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ᐅ Abfuhr und Deponiekosten


Erstellt am: 28.11.11 13:09

perlenmann27.04.12 12:54
Mal an den Häuslebauer:

Wenn der Tiefbauer Glück hat und den Aushub vom einen direkt beim anderen reinschütten kann, was spricht dagegen? Du würdest es nicht so machen? Du wärst so ehrlich und würdest zur Deponie fahren es dort bezahlen, gleich wieder reinfahren und das gleiche Zeug wieder aufladen?
Und wenn er es so machen würde, ist dann die Deponie der Übeltäter? Weil die machen den ganzen Tag nichts anderes?!
E.Curb27.04.12 16:58
Perlenmann schrieb:


Wenn der Tiefbauer Glück hat und den Aushub vom einen direkt beim anderen reinschütten kann, was spricht dagegen? Du würdest es nicht so machen?!


Ich würde es auch so machen, allerdings keine Deponiekosten abrechnen, die nie entstanden sind........
Häuslebauer4001.05.12 08:51
E.Curb schrieb:
Ich würde es auch so machen, allerdings keine Deponiekosten abrechnen, die nie entstanden sind........

Genau so ist es. Ich bin in der KFZ-Branche tätig und wenn jemand sein Auto zu mir zum Verschrotten bringt und dafür bezahlt, wird es auch eingestampft. Wenn ich sehe, dass man die Kiste noch verkaufen kann, nehm ich es entweder kostenlos entgegen oder geb Demjenigen noch was dafür und kassier nicht zweimal ab.
Bauexperte01.05.12 09:49
Hallo,
Häuslebauer40 schrieb:
Ich bin in der KFZ-Branche tätig und wenn jemand sein Auto zu mir zum Verschrotten bringt und dafür bezahlt, wird es auch eingestampft. Wenn ich sehe, dass man die Kiste noch verkaufen kann, nehm ich es entweder kostenlos entgegen oder geb Demjenigen noch was dafür und kassier nicht zweimal ab.
Gutes Beispiel ....

Ich kann mich gut an die Verschrottungsprämie vor einigen Jahren erinnern; nicht wenige Autos davon fahren heute noch irgendwo auf dem Erdball herum. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, alle Schrotthändler über einen Kamm zu scheren oder pauschal zu argumentieren

Freundliche Grüße
Wallace06.05.12 12:37
Ich habe nun das Problem, dass beim Bodenaushub Schutt dabei ist.
Nichts davon war dem Grundstücksverkäufer bekannt, ein Bodengutachten hat auch nicht darauf hingewiesen. Es hat sich also wohl mal in der Vergangenheit ein Haus auf dem Grundstück befunden, und der Restkeller ist nun im Bodenaushub auffindbar.

Nun wollen Grundstücksverkäufer und Baufirma nicht die zusätzlichen Mehrkosten übernehmen.
Baufirma geht von normalen Bodenverhältnissen aus und kalkuliert dafür mit 14€/m³.
Die Baufirma hat nun ein Angebot eines Unternehmens mit den Positionen:
1) 150m³ Erdreich mit Schuttanteil aufladen, abfahren und entsorgen: 24,50€/m³ +19%Mwst
2) 100m³ Bauschutt mit Erdreich aufladen, abfahren und entsorgen: 27,80€/m³ + 19Mwst

Hat hier jemand andere Werte? Gilt für den Raum Duisburg. Ich bin dabei einige weitere Angebote einzuholen.

Ich denke die Volumina sind geringer als angesetzt. Kann man ja gut durch die Kegelvolumenformel abschätzen (1/3 x Grundfläche x Höhe). Am Ende würde ich die Belege anfordern und sehen was wirklich zusammengekommen ist.
Bauexperte06.05.12 15:33
Hallo,
Wallace schrieb:
Ich habe nun das Problem, dass beim Bodenaushub Schutt dabei ist. Nichts davon war dem Grundstücksverkäufer bekannt, ein Bodengutachten hat auch nicht darauf hingewiesen. Es hat sich also wohl mal in der Vergangenheit ein Haus auf dem Grundstück befunden, und der Restkeller ist nun im Bodenaushub auffindbar.
Ein "normales ober üblicherweise" in Auftrag gegebenes Bodengutachten gibt ausschließlich Auskunft über die Tragfähigkeit des Bodens; soll eine Bodenanalyse durchgeführt werden, muß dies explizit beauftragt werden.
Wallace schrieb:
Nun wollen Grundstücksverkäufer und Baufirma nicht die zusätzlichen Mehrkosten übernehmen.
Damit haben auch weder der eine noch der andere Vertragspartner etwas zu tun, noch zeichnen sie dafür verantwortlich. Du bist Grundstückseigentümer, Du hast damit die Verantwortung für den Grundstückszustand - nach aller Erfahrung sollte sich ein ähnlicher Wortlaut auch in Deinem Notarvertrag zum Grundstück finden.

Freundliche Grüße
grundstücksverkäuferdeponiebodenaushubbodengutachtenerdreich