ᐅ Dachaufbau mit Dämmung bei selbstgebautem Gartenhaus
Erstellt am: 06.08.25 18:04
Hallo,
Zusammenfassung: Wie wird bei einer doppelten Hinterlüftung die Luft oben am First aus der inneren Schicht abgeleitet? Gibt es da Belüftungsventile oder wird einfach ein Schlitz gelassen bei dem Profilholz?
Mehr Infos: Zunächst weiß ich, dass ein Gartenhaus mit Dämmung und dann noch so kompliziert mit doppelter Hinterlüftung bestimmt übers Ziel hinaus geht für den einen oder anderen. Das macht aber nichts, weil ich sowohl Material, als auch Lust und Zeit dafür habe es so auszuführen. Allerdings will ich es auch vernünftig machen und keine Pilze züchten. Vom Fach bin ich nicht, lediglich interessierter Laie.
Bis jetzt sieht mein Dach wie bei fast jedem Gartenhaus aus Holz aus: Dachsparren mit aufgenagelten Profilholz und als Abschluss Dachpappe. Die Wände sind Holzständerwände mit einer Windschutz"folie", dann Lattung für Hinterlüftung und Holzverschalung als Abschluss.
Als nächstes möchte ich ein Blechdach mit einer Holzunterkonstruktion aufs Dach setzen. Allerdings möchte ich danach auch von innen zwischen den Sparren und im Ständer dämmen. Damit es nicht gammelt, würde ich die Hinterlüftung der Holzverschalung der Wand weiterführen bis unters Dach zwischen der geplanten Dämmung und dem Profilholz. Nur muss die Luft oben dann ja auch aus dem Haus raus. Heißt es muss doch eine Öffnung in dem Profilholz geben. Wie wird das gemacht? Oder soll ich das alles ganz anders machen und z.B. direkt unter dem Blech dämmen?
Ich habe mit Ubakus und Photoshop einen Plan gemalt, wie ich mir das Dach vorstelle, falls mein Text nicht verständlich ist (wie gesagt bin Laie).
Ich danke für eure Hilfe!
Robin

Zusammenfassung: Wie wird bei einer doppelten Hinterlüftung die Luft oben am First aus der inneren Schicht abgeleitet? Gibt es da Belüftungsventile oder wird einfach ein Schlitz gelassen bei dem Profilholz?
Mehr Infos: Zunächst weiß ich, dass ein Gartenhaus mit Dämmung und dann noch so kompliziert mit doppelter Hinterlüftung bestimmt übers Ziel hinaus geht für den einen oder anderen. Das macht aber nichts, weil ich sowohl Material, als auch Lust und Zeit dafür habe es so auszuführen. Allerdings will ich es auch vernünftig machen und keine Pilze züchten. Vom Fach bin ich nicht, lediglich interessierter Laie.
Bis jetzt sieht mein Dach wie bei fast jedem Gartenhaus aus Holz aus: Dachsparren mit aufgenagelten Profilholz und als Abschluss Dachpappe. Die Wände sind Holzständerwände mit einer Windschutz"folie", dann Lattung für Hinterlüftung und Holzverschalung als Abschluss.
Als nächstes möchte ich ein Blechdach mit einer Holzunterkonstruktion aufs Dach setzen. Allerdings möchte ich danach auch von innen zwischen den Sparren und im Ständer dämmen. Damit es nicht gammelt, würde ich die Hinterlüftung der Holzverschalung der Wand weiterführen bis unters Dach zwischen der geplanten Dämmung und dem Profilholz. Nur muss die Luft oben dann ja auch aus dem Haus raus. Heißt es muss doch eine Öffnung in dem Profilholz geben. Wie wird das gemacht? Oder soll ich das alles ganz anders machen und z.B. direkt unter dem Blech dämmen?
Ich habe mit Ubakus und Photoshop einen Plan gemalt, wie ich mir das Dach vorstelle, falls mein Text nicht verständlich ist (wie gesagt bin Laie).
