ᐅ Wände aus Styrodur oder Styropor?
Erstellt am: 19.11.2013 14:23
aytex 19.11.2013 16:22
Danke für die Bilder
ich bin echt noch neugierig weshalb das Haus in maximaler Leichtbauweise erbaut werden muss? Das interessiert mich schon sehr...
ich bin echt noch neugierig weshalb das Haus in maximaler Leichtbauweise erbaut werden muss? Das interessiert mich schon sehr...
Der Da 19.11.2013 16:29
Das sieht aber eher sehr akademisch aus .... Studentenprojekt?
Wenn du nach Leichtbauweise suchst, schau dir doch mal die japanischen Hausstile an. Die Haben im Inneren nur Reispapierschiebewände... und außen soweit ich weiß ne Holzständerkonstruktion.
Wenn du nach Leichtbauweise suchst, schau dir doch mal die japanischen Hausstile an. Die Haben im Inneren nur Reispapierschiebewände... und außen soweit ich weiß ne Holzständerkonstruktion.
Jokus 19.11.2013 16:31
Der Grund liegt in der Errichtung und in einem späteren Umsetzen. Ich sage es mal so: Eine Styrodurplatte kann man besser eine Treppe hinauf tragen, als ein 12m Balken 20/10. Hinzu kommt, dass das "Haus" nicht an seinem Bestimmungsort zusammen gebaut werden kann, und aus diesem Grunde gekrant werden muss.
Bauexperte 19.11.2013 17:09
Guten Abend,
hier ein Kommentar des Umweltbundesamtes auf die Frage, ob Dämmstoffe Sondermüll seien:
Umweltbundesamt (Pressestelle): „Wärmedämmstoffe auf der Grundlage von Styropor (expandiertes Polystyrol, EPS-Dämmstoff) enthalten das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD). Da HBCD umwelttoxisch, persistent und hochgradig bioakkumulativ ist, ist der Stoff unter der europäischen Chemikalien-Verordnung (REACH) als besonders besorgniserregender Stoff eingestuft und kann ab 2015 nur noch mit einer speziellen Zulassung verwendet werden. Spätestens ab 2015 sind auf dem Markt daher umweltfreundlichere EPS-Dämmstoffe mit ökologisch verträglicheren Flammschutzmitteln zu erwarten.
Insgesamt beträgt der Anteil von Styropor am Dämmstoffmarkt im Hochbau etwa 35 Prozent. Bei den Wärmedämmverbundsystemen haben EPS-Dämmstoffe jedoch einen besonders hohen Marktanteil von über 80 Prozent.
Schon jetzt ist es aber möglich, auf die großflächige Verwendung von HBCD-haltigen EPS-Dämmstoffen zu verzichten und damit die Umwelt erheblich zu entlasten: Das Umweltzeichen Blauer Engel bietet einen einfachen Weg, Alternativen für Wärmedämmstoffe und Wärmedämmverbundsysteme mit gefährlichen Stoffen zu finden und problematischen Müll zu vermeiden.
Grüße, Bauexperte
hier ein Kommentar des Umweltbundesamtes auf die Frage, ob Dämmstoffe Sondermüll seien:
Umweltbundesamt (Pressestelle): „Wärmedämmstoffe auf der Grundlage von Styropor (expandiertes Polystyrol, EPS-Dämmstoff) enthalten das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD). Da HBCD umwelttoxisch, persistent und hochgradig bioakkumulativ ist, ist der Stoff unter der europäischen Chemikalien-Verordnung (REACH) als besonders besorgniserregender Stoff eingestuft und kann ab 2015 nur noch mit einer speziellen Zulassung verwendet werden. Spätestens ab 2015 sind auf dem Markt daher umweltfreundlichere EPS-Dämmstoffe mit ökologisch verträglicheren Flammschutzmitteln zu erwarten.
Insgesamt beträgt der Anteil von Styropor am Dämmstoffmarkt im Hochbau etwa 35 Prozent. Bei den Wärmedämmverbundsystemen haben EPS-Dämmstoffe jedoch einen besonders hohen Marktanteil von über 80 Prozent.
Schon jetzt ist es aber möglich, auf die großflächige Verwendung von HBCD-haltigen EPS-Dämmstoffen zu verzichten und damit die Umwelt erheblich zu entlasten: Das Umweltzeichen Blauer Engel bietet einen einfachen Weg, Alternativen für Wärmedämmstoffe und Wärmedämmverbundsysteme mit gefährlichen Stoffen zu finden und problematischen Müll zu vermeiden.
Grüße, Bauexperte
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