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ᐅ Einfamilienhaus: Rate realistisch? Wie viel Haus können wir uns leisten?


Erstellt am: 07.07.22 14:49

Gerichtsdiener10.07.22 16:05
Marvinius schrieb:

Ja, ist aktuell eine ungünstige Zeit zum Bauen. Wir hatten uns erst einen Altbau gekauft und nachdem der abbezahlt war, neu gebaut. In beiden Fällen hat es mit der 1/3 Regel bezüglich Bankrate hingehauen. Dank Gehaltssteigerung bei der Ehefrau sind aktuell jetzt Bankrate und Nebenkosten unter 1/3 unseres Net5oeinkommens. Das ist dann recht komfortabel und gibt auch gewissen Spielraum für die angekündigten Erhöhungen der Energiekosten....
Vielleicht muss man einfach den Tatsachen ins Auge sehen, dass man aktuell für einen Neubau halt mit 3000€ monatlicher Rate rechnen muss und unter 9000€ netto im Monat die Finger davon lassen sollte

So wie ich dich verstehe, gehst du also davon aus, dass jedweder Neubau - egal wie groß, wie gebaut und wie viel Eigenleistung - mindestens 1,1 Mio kostet und man die Finger davon lassen sollte, wenn man nicht mind. 108.000 € netto/Jahr (= 180.000 € brutto) verdient, egal wie viel Eigenkapital man einbringt und selbst wenn man erschlossenes Bauland auf dem Dorf bereits in der Tasche hat?

Ich bin ja echt vorsichtig, rechne mit viel Puffer und bin bei sowas gerne Pessimist. Aber das halte ich doch für übertrieben.
Gerichtsdiener10.07.22 16:17
Ach, keiner Nachtrag noch: Gehe ich allein von unserem monatlichen Netto-Gehalt aus und nehme davon ⅓, lande ich bei 2.100 €. Nicht mal nach der doch sehr einfachen und unscharfen Faustformel wäre ich also ganz weit weg von den 2.500 € ... 🙂
driver5510.07.22 16:18
Gerichtsdiener schrieb:

Das Fazit: Selbst wenn wir keinen Deut anders leben würden als wir es momentan tun, könnten wir uns bereits jetzt eine maximale Rate von 2.200 € leisten. Im Jahr 2024 dann sogar 2.500 €
Man muss halt im Hinterkopf behalten, die Rate gilt es dann viele, viele Jahre „abzudrücken“, nicht nur wenige Monate.

Ich würde eure absolute „Schmerzgrenze“ nehmen, abzüglich 10 %. Damit dann kalkulieren und schauen, was man dafür bekommt, bevor man 80 ist. 😉
Gerichtsdiener10.07.22 16:39
driver55 schrieb:

Man muss halt im Hinterkopf behalten, die Rate gilt es dann viele, viele Jahre „abzudrücken“, nicht nur wenige Monate.

Ich würde eure absolute „Schmerzgrenze“ nehmen, abzüglich 10 %. Damit dann kalkulieren und schauen, was man dafür bekommt, bevor man 80 ist. 😉

Wie gesagt werde ich jedes Jahr ca. 100-150 €, alle 2 Jahre ca. 300-350 € Gehaltserhöhungen bekommen. Das bedeutet, dass ich 2030 bereits > 1.000 €/Monat netto mehr zur Verfügung habe als zu Anfang des Baus. Selbst mit Kindern, Inflation etc. gehe ich daher davon aus, dass das Leisten der Rate eher einfacher wird als schwieriger.

Bis 80 wollte ich dahingegen nicht abzahlen. Ich bin schon eher von 30 Jahren ausgegangen, dann wären wir immerhin auch schon Mitte 60...

Gehe ich spaßeshalber mal von der absoluten Schmerzgrenze abzüglich 10% sowie "Abzahlen bis 80" aus, können wir 1,5 Mio. raushauen. Ich wollte schon irgendwo noch realistisch bleiben... 🙂
WilderSueden10.07.22 16:50
Marvinius schrieb:

Ja, ist aktuell eine ungünstige Zeit zum Bauen. Wir hatten uns erst einen Altbau gekauft und nachdem der abbezahlt war, neu gebaut. In beiden Fällen hat es mit der 1/3 Regel bezüglich Bankrate hingehauen. Dank Gehaltssteigerung bei der Ehefrau sind aktuell jetzt Bankrate und Nebenkosten unter 1/3 unseres Net5oeinkommens. Das ist dann recht komfortabel und gibt auch gewissen Spielraum für die angekündigten Erhöhungen der Energiekosten....
Vielleicht muss man einfach den Tatsachen ins Auge sehen, dass man aktuell für einen Neubau halt mit 3000€ monatlicher Rate rechnen muss und unter 9000€ netto im Monat die Finger davon lassen sollte
Du vergleichst halt leider Äpfel mit Birnen. Bei Bestandsimmobilien sieht es aktuell absolut nicht besser aus als im Neubau, eher im Gegenteil. Die Zinsen sind die gleichen, dazu versenkst du noch mehr Geld für die Kaufnebenkosten. Rechnest du die Kosten für eine ordentliche Sanierung obendrauf, sind die Bestandshäuser aktuell viel zu teuer.
Das Thema Mieten habe ich ja schon angedeutet, aber um es nochmal klarer zu machen...wir reden in Deutschland von einem durchschnittlichen Haushaltsnetto von gut 3600€, nach deiner Regel also 1200€ fürs Wohnen. Viel Spaß damit in großen Teilen der Republik eine Wohnung für eine Familie mit 1-2 Kindern zu finden die selbst zu letztjährigen Nebenkosten drunter bleibt und halbwegs schön ist. Eine Regel die aber nur erfüllbar ist wenn man günstige Voraussetzungen hat (überdurchschnittliches Einkommen, günstiger Wohnraum), ist vollkommen nutzlos. Die Regel hat vielleicht vor 10 Jahren funktioniert. Seit einigen Jahren klappt das normalerweise nicht mehr, außer du hast zufällig einen alten Mietvertrag
Gerichtsdiener schrieb:

Bis 80 wollte ich dahingegen nicht abzahlen. Ich bin schon eher von 30 Jahren ausgegangen, dann wären wir immerhin auch schon Mitte 60...
Ein gutes Ziel sind 20-25 Jahre. Wenn du deutlich drüber liegst, hast du wenig Reserven falls er teurer wird oder zur Anschlussfinanzierung die Zinsen steigen.
chand198610.07.22 17:40
WilderSueden schrieb:
wir reden in Deutschland von einem durchschnittlichen Haushaltsnetto von gut 3600€ […]
Und nicht mal das zeigt die Tragweite - der m E. viel aussagekräftigere Medianwert liegt deutlich darunter.

Nach der hier propagierten Regel wären wir jetzt am Anschlag. Mit 2 ordentlichen Gehältern, DINKs. Und für 380k Bestand in ordentlicher Lage von den Eltern, also 6,5% gespart.
(liegt insgesamt natürlich an den Zinsen aktuell)

Wenn das bei uns nach der Regel knapp geht, wären Familien mit Kindern am ******.
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