Ich danke für eure Hilfe!
Robin
Hi Robin,
Die Abluft der inneren Hinterlüftungsschicht führst Du am First ganz einfach über einen offenen, durchgehenden Luftspalt zwischen Profilholz und Firstbrett ab. Einen klassischen Lüftungsziegel brauchst Du dafür nicht zwingend, aber der Spalt sollte sicherstellen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Ein Firstlüftungsband oder ein gelochtes Firstblech ist eine gängige Lösung, um gleichzeitig einen sauber definierten Luftaustritt und Schutz vor Insekten zu schaffen. Einfach nur einen Schlitz lassen, reicht aus, solange er dauerhaft offen bleibt und geschützt ist.
Machst Du die Dämmung diffusionsoffen Richtung Luftschicht, stimmt’s jetzt schon grundsätzlich. Wichtiger Punkt: Wie planst Du unten die Zuluft für beide Hinterlüftungsebenen? Das wird gern unterschätzt.
Viel Erfolg!
Die Abluft der inneren Hinterlüftungsschicht führst Du am First ganz einfach über einen offenen, durchgehenden Luftspalt zwischen Profilholz und Firstbrett ab. Einen klassischen Lüftungsziegel brauchst Du dafür nicht zwingend, aber der Spalt sollte sicherstellen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Ein Firstlüftungsband oder ein gelochtes Firstblech ist eine gängige Lösung, um gleichzeitig einen sauber definierten Luftaustritt und Schutz vor Insekten zu schaffen. Einfach nur einen Schlitz lassen, reicht aus, solange er dauerhaft offen bleibt und geschützt ist.
Machst Du die Dämmung diffusionsoffen Richtung Luftschicht, stimmt’s jetzt schon grundsätzlich. Wichtiger Punkt: Wie planst Du unten die Zuluft für beide Hinterlüftungsebenen? Das wird gern unterschätzt.
Viel Erfolg!
ich hatte vor, die Hinterlüftng der Holzverschalung der Wand oben unters Dach weiterzuführen.
Das Firstlüftungsband hatte ich für den Abschluss des Blechdachs auf dem Schirm unter dem Dachfirst (Blech). Aber das könnte ich natürlich auch zusätzlich auf den Schlitz von meinem Profilholz kleben damit da nichts reinkommt. Der Schlitz sollte 3 cm sein? Korrekt?
Das Firstlüftungsband hatte ich für den Abschluss des Blechdachs auf dem Schirm unter dem Dachfirst (Blech). Aber das könnte ich natürlich auch zusätzlich auf den Schlitz von meinem Profilholz kleben damit da nichts reinkommt. Der Schlitz sollte 3 cm sein? Korrekt?
Ein 3cm breiter Schlitz reicht in der Regel absolut aus, um eine funktionierende Luftzirkulation sicherzustellen vorausgesetzt, die Luft kann unten ebenfalls ungehindert nachströmen und es gibt keinen „Flaschenhals“ auf dem Weg nach oben. Das Firstlüftungsband ist in deinem Fall durchaus sinnvoll. Es sorgt tatsächlich dafür, dass weder Insekten noch Treibregen in die Hinterlüftungsebene eindringen was sonst ab einer Spaltbreite von ca. 2cm kritisch werden kann.
bvb09 schrieb:
Ich habe mit Ubakus und Photoshop einen Plan gemalt, wie ich mir das Dach vorstelle, falls mein Text nicht verständlich ist (wie gesagt bin Laie).Dein Verständnisproblem mit Deiner eigenen Visualisierung mag damit zusammenhängen, daß Du eine höchst merkwürdige Zeichnung zusammengebastelt hast, in der der Dachaufbau um 90° gedreht dargestellt ist. Die Hölzer in der als Inspiration verwendeten Zeichnung sind eigentlich Sparren statt Dachlatten, das Trapezblech ist ortgang- statt wie in Deiner Zeichnung firstparallel gesickt !Also wohl ein klassischer Fall von Selbstirreführung.
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