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Erstellt am: 24.01.22 10:38

Georgian201924.02.22 18:01
WilderSueden schrieb:

Und genau das habe ich eben nicht gemacht und halte es auch absolut nicht für sinnvoll. Mit meiner Restschuld ist wenig zu befürchten. Zur Anschlussfinanzierung ist auch die Möglichkeit einer Ratenerhöhung angedacht, je nachdem wie viel ich über den Bausparer hinaus noch ablöse und wie sich der Zinssatz dann genau entwickelt, komme ich dann vermutlich mit 2000€ Rate zu einem Volltilger in ca 11-12 Jahren. Mein Ziel ist definitiv nicht 30 Jahre lang an einem Haus abzuzahlen, das halte ich für maximal unvernünftig auch in Bezug auf die dann anfallenden Instandhaltungen.
Wenn andere auf 35 Jahre planen und dann nur 10 Jahre fixieren, ist das deren Problem. Es gibt definitiv nicht nur die eine Lösung "möglichst lange Zinsbindung". Je nach Finanzierung und persönlicher Risikoneigung sind auch andere Varianten rational.


Bei mir sieht das dann etwa so aus:
2% zur Anschlussfinanzierung -> Wette voll aufgegangen, die Dummen die damals 1,7% auf alles gezahlt haben...
2,5% -> immer noch gut
3% -> egal, beides etwa gleich gut
4% -> brauche ich halt ein Jahr länger als mit 3%, aber kein Weltuntergang
5% und höher -> dann sind die Schulden wohl weginflationiert
Kann man alles heute schon in Ruhe durchspielen. Und in diesem Fall gibt es eine ordentliche Upside bei limitierter Downside. Falls sich Ende der 20er eine große Krise manifestiert und die Zinsen wieder ins Bodenlose fallen, mache ich ein Forward und nehme die mit. Falls sich Ende der 20er ein starker Zinsanstieg andeuten sollte, besteht ebenfalls die Möglichkeit zum Forward. Ich habe also durchaus Handlungsoptionen. Dazu läuft noch ein ordentlicher ETF Sparplan, falls unbedingt nötig lässt sich da auch noch was in die Finanzierung umleiten. Aber ich würde die Börse jetzt nicht fix in die Finanzierung einplanen sondern immer nur als Option für den Fall dass die Bedingungen günstig sind.
Mit 30-jähriger Zinsbindung schaue ich nach 10 Jahren ja ebenso wie dann die Zinsen/Beleihungsausläufe liegen: entweder ich refinanziere neu (zu günstigeren Konditionen) oder ich freue mich über den dann vergleichsweise niedrigen (alten) Zinssatz. 0,5% Unterschied auf 10 Jahre ist aber eine gute und bezahlbare Risikoprämie wenn ich mir damit ggf. 20 Jahre niedrigeren Zins erkaufe bei steigenden Zinsen!
Und natürlich lasse ich 30 Jahre zu 1,66% mit moderater Rate durchlaufen bei 2% und mehr Inflation pro Jahr. Inflation spielt mir in die Hände und Gehaltssteigerungen stecke ich lieber in ETFs/Aktien, da die Rendite im Mittel an der Börse größer ist als meine 1,66% Sollzins.
Ob ich nun nach 20 Jahren mit höherem Tilgungssatz und höherer Rate durch bin und dann Renovieren muss oder ob ich 30 Jahre mit niedrigerer gleichbleibenden Rate bei gleichzeitig steigenden Gehältern finanziere und während der Finanzierung nach 20 Jahren modernisieren muss ist doch egal. Solang meine Rate nicht von Anfang an zu hoch gesetzt ist...
Georgian201924.02.22 18:04
hauskauf1987 schrieb:

Ich werde einen Bausparer abschliessen mit minimaler Einzahlung und sichere mir dafür nen Zins von 1,0% nach 20 Jahren (davon 18 Jahre Tilgung)
Kein Bausparer hat 20 Jahre Sparzeit...und damit er zuteilungsreif ist, muss er entsprechend (mit Null Rendite) bespart werden. Und dann rechne noch die Abschlussprovision auf deinen Effektivzins drauf.
WilderSueden24.02.22 18:08
hauskauf1987 schrieb:

Ich werde einen Bausparer abschliessen mit minimaler Einzahlung und sichere mir dafür nen Zins von 1,0% nach 20 Jahren (davon 18 Jahre Tilgung)
Herzlichen Glückwunsch. Du hast soeben das komplette Konzept ad absurdum geführt. Als erstes zahlst du 1-1,25% Abschlussgebühr. Dann legst du dein Geld zu 0,25% oder ähnlich auf viele Jahre an statt es in die Tilgung deines ersten Kredits zu stecken. Das ganze nennt sich negatives Zinsdifferenzgeschäft. Und dazu wird die "minimale Einzahlung" bei deiner Restschuld eher so im Bereich von 1000€ aufwärts pro Monat liegen damit du auch einen zuteilungsreifen Bausparvertrag hast. Und zu guter letzt habe ich noch nichts von 1% Kreditzins beim Bausparer gehört, eher so 2-2,5%.
Am Anfang erzählst du uns, wie du toll deine gesparte Rate in Aktien steckst wegen der Rendite und dass in der Stuttgarter Gegend die Preise ja eh nichts sinken können. Jetzt kommst du mit einem verkappten TA um die Ecke...
Georgian2019 schrieb:

