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ᐅ Fertighaus, Gasbrennwert vs Luft-Wasser-Wärmepumpe - Welche Energieeffizienz, Beratung?


Erstellt am: 02.07.12 23:13

B
BS_1975
02.07.12 23:13
Hallo Forumanen,

mit großem Interesse lese ich hier mit und habe schon viel gelernt. Vielen Dank!

Wir planen zur Zeit den Hausbau und drehen uns seit Wochen mit der Architektin im Kreis.

Es soll ein Fertighaus ohne Keller werden. Der Westgiebel soll große Fensterflächen bekommen, dabei ist uns aber auch die Energieeffizienz wichtig. Unsere Architektin drängt uns in Richtung Luft-Wasser-Wärmepumpe, kann dafür aber auch keine fundierte Begründung geben.

Sie meint, möglich sei:

KfW 70

  • mit Gasbrennwert + Solar + Kreuzwärmetauscher oder Luft-Wasser-Wärmepumpe mit KWT mit großer Fensterfront und ohne Bodenplattenunterdämmung;

KFW 55


  • nur mit Luft-Wasser-Wärmepumpe mit KWT sowie Teil -Fensterverzicht und Bodenplattenunterdämmung.


Mir liegen zur Zeit nur die Standardangebote für die jeweiligen Techniken, die Standardbaubeschreibung und die Kubatur vor.

Als Experte hat mich nun der Heizungsbauer angerufen. Dessen Interesse dürfte es doch auch nur sein, mich Richtung hohem Investment zu treiben, oder?

Welche Unterlagen benötige ich, um einen unabhängigen Berater zu engagieren und worauf muss ich bei der Suche nach diesem Berater achten?


Blumige Verkaufsfloskeln habe ich in den Gesprächen nun genug gehört, ich würde das Ganze gerne mit Daten und Fakten unterfüttern.

Vielen Dank für Eure Hilfe!
BS
€uro
03.07.12 17:54
Hallo,
BS_1975 schrieb:
.... Unsere Architektin drängt uns in Richtung Luft-Wasser-Wärmepumpe, kann dafür aber auch keine fundierte Begründung geben...
Dafür ist sie wohl auch nicht ausgebildet. Erstaunlich, dass sie sich soweit "aus dem Fenster lehnt." Wenn man eine Meinung hat bzw. vertritt, sollte man diese auch mit konkreten Fakten und Zahlen belegen können => Grundlagenermittlung.
BS_1975 schrieb:
....
Sie meint, möglich sei:

KfW 70

  • mit Gasbrennwert + Solar + Kreuzwärmetauscher oder Luft-Wasser-Wärmepumpe mit KWT mit großer Fensterfront und ohne Bodenplattenunterdämmung;
KfW 55


  • nur mit Luft-Wasser-Wärmepumpe mit KWT sowie Teil -Fensterverzicht und Bodenplattenunterdämmung.
  • Das wäre zu hinterfragen ;-)
BS_1975 schrieb:
....Als Experte hat mich nun der Heizungsbauer angerufen. Dessen Interesse dürfte es doch auch nur sein, mich Richtung hohem Investment zu treiben, oder?
nicht nur, es spielt auch eine Rolle, wie er mit moderner Technik umgehen kann. Allerdings kann man ihm nicht vorwerfen, dass er vordergründig an den eigenen Geldbeutel denkt. Er lebt nun mal in unserem Gesellschaftssystem. Mit einer exakten Planung/Dimensionierung, kann man seinen "Gestaltungsspielraum" allerdings in die richtige Bahn lenken ;-)
BS_1975 schrieb:
....Welche Unterlagen benötige ich, um einen unabhängigen Berater zu engagieren ...
Die vermassten Grundrisse und Schnitt (e) aller Geschosse als *.pdf. Hilfreich auch der oder ein vorhandener Energieeinsparverordnung/KfW Nachweis ebenfalls als *.pdf bzw die Definition der angedachten, verwendeten Bauteile.
BS_1975 schrieb:
....und worauf muss ich bei der Suche nach diesem Berater achten?
Auf Verkaufsunabhängigkeit, also Objektivität. Kosten vor Auftragsvergabe klären.
BS_1975 schrieb:
...Blumige Verkaufsfloskeln habe ich in den Gesprächen nun genug gehört, ich würde das Ganze gerne mit Daten und Fakten unterfüttern.
Bei einer freien Planung mit einem Architekten ist man nicht den einschränkenden Bedingungen eines GU/GÜ Vorhabens unterworfen. Es stehen nahezu alle Möglichkeiten offen, ein wirtschaftliches Optimum zu finden.

v.g.
E
Erik_I
06.07.12 16:30
Hallo,

Gerade beim Thema Heizung sollte wirklich auf einen zusätzlichen Fachmann neben dem Architekten zurückgegriffen werden. Das kann neben einem Heizungsbauer, wie von dir angesprochen auch ein Haustechnikplaner sein, der dich als weiterer unabhängiger Fachmann berät. Solltest du dich für die Beratung durch einen Heizungsbauer entscheiden, solltest du auf jeden Fall mehrere unterschiedliche Angebot einholen.
Hinsichtlich der Erreichung der Energieeffizienzklassen sollte dir auf jeden Fall mehr erklärt werden, als derzeit von dir dargelegt, vor allem auch wenn deine Architektin keine wirklichen Argumente dafür hat solltest du Sie nochmals fragen, in wie weit Sie einen fachlichen Hintergrund im Bereich Haustechnik hat oder ob es nicht besser wäre einen Fachplaner für diesen Bereich hinzu zu ziehen.
Eine Aussage über deine Möglichkeiten zur Erreichung der Energieeffizienzklassen ohne die genauen Pläne und die Anlage zu kennen ist als Ferndiagnose nicht möglich, hier solltest du wirklich einen Fachmann hinzu ziehen, wenn die Architektin keine klaren Angaben machen kann.
Zum Heizungsbauer selbst: Natürlich hat dieser immer das unternehmerische Denken im Hinterkopf, aber trotzdem wird er auch auf deine Zufriedenheit achten und auch darauf, dass er überhaupt den Auftrag bekommst, also kannst du mit einem Vergleich verschiedener Heizungsbauer sicherlich einen Marktüberblick bekommen.
Als Unterlagen für einen Fachplaner für die Haustechnik brauchst du die Pläne und wenn deine Architektin schon was in Richtung Energieeffizienz bzw. Energieverbrauch gerechnet hat auch diese Unterlagen.
Hinsichtlich der Fachplanerauswahl solltest du die gleichen Beurteilungsmaßstäbe anlegen wie bei der Auswahl deiner Architektin. Wichtig sind sicherlich die Fachkenntnisse, da kann man sich an den Referenzen orientieren, die Kosten und welcher Beratungs- und Planungsumfang dir angeboten wird und natürlich ganz stark auch dein Gefühl, dass du bei den Gesprächen mit dem Fachplaner hast.Hallo!
Gerade beim Thema Heizung sollte wirklich auf einen zusätzlichen Fachmann neben dem Architekten zurückgegriffen werden. Das kann neben einem Heizungsbauer, wie von dir angesprochen auch ein Haustechnikplaner sein, der dich als weiterer unabhängiger Fachmann berät. Solltest du dich für die Beratung durch einen Heizungsbauer entscheiden, solltest du auf jeden Fall mehrere unterschiedliche Angebot einholen.
Hinsichtlich der Erreichung der Energieeffizienzklassen sollte dir auf jeden Fall mehr erklärt werden, als derzeit von dir dargelegt, vor allem auch wenn deine Architektin keine wirklichen Argumente dafür hat solltest du Sie nochmals fragen, in wie weit Sie einen fachlichen Hintergrund im Bereich Haustechnik hat oder ob es nicht besser wäre einen Fachplaner für diesen Bereich hinzu zu ziehen.

Eine Aussage über deine Möglichkeiten zur Erreichung der Energieeffizienzklassen ohne die genauen Pläne und die Anlage zu kennen ist als Ferndiagnose nicht möglich, hier solltest du wirklich einen Fachmann hinzu ziehen, wenn die Architektin keine klaren Angaben machen kann.
Zum Heizungsbauer selbst: Natürlich hat dieser immer das unternehmerische Denken im Hinterkopf, aber trotzdem wird er auch auf deine Zufriedenheit achten und auch darauf, dass er überhaupt den Auftrag bekommst, also kannst du mit einem Vergleich verschiedener Heizungsbauer sicherlich einen Marktüberblick bekommen.
Als Unterlagen für einen Fachplaner für die Haustechnik brauchst du die Pläne und wenn deine Architektin schon was in Richtung Energieeffizienz bzw. Energieverbrauch gerechnet hat auch diese Unterlagen.
Hinsichtlich der Fachplanerauswahl solltest du die gleichen Beurteilungsmaßstäbe anlegen wie bei der Auswahl deiner Architektin. Wichtig sind sicherlich die Fachkenntnisse, da kann man sich an den Referenzen orientieren, die Kosten und welcher Beratungs- und Planungsumfang dir angeboten wird und natürlich ganz stark auch dein Gefühl, dass du bei den Gesprächen mit dem Fachplaner hast.

Beste Grüße
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