ᐅ Abfuhr und Deponiekosten
Erstellt am: 28.11.2011 13:09
Hilaria 25.04.2012 10:55
danke Bauexperte,
wovon ist den der Böschungswinkel abhängig, bzw. was könnte zu einem stärkeren Böschungswinkel führen?
Bodengutachten ist gerade auf dem Weg zu uns, ich werde nachhaken. Ich hatte ja zuerst den "Verdacht", dass von einem 4 seitigen Arbeitsraum ausgegangen wurde ... dem war aber nicht so.
wovon ist den der Böschungswinkel abhängig, bzw. was könnte zu einem stärkeren Böschungswinkel führen?
Bodengutachten ist gerade auf dem Weg zu uns, ich werde nachhaken. Ich hatte ja zuerst den "Verdacht", dass von einem 4 seitigen Arbeitsraum ausgegangen wurde ... dem war aber nicht so.
Bauexperte 25.04.2012 11:15
Hallo,
Baugrunduntersuchungen dienen grundsätzlich der Beurteilung des Untergrundes in Bezug auf seine Eignung als Baugrund und die zu erwartenden Wechselwirkungen von Boden und Bauwerk. Im Wesentlichen liefert ein qualifiziertes Baugrundgutachten Aussagen zu:
Quelle: unsere HP
Freundliche Grüße
Hilaria schrieb:Eindeutig die vorgefundenen Bodenverhältnisse; aus dem Bodengutachten geht auch hervor, wie die Baugrube auszuführen ist.
wovon ist den der Böschungswinkel abhängig, bzw. was könnte zu einem stärkeren Böschungswinkel führen?
Baugrunduntersuchungen dienen grundsätzlich der Beurteilung des Untergrundes in Bezug auf seine Eignung als Baugrund und die zu erwartenden Wechselwirkungen von Boden und Bauwerk. Im Wesentlichen liefert ein qualifiziertes Baugrundgutachten Aussagen zu:
- Bodenaufbau und bodenmechanischen Eigenschaften der anstehenden Erdstoffe (Tragfähigkeit, Setzungsempfindlichkeit etc.)
- Bodenart und Bodenklasse Grundwasservorkommen (Langzeit-Höchststand, drückendes Wasser, Betonaggressivität etc.)
- Erfordernis von Bodenverbesserung (Bodenaustausch, Verdichtung etc.)
- Kennwerte für Art und Bemessung der Fundamente
- Anforderungen an die Gründung eines Bauwerks
- Versickerungsfähigkeit von Oberflächenwasser
- Zuordnung zu Erdbebenzonen
Quelle: unsere HP
Freundliche Grüße
Bauexperte 25.04.2012 11:34
Hallo,
Freundliche Grüße
€uro schrieb:Done
Was hat das mit Haustechnik zu tun? Vielleicht den Beitrag verschieben Admin?
Freundliche Grüße
Hilaria 25.04.2012 13:53
Laienfrage:
Ohne Einblick ins Bodengutachten kann man also schlecht ne Aussage über die Kosten machen bzw. den Böschungswinkel ?
Oder kann man hier von Erfahrungen ausgehen, wenn z.B. in unmittelbarer Nachbarschaft (kleines Baugebiet) bereits mehrere Gruben ausgehoben wurden?
Kann man das als Laie aus dem Bodengutachten herauslesen? (Mehrkosten für Gründung usw.)
und kann man sich darauf berufen, wenn davon nichts steht und dann doch Gründungsmehrkosten kommen?
Danke
HIlaria
Ohne Einblick ins Bodengutachten kann man also schlecht ne Aussage über die Kosten machen bzw. den Böschungswinkel ?
Oder kann man hier von Erfahrungen ausgehen, wenn z.B. in unmittelbarer Nachbarschaft (kleines Baugebiet) bereits mehrere Gruben ausgehoben wurden?
Kann man das als Laie aus dem Bodengutachten herauslesen? (Mehrkosten für Gründung usw.)
und kann man sich darauf berufen, wenn davon nichts steht und dann doch Gründungsmehrkosten kommen?
Danke
HIlaria
Bauexperte 25.04.2012 15:01
Hallo,
Das Bodengutachten dient in erster Linie dem Statiker und dann dem BU; beide zeichnen dafür verantwortlich, wie Dein Haus gegründet werden muß. Nach Vorlage des Gutachtens wird Dir Dein BU ein Angebot über die erforderlichen Erdarbeiten unterbreiten; sorge dafür, dass es detailliert ist, damit Du ggf.. Vergleichsangebote einholen kannst. Wenn Du Dich für einen Anbieter oder Deinen BU entschieden hast, muß der Auftrag/die Zusatzvereinbarung wiederum eindeutig formuliert werden (bspw.: als Ergebnis aus dem Bodengutachten vom xyz", damit es hernach keine bösen Überraschungen mit weiteren Gründungsmehrkosten gibt.
Freundliche Grüße
Hilaria schrieb:Ja, erst wenn die genaue Bodenbeschaffenheit bekannt ist, kann ein seriöses Angebot erstellt werden.
Ohne Einblick ins Bodengutachten kann man also schlecht ne Aussage über die Kosten machen bzw. den Böschungswinkel ?
Hilaria schrieb:Nur "bedingt" oder "unter Vorbehalt" anwendbar - ich habe es schon zu häufig erlebt, dass bei zwei nebeneinander liegenden Grundstücken unterschiedliche Bodenverhältnisse angetroffen wurden.
Oder kann man hier von Erfahrungen ausgehen, wenn z.B. in unmittelbarer Nachbarschaft (kleines Baugebiet) bereits mehrere Gruben ausgehoben wurden?
Hilaria schrieb:Du "mußt" es ja nicht zwangsweise lesen können; aber einen kleinen Einblick wirst Du schon bekommen - auch als Laie
Kann man das als Laie aus dem Bodengutachten herauslesen? (Mehrkosten für Gründung usw.)
und kann man sich darauf berufen, wenn davon nichts steht und dann doch Gründungsmehrkosten kommen?
Das Bodengutachten dient in erster Linie dem Statiker und dann dem BU; beide zeichnen dafür verantwortlich, wie Dein Haus gegründet werden muß. Nach Vorlage des Gutachtens wird Dir Dein BU ein Angebot über die erforderlichen Erdarbeiten unterbreiten; sorge dafür, dass es detailliert ist, damit Du ggf.. Vergleichsangebote einholen kannst. Wenn Du Dich für einen Anbieter oder Deinen BU entschieden hast, muß der Auftrag/die Zusatzvereinbarung wiederum eindeutig formuliert werden (bspw.: als Ergebnis aus dem Bodengutachten vom xyz", damit es hernach keine bösen Überraschungen mit weiteren Gründungsmehrkosten gibt.
Freundliche Grüße
Häuslebauer40 25.04.2012 16:17
Es ist halt leider so, dass BU gern doppelt und 3-fach mit dem Erdreich verdienen. Da wird so einiges an Schindluder damit getrieben.
Dem einen Bauherren berechnet man die Abfuhr und Deponierung des Erdaushubs, wozu dann mehr oder weniger zweifelhafte Wiegekarten, teils sogar nur handgeschriebene Lieferscheine als Nachweis dienen sollen. Hier wird bereits eine Marge beim Abtransport eingebaut und es werden natürlich auch imaginäre Deponiekosten angesetzt.
In der Tat wird das Erdreich, sofern zum Verfüllen geeignet, kurzerhand gleich auf die nächste Baustelle oder zu einem Lagerplatz gekarrt, um dann dem nächsten Bauherren die Anlieferung und das Verfüllmaterial in Rechnung zu stellen, das man beim vorigen Bauherren nicht nur für Lau bekommen hat, sondern sogar schon bei dem dafür kassiert hat.
Ich hab ja nichts dagegen, dass jeder was verdienen will, aber so ein Verhalten ist dann schon dreist und grenzt für mich an Betrug.
Dem einen Bauherren berechnet man die Abfuhr und Deponierung des Erdaushubs, wozu dann mehr oder weniger zweifelhafte Wiegekarten, teils sogar nur handgeschriebene Lieferscheine als Nachweis dienen sollen. Hier wird bereits eine Marge beim Abtransport eingebaut und es werden natürlich auch imaginäre Deponiekosten angesetzt.
In der Tat wird das Erdreich, sofern zum Verfüllen geeignet, kurzerhand gleich auf die nächste Baustelle oder zu einem Lagerplatz gekarrt, um dann dem nächsten Bauherren die Anlieferung und das Verfüllmaterial in Rechnung zu stellen, das man beim vorigen Bauherren nicht nur für Lau bekommen hat, sondern sogar schon bei dem dafür kassiert hat.
Ich hab ja nichts dagegen, dass jeder was verdienen will, aber so ein Verhalten ist dann schon dreist und grenzt für mich an Betrug.
Ähnliche Themen