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ᐅ Fachwerkhaus, was ist beim Grundstückserwerb zu beachten?


Erstellt am: 16.09.13 20:20

M
mengor
16.09.13 20:20
Wir wollten zuerst ein bestehendes Haus mit Land in der Schweiz (Kanton Zürich, Schwyz oder Aargau) kaufen. Leider enttäuschend. Die meisten Häuser sind überteuert und die Makler möchten sich ein goldenes Näschen verdienen.


Mit einem Hausbau nach unserem Geschmack und Bedürfnis, sieht es anders aus. Also haben wir uns entschieden ein Haus zu planen. Damit wir nicht gleich dem Nachbarn auf den Teller sehen, möchten wir auch entsprechend grosses Land kaufen.


Nun ist die Frage: Wie viel Land soll dabei eingerechnet werden. Unser Haus wird ca. 12x14m gross. Und wir möchten nicht dem Nachbarn über die Schultern schauen. Auch möchten wir kein Familienhaus Quartier mit zig Häuser.


Unsere Fragen in der Übersicht
- Wie viel Land soll man kaufen und muss es IMMER Bauland sein oder kann es gemischt sein
- Auf welche Stolpersteine sollte man achten?
- Wie kann ich sicher sein, dass niemand vor meinem Gartensitzplatz baut? Hinter mir darf er
- Wir tendieren Richtung individuellem Fachwerkhaus von z.B. KD-Haus. Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?
- Solaranlage soll auch installiert werden für Heisswasser, Heizung und Stromproduktion.
- Dann möchten wir das Wasser filtern und Sprudel soll in Küche entnommen werden können.


Danke für Eure Meinungen und Hintergrundinformationen! Wir sind zwar zwei Männer, haben jedoch absolut keine Ahnung vom bauen
K
kaho674
17.09.13 09:41
Hi,
das passende Land zu finden war auch für uns der schwierigste Teil der Hausplanung. Wir haben 1,5 Jahre gesucht - und zwar richtig gesucht! Das heißt rumfahren und Anwohner fragen.
mengor schrieb:

Nun ist die Frage: Wie viel Land soll dabei eingerechnet werden. Unser Haus wird ca. 12x14m gross. Und wir möchten nicht dem Nachbarn über die Schultern schauen. Auch möchten wir kein Familienhaus Quartier mit zig Häuser.
Na unter 1000m² würde ich da nicht anfangen.
mengor schrieb:

Unsere Fragen in der Übersicht
- Wie viel Land soll man kaufen und muss es IMMER Bauland sein oder kann es gemischt sein
Bauland braucht natürlich nur der Teil sein, wo Ihr baut. Der Rest kann z.B. auch Wald sein - klar.
mengor schrieb:

- Auf welche Stolpersteine sollte man achten?
Also uns war wichtig: Kosten für Erschließung, Lärmpegel durch Verkehr jeder Art
mengor schrieb:

- Wie kann ich sicher sein, dass niemand vor meinem Gartensitzplatz baut? Hinter mir darf er
Indem Du das Land mit kaufst bzw. so planst, dass dort Dein Garten ist. Falls Du einen unverbaubaren Blick ins Grüne meinst, da kannst noch bissel länger suchen. Eine Sicherheit gibts nur für das, was Dir gehört.
mengor schrieb:
- Wir tendieren Richtung individuellem Fachwerkhaus von z.B. KD-Haus. Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?
- Solaranlage soll auch installiert werden für Heisswasser, Heizung und Stromproduktion.
- Dann möchten wir das Wasser filtern und Sprudel soll in Küche entnommen werden können.
Das ist sicher alles machbar und unproblematisch für nahezu jeden Bauträger, der nicht gerade gestern erst sein Studium beendet hat.
A
AallRounder
17.09.13 14:08
Die Grundstücksgröße muss dabei keine Rolle spielen. Man kann 3.000 qm sein Eigen nennen und trotzdem an einer Seite eine Grenzbebauung haben, von der aus Einblicke möglich sind - oder einen Nachbarn gegenüber, der höher liegt und in die Fenster sehen kann. Außerdem gibt es immer irgendwo weit entfernt Dachgeschossfenster, hinter denen Leute mit Feldstechern und div. Technik auf der Lauer liegen können.

Selbst dann, wenn man in Alleinlage wohnt, weiß man nie, wer einen vom Waldrand aus beobachtet. Früher dachten auch die meisten, dass sie beim Online-Banking mit SSL-Verschlüsselung allein wären ...

Bei euren Wünschen läuft es aber m.E. auf eine Alleinlage hinaus, es sei denn, ihr könnt auch gleich alle Nachbargrundstücke mitkaufen. Ein Forsthaus, ein Vierseitenhof oder eine alte Wassermühle wären z.B. solche Objekte. Letzteres wäre auch für die Autarkheitspläne interessant.
D
Der Da
17.09.13 14:56
jede Technologie ist nur so sicher wie sein Anwender
SSL hat eine Schlüssellänge von 128. Das heisst es gibt 2^128 mögliche Kombinationen.... das knackt keiner. nicht mal die NSA. Schwierig sind die Hintertürchen und Mithilfe der Banken. Stichwort Generalschlüssel.

bei Grundstücken ist es zum Glück alles geregelt... keiner baut auf deinem Land, ausser du wirst enteignet

Ich denke eine schöne Grundstücksgröße ist alles ab 700 qm. Je mehr, desto mehr Arbeit.
Es muss auch nicht alles Bauland sein. Wir haben auch nur 400qm Bauland, der Rest ist Gartenland... kann/darf also nie bebaut werden.
K
kaho674
17.09.13 15:22
Allrounder schrieb:
Außerdem gibt es immer irgendwo weit entfernt Dachgeschossfenster, hinter denen Leute mit Feldstechern und div. Technik auf der Lauer liegen können.
Ich war mir dessen früher nicht so bewusst, aber anscheinend ist das tatsächlich eine beliebte Freizeitbeschäftigung (vorwiegend von Männern glaub ich). Ich muss noch mal über meine Fenstergestaltung nachgrübeln..
A
AallRounder
17.09.13 19:06
@Der Da: Ganz genau. Darum dieser Vergleich, weil man auf bestimmte Grundvoraussetzungen - wie der Geheimhaltung des SSL-Schlüssels - vertraut, was sich auch beim Grundstück als Irrtum herausstellen kann. Klar kann auch "Väterchen Staat" auf Deinem Grundstück bauen lassen, z.B. die beliebten Hochspannungsmasten. Viel häufiger sind aber die Entwertungen des Grundstücks "durch die kalte Küche" ohne Enteignung: Bundesfernstraßen-oder Eisenbahnbau, Flugplätze oder auch nur die Umlegung einer Flugroute können einen Grundstückseigentümer nach Jahrzehnten der Ruhe quasi über Nacht in ernste Probleme stürzen. Mit Straßenbau oder Kanalisationsanschluss sind im Osten ganze Eigenheimsiedlungen ausgedünnt worden, weil die Leute komischer Weise keine tausende Euros unterm Kopfkissen hatten. Und das wird bei großen Grundstücken erst richtig teuer. Dann sind Probleme mit glotzenden, spionierenden Nachbarn plötzlich unwichtig.

Ich hatte mich vorm Grundstückskauf genau bei der Gemeinde nach einer Straßenerneuerung erkundigt. Dort sicherte man mir zu, dass sowas nicht in Frage käme. Ein paar Jahre später gings dann trotzdem los. Wäre ich nicht zufällig ins Sanierungsgebiet aufgenommen worden (was die Anwendung des Anliegerbeitragsgesetzes ausschließt), wäre ich mein Haus losgewesen. So schnell kanns gehen. Man denkt an "alles" und wird trotzdem angesch...

@kaho674:
Ich hatte auch mal einen Nachbarn, der mich sogar bei knackigem Frost aus seinem Garten aus durch die rückseitigen Fenster (Schlafzimmer, Bad) beobachtete. Der stand bei Eiseskälte im Dunkeln stundenlang am Zaun. Verraten hat ihn regelmäßig sein dummer Hund (kam nach seinem Herrchen), der jedes Staubkorn ankläffte. Allerdings war das Verhalten dieses Herrn berufsbedingt, ein Horch&Schau a.D.
baulandgrundstücksgrößeküchegartenfenster