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ᐅ Keller - Kombi Weiße Wanne / Schwarze Wanne


Erstellt am: 07.10.12 07:58

S
StarAce
07.10.12 07:58
Hallo miteinander,

laut unserer Bauleistungsbeschreibung ist der Keller wie folgt aufgebaut:

"Kelleraußenwände als Betondoppelwandelemente in der Stärke 25 cm mit Ortbeton in WU-Güte verfüllt. Als Anschluss an die Bodenplatte wird ein umlaufendes verzinktes und beschichtete Fugenblech eingebaut, die Stöße verklebt und m mit Klammern gesichert. Die Kelleraußenwände werden als Schwarze Wanne mit einer KMB-Beschichtung nach DIN 18195-6 sowie einer Perimeterdämmung mit der Wärmeleitgruppe 035 in der Stärke 80 mm versehen."

Wenn ich das richtig sehe, dann habe ich durch durch die Doppelwandelemente die Weiße Wanne und zusätzlich die Schwarze Wanne außenrum, oder?

Gruß,
StarAce
B
Bauexperte
07.10.12 10:44
Hallo,

Dein BU/GU beschreibt seinen standardisierten Wandaufbau für einen WU-Keller; WU meint "wasserundurchlässig". Damit daraus eine der DIN 18195-6 entsprechende "Wanne" wird, muß er zusätzliche Maßnahmen ergreifen - hier als KMB-Beschichtung beschrieben. KMB steht für "kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung".

Heißt, Du würdest "ohne" die Wasserempfindlichkeit des Erdreichs (Bodenfeuchte, nicht aufstauendes Sickerwasser u.ä.) immer einen normalen WU-Keller erhalten. Erst durch die zusätzliche Abklebung gem. DIN 18195-6, wird eine Wanne daraus.

Du scheinst imho einen guten BU/GU beauftragt zu haben, da er die betreffende DIN in den Vertragsunterlagen benennt; nicht Wenige würden es schwammiger formulieren

Freundliche Grüße
S
StarAce
07.10.12 19:31
Gut, beruhigt mich. Wir haben hier nämlich ständig drückendes Wasser
S
StarAce
09.12.12 14:12
Habe hier die genaue Beschreibung des Kelleraufbaus:

- Bodenplatte nach WU-Richtlinie in 35 cm Stärke (ohne Sauberkeitsschicht, jedoch mit unterseitig eingebauter Delta-Noppenbahn)
- Senkrechter Anschluss der Bodenplatte an die Beton-Doppelwandelemente (d=25 cm) mittels beschichtetem Master-Fugendichtblech
- Verfüllung der Doppelwandelemente mit WU-Beton der Korngröße 0/8 mm
- Hohlkehle mit HKS
- Abdichtung der Kelleraußenwände mittels Bitumendickbeschichtung nach DIN 18195-6

Was ist davon zu halten? Unser Bausachverständiger vom Bauherren-Schutzbund meinte, es sei keine ungewöhnliche Lösung und mit sehr geringem Restrisiko vertretbar - das Restrisiko gäbs allerdings immer
B
Bauexperte
10.12.12 11:47
Hallo,
StarAce schrieb:

Was ist davon zu halten? Unser Bausachverständiger vom Bauherren-Schutzbund meinte, es sei keine ungewöhnliche Lösung und mit sehr geringem Restrisiko vertretbar - das Restrisiko gäbs allerdings immer
Manche sog. Sachverständige muß ich nicht verstehen Um "jegliches" Risiko zu vermeiden, mußt Du eine "echte" weiße Wanne bauen. Dieser Begriff entstammt ursächlich dem Gleisbau; hierbei wird erst eine Kellerschale aus WU-Beton gegossen (nach dem Härten wurde dieser Keller dann zusätzlich mit einer hellen Abdichtung versehen; daher der Begriff der weißen Wanne) und erst darin der eigentliche Keller erstellt. Also Keller in Keller !

Wenn sich die Ausführung Deines BU/GU an die Ergebnisse des Bodengutachtens hält, ist es legitim und vollständig ausreichend. Ich kenne auch Leute, welche sich den Finger beim Nasebohren brechen ....

Freundliche Grüße
din 18195kelleraußenwändewannebitumendickbeschichtungbodenplattekmbdoppelwandelementebetonanschlussabdichtung