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ᐅ Abfuhr und Deponiekosten


Erstellt am: 28.11.2011 13:09

Bauexperte 25.04.2012 16:38
Hallo,

Du traust Dich etwas und bist imho auch etwas naiv
Häuslebauer40 schrieb:
Es ist halt leider so, dass BU gern doppelt und 3-fach mit dem Erdreich verdienen. Da wird so einiges an Schindluder damit getrieben.Dem einen Bauherren berechnet man die Abfuhr und Deponierung des Erdaushubs, wozu dann mehr oder weniger zweifelhafte Wiegekarten, teils sogar nur handgeschriebene Lieferscheine als Nachweis dienen sollen. Hier wird bereits eine Marge beim Abtransport eingebaut und es werden natürlich auch imaginäre Deponiekosten angesetzt. In der Tat wird das Erdreich, sofern zum Verfüllen geeignet, kurzerhand gleich auf die nächste Baustelle oder zu einem Lagerplatz gekarrt, um dann dem nächsten Bauherren die Anlieferung und das Verfüllmaterial in Rechnung zu stellen, das man beim vorigen Bauherren nicht nur für Lau bekommen hat, sondern sogar schon bei dem dafür kassiert hat.
Ich hab ja nichts dagegen, dass jeder was verdienen will, aber so ein Verhalten ist dann schon dreist und grenzt für mich an Betrug.
Ich weiß nicht, woher Du Dein Wissen beziehst - Fakt ist, dass ausschließlich die Riege der Billiganbieter, konkret deren Subs - hier die Tiefbauer - diesen Weg wählen müssen. Die Häuser werden - wider besseres Wissen - immer billiger angeboten; zumeist zu Lasten der ausführenden Handwerker; die Marge bleibt dagegen weitestgehend unangetastet im Hause des ursächlichen Anbieters. Um ein einigermaßen verträgliches Ergebnis zu erzielen, sind diese Handwerker gezwungen, ihre Marge über die Nachverkäufe zu erzielen. Das ist von den meisten überregional arbeitenden Anbietern exakt so gewollt. Zum Einen erspart es deren Verkäufern die schwierige Preisverhandlung, zum Anderen muß der Handwerker aus o.g. Gründen diesen Part übernehmen. Die Anbieter sind immer fein ´raus und die Subs kassieren zum Dank noch die Prügel dafür.

Es bleibt allerdings jedem Bauherren selbst überlassen - zumindest beim Gewerk Tiefbau - weitere Angebote zum Vergleich einzuholen. Ich verstehe also - zumindest in diesem Punkt nicht - wo das Problem liegen soll.

Freundliche Grüße

Häuslebauer40 25.04.2012 23:09
Bauexperte, kann sein, dass ich Deine Ausführungen nun nicht richtig verstanden habe, aber das mag evtl. auch dahinstehen.

Für mich steht eins fest: wenn ein Unternehmen einem Kunden Abfuhr und Deponiegebühren für die Entsorgung von Erdaushub berechnet, das Erdreich jedoch nicht entsorgt und stattdessen dem nächsten als Füllmaterial weiterverkauft, dann ist das doppelt kassiert und alles andere als korrekt.
Wenn das Material auf ner anderen Baustelle wieder verwendet wird, müsste er ja dem Bauherren, von dem er es bekommt, eher noch eine Vergütung zahlen, jedoch zumindest nur die Abfuhr berechnen und nicht auch noch eine Entsorgung, die gar nicht stattfindet.

Woher ich mein Wissen beziehe? Na woher wohl? Von Tiefbauern, die ich persönlich sehr gut kenne.

Bauexperte 25.04.2012 23:31
Hallo,
Häuslebauer40 schrieb:
Woher ich mein Wissen beziehe? Na woher wohl? Von Tiefbauern, die ich persönlich sehr gut kenne.
Dann frage sie mal, wo sie diese Taktik an den Tag legen und wo nicht. Und Du hast ihnen sicher Deine Meinung kund getan Nichtsdestotrotz ändert das Nichts daran, dass Du diese Aussage mitnichten pauschal aufstellen kannst.

Freundliche Grüße

Häuslebauer40 26.04.2012 09:51
Hallo Bauexperte,

klar kann man nicht pauschal alle über einen Kamm scheren. Wo Sie diese Taktik anwenden? Überall dort, so sich Auftraggeber mit unzulänglichen Nachweisen zufrieden geben.
Bei mir hätte man es übrigens seitens des BU auch probiert. Mit handschriftlichen Lieferscheinen, auf denen geschätzte Tonnagen vermerkt waren. Nur dafür gibts halt von mir nichts...entweder ordentliche Wiegescheine von der jeweiligen Erdstoffdeponie oder die Rechnung dafür dem lieben Gott schicken...

Hilaria 27.04.2012 08:38
Also, ich möchte hier niemanden deformieren. Noch gehe ich davon aus, dass alles korrekt läuft.

Als Laie bin ich verwirrt, mir wurden Kostenvoranschläge auf qm Basis gemacht, wie wird das denn korrekt abgerechnet ?

Außerdem habe ich in meinen Vertrag mit dem BU den Aushub an sich schon beinhaltet, da aber keine Lagerungsmöglichkeit auf dem Grundstück besteht (wie viel Platz braucht Mann denn so ca. für einen Aushub von rund 400qm ?) muss es abtransportiert, deponiert und wieder angefahren werden.
Nun geht es um diese Sachen, sprich: Lkw hinstellen, (Beladung ist quasi schon "bezahlt"), Abfuhr ... (Wiederbefüllung ist auch schon "bezahlt"), nur die Anfuhr eben nicht.

Hilaria

Bauexperte 27.04.2012 11:59
Hallo,
Hilaria schrieb:
Also, ich möchte hier niemanden deformieren. Noch gehe ich davon aus, dass alles korrekt läuft.
Du solltest Dich auch nicht angesprochen fühlen
Hilaria schrieb:
Als Laie bin ich verwirrt, mir wurden Kostenvoranschläge auf qm Basis gemacht, wie wird das denn korrekt abgerechnet ?
Nach Kubikmeter; Länge x Breite x Höhe der Baugrube, plus Zulage für den Arbeitsraum und je nach Erfordernis an den Böschungswinkel.
Hilaria schrieb:
(wie viel Platz braucht Mann denn so ca. für einen Aushub von rund 400qm ?)
Viel mehr als 2 bis 2,5 m werden sie den Erdhügel wohl nicht hinbekommen; Tiefbauer sind keine Filigrantechniker. Bei 400 Kubikmeter dürfte es gute 20 x 20 m Platz erfordern.

Freundliche Grüße
tiefbauerentsorgungaushubkubikmeter