut wurde und dort durch viel Eigenleistung des Bauherren in der Organisation/ viele Angebote einholen, selbst verhandeln, etc. ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis erzielt werden konnte.
Nun unsere Überlegung:
Wenn wir auch mit diesem Architekt bauen würden und eine sogenannte "Trittbrett-Lösung" machen, d.h. dieselben günstigen und guten Handwerker nochmals fragen ob sie für z.B. 4 % Preissteigerung dasselbe nochmals machen würden?
Meint Ihr das wäre eine gute Idee?
Ich denke wir könnten von dem "Vorgang" profitieren, den wir quasi nur zur Hand nehmen und abarbeiten müssten...
Es wäre leichter als ganz frisch und unerfahren in so ein Projekt zu starten.
Ggf. könnte man natürlich einzelne Gewerke auch neu ausschreiben.
Ich denke einfach, wenn ich (Elternzeit) und unsere Väter (Rentner) in der Organisation d.h. Angebote, Schriftkram, Probleme klären mit Versorgern etc. mitarbeiten würden, könnte man diese Kosten ja einsparen.
Wie viel verdient denn ein GU für seine Leistung eines "Rundum-Sorglos-Paketes" durchschnittlich? 20 %
Was kostet denn ein Architekt grob wenn man ihm ein klein wenig zuarbeitet soweit möglich?
Herzlichen Dank für Eure kurze Einschätzung!!
Nordlys 03.06.2017 12:43
Berede das mal mit dem Architekten. Evtl. gehts, nur 4% werden wohl zu wenig sein. Rechne eher mit 10%.
Wildrose 03.06.2017 13:36
Meinst Du so eine hohe Preissteigerung seit 2014/2015? Echt verrückt...:-(
Nordlys 03.06.2017 13:42
Nicht in Eggesin, oder Pasewalk, sicher in Wiesbaden.
RobsonMKK 06.06.2017 15:34
Die Jungs haben, wenn sie gut sind die Bücher voll.
Aber frag doch einfach mal unverbindlich an bei ein oder zwei, vielleicht klappt und du gehst den Weg. Wenn nicht, GU.
Und die Marge wird sicher nicht bei 20% liegen. Gerade beim schnellen suchen kommt was von 5-15% raus. Davon müssen dann noch die Provision für den Verkäufer abgezogen werden.
Aber frag doch einfach mal unverbindlich an bei ein oder zwei, vielleicht klappt und du gehst den Weg. Wenn nicht, GU.
Und die Marge wird sicher nicht bei 20% liegen. Gerade beim schnellen suchen kommt was von 5-15% raus. Davon müssen dann noch die Provision für den Verkäufer abgezogen werden.
andimann 06.06.2017 16:18
Moin!
Wir haben das Jahr 2017 und ihr werdet 2017 / 2018 bauen. Das sind drei Jahre. Vergiss' die 10 % Steigerung mal ganz schnell und sei froh, wenn du mit weniger als 20 % Steigerung davon kommst.
Derzeit machen die Handwerker den Reibach ihres Lebens, wer nicht auf Monate hinweg komplett ausgebucht ist, muss ein Pfuscher oder kompletter Depp sein.
Btw 1: 340 k€ für 140 qm ist schon heftig teuer.
Btw 2: Wenn du überlegst, Dinge selber zu vergeben, mache dich bitte unbedingt über die rechtlichen Unterschiede zwischen Bauträgern (du wirst mit Sicherheit mit keinem BT bauen, kannst du überhaupt nicht mehr!) GUs und GÜs schlau. Das ist wichtig!
Viele Grüße,
Andreas
Wildrose schrieb:
Meinst Du so eine hohe Preissteigerung seit 2014/2015? Echt verrückt...:-(
Wir haben das Jahr 2017 und ihr werdet 2017 / 2018 bauen. Das sind drei Jahre. Vergiss' die 10 % Steigerung mal ganz schnell und sei froh, wenn du mit weniger als 20 % Steigerung davon kommst.
Derzeit machen die Handwerker den Reibach ihres Lebens, wer nicht auf Monate hinweg komplett ausgebucht ist, muss ein Pfuscher oder kompletter Depp sein.
Btw 1: 340 k€ für 140 qm ist schon heftig teuer.
Btw 2: Wenn du überlegst, Dinge selber zu vergeben, mache dich bitte unbedingt über die rechtlichen Unterschiede zwischen Bauträgern (du wirst mit Sicherheit mit keinem BT bauen, kannst du überhaupt nicht mehr!) GUs und GÜs schlau. Das ist wichtig!
Viele Grüße,
Andreas
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