Mit 30-jähriger Zinsbindung schaue ich nach 10 Jahren ja ebenso wie dann die Zinsen/Beleihungsausläufe liegen: entweder ich refinanziere neu (zu günstigeren Konditionen) oder ich freue mich über den dann vergleichsweise niedrigen (alten) Zinssatz. 0,5% Unterschied auf 10 Jahre ist aber eine gute und bezahlbare Risikoprämie wenn ich mir damit ggf. 20 Jahre niedrigeren Zins erkaufe bei steigenden Zinsen!
Ist doch Quatsch da Pseudosicherheit zu erkaufen anstatt das Geld direkt in die Tilgung zu stecken. Sind übrigens nicht 0,5% sondern bei mir 0,7% oder das doppelte an Zins. Günstiger wirds tendenziell nicht mehr, hast du ja ausführlich erklärt. Zu toppen ist die Konstruktion an Sinnlosigkeit nur noch durch ein TA.
guckuck224.02.22 18:42
WilderSueden schrieb:

Ist doch Quatsch da Pseudosicherheit zu erkaufen anstatt das Geld direkt in die Tilgung zu stecken. Sind übrigens nicht 0,5% sondern bei mir 0,7% oder das doppelte an Zins. Günstiger wirds tendenziell nicht mehr, hast du ja ausführlich erklärt.

Selbst Wenn du die 0,7% Zinsunterschied in die Tilgung packst, kann bei den heutigen Finanzierungssummen die Restschuld und damit das Zinsänderungsrisiko nach 10J existenziell sein. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man diesen Weg gehen will.
Das bewertet nun jeder für sich anders, die Ausgangssituationen sind auch anders - wie hoch die Beleihung, wie hoch die freie Liquidität und wie steht es um die sonstige Vermögenssituation.

Ich hab 20J finanziert weil mir nach 10J die Restschuld, bei 2% angenommenen Zinsanstieg, zu heiß war. Ob die Sorge berechtigt war, werde ich nach 10 Jahren sehen. Falls die Zinsen dann günstiger sind, kann ich neu entscheiden
askforafriend24.02.22 22:16
Sicherheit kostet Rendite. Ende der Diskussion 🙂
Georgian201925.02.22 12:25
WilderSueden schrieb:

Herzlichen Glückwunsch. Du hast soeben das komplette Konzept ad absurdum geführt. Als erstes zahlst du 1-1,25% Abschlussgebühr. Dann legst du dein Geld zu 0,25% oder ähnlich auf viele Jahre an statt es in die Tilgung deines ersten Kredits zu stecken. Das ganze nennt sich negatives Zinsdifferenzgeschäft. Und dazu wird die "minimale Einzahlung" bei deiner Restschuld eher so im Bereich von 1000€ aufwärts pro Monat liegen damit du auch einen zuteilungsreifen Bausparvertrag hast. Und zu guter letzt habe ich noch nichts von 1% Kreditzins beim Bausparer gehört, eher so 2-2,5%.
Am Anfang erzählst du uns, wie du toll deine gesparte Rate in Aktien steckst wegen der Rendite und dass in der Stuttgarter Gegend die Preise ja eh nichts sinken können. Jetzt kommst du mit einem verkappten TA um die Ecke...


Ist doch Quatsch da Pseudosicherheit zu erkaufen anstatt das Geld direkt in die Tilgung zu stecken. Sind übrigens nicht 0,5% sondern bei mir 0,7% oder das doppelte an Zins. Günstiger wirds tendenziell nicht mehr, hast du ja ausführlich erklärt. Zu toppen ist die Konstruktion an Sinnlosigkeit nur noch durch ein TA.
Nein, es ist Quatsch eine höhere Tilgung zu nehmen bei 1,4-1,7% Sollzins! Die höhere Tilgung steckst du lieber in Produkte mit einer Rendite größer als 1,7%. Die jährliche Inflation liegt bei 2% und mehr. Gehaltssteigerungen mind. 1,4% im Jahr (in den letzten Jahren), mit steigender Inflation eher auch größer 1,4%. Durchschnittliche Rendite p.a. bei Aktien 4% und mehr. Der Sollzins liegt bei 1,66% fest die nächsten 27 Jahre noch. Da tilge ich doch nicht mehr als bis zur Rente um 1,66% Sollzins die nächsten 27 Jahre zu sparen, wenn der Sollzins in der Zeit allein über Gehaltssteigerungen schon fast bezahlt werden zzgl. Zusatzrendite bei Aktien.
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