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ᐅ Innendämmung Styropor Schimmelbildung


Erstellt am: 04.05.22 21:37

J
JessicaRe
04.05.22 21:37
Hallo,
unser Haus BJ 1965 wurde an allen Außenwänden innen mit Styropor gedämmt (Außenwände 30er Hohllochziegel - Styropor - 2-3cm Putz - Tapete). Wie dick die Styroporwand ist, weiß ich leider nicht genau. Außen ist das Haus bisher nicht gedämmt. Von dem Styropor wussten wir vorher nichts (per Zufall entdeckt).
Nach Auszug des ehemaligen Eigentümers des Hauses haben wir in einigen Ecken Schimmel entdeckt. Betroffen sind nur Zimmer, in denen 1fach verglaste durch 2-fach verglaste Fenster ausgetauscht wurden. In den Räumen, in denen noch die alten Fenster sind gibt es keinen Schimmel.
Erst wollten wir das Haus nicht dämmen lassen, allerdings gehen wir davon aus, dass es zwischen der Innendämmung und der Schimmelbildung einen Zusammenhang gibt. Hat jemand Erfahrung damit? Styropordämmung entfernen und dann doch außen dämmen?

Beste Grüße
B
Benutzer200
04.05.22 21:52
JessicaRe schrieb:

Erst wollten wir das Haus nicht dämmen lassen, allerdings gehen wir davon aus, dass es zwischen der Innendämmung und der Schimmelbildung einen Zusammenhang gibt. Hat jemand Erfahrung damit? Styropordämmung entfernen und dann doch außen dämmen?
Innendämmung ist (fast) immer ein Problem. Durch die neuen Fenster wurden die Räume luftdichter. In den Räumen mit alten Fenstern hast du durch diese wahrscheinlich eine Dauerbelüftung - nicht so wirklich gut für die Heizkosten...
Einfachste Lösung ist korrekt lüften und heizen. Immer gut warm und lüften durch Stoßlüftung.
S
SoL
04.05.22 21:58
Benutzer200 schrieb:

Innendämmung ist (fast) immer ein Problem. Durch die neuen Fenster wurden die Räume luftdichter. In den Räumen mit alten Fenstern hast du durch diese wahrscheinlich eine Dauerbelüftung - nicht so wirklich gut für die Heizkosten...
Einfachste Lösung ist korrekt lüften und heizen. Immer gut warm und lüften durch Stoßlüftung.
Außerdem kann der Taupunkt bei Einfachverglasung eigentlich nur am Fenster liegen. Bei Mehrfachverglasung und schlecht ausgeführten Innendämmung verschiebt sich der Taupunkt halt in die Dämmung / auf die Wandoberfläche.
T
Tolentino
04.05.22 22:07
Das ist doch eigtl. das Problem an Innendämmung. Der Taupunkt verschiebt sich immer höchstens bis zur Innenseite der eigentlichen Außenmauer. Das Resultat ist Kondensat zwischen einer sehr wenig diffusionsoffenen Schicht und dickem Mauerwerk, dass in Folge dauerfeucht ist.
Das kann eigentlich nur Schimmeln.
Außendämmung, damit der Taupunkt außerhalb des Mauerwerks liegt!
D
dertill
05.05.22 00:45
Tolentino schrieb:

Das ist doch eigtl. das Problem an Innendämmung. Der Taupunkt verschiebt sich immer höchstens bis zur Innenseite der eigentlichen Außenmauer. Das Resultat ist Kondensat zwischen einer sehr wenig diffusionsoffenen Schicht und dickem Mauerwerk, dass in Folge dauerfeucht ist.
Das kann eigentlich nur Schimmeln.
Außendämmung, damit der Taupunkt außerhalb des Mauerwerks liegt!
Nein.
Innendämmung funktioniert, nur nicht mit Styropor. Also altes Styropor /EPS runter ist schonmal gut.
Dann als Innendämmung kapillaraktive diffusionsoffene Dämmstoffe (Hanf, Jute, Flachs, Holzfaser, Calciumsilikat) verwenden, innen nicht absperren, also Kalk- oder Lehmputz mit Kalk/Lehm/Silikatfarbe auftragen und fertig. Funktioniert mit 2 cm Dämmstärke genau so wie mit 20cm.
Die einzige „Gefahr“ sind offene Fugen an der Wetterseite, weil hier besonders viel Feuchtigkeit eindringen kann, welche dank der Dämmung nicht mehr abtrocknet. Gilt aber genauso bei Außendämmung. Also hier den Putz prüfen oder die Klinkerfugen je nachdem.
Im Altbau noch ne Abluftanlage ins Bad für dauerhaften minimalen Unterdruck und die Bude ist Furztrocken.
Das Glaser Verfahren zur Taupunktermittlung ist übrigens nicht für Innendämmung entwickelt worden und soll dort auch keine Anwendung finden. Nur irgendwer hat damit angefangen und seitdem ist ist das ganz gefährlich. Ähnlich wie mit dem Kommafehler beim Eisen im Spinat, nur schlimmer.

Ob eine oder drei Scheiben im Fenster hängen ist derRaumluft übrigens auch egal. Nur bei einer Scheibe bzw. zwei Scheiben von vor 1993kondensiert die Luftfeuchtigkeit eher am Fenster als an der Altbauwand. In allen Fällen muss man gleich viel lüften, nur bei alten Fenstern wird man gewarnt.
T
Tolentino
05.05.22 07:01
Danke für die Ergänzung, ja, ich ging von eps aus.
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