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ᐅ Binderdach / dachboden selbst dämmen


Erstellt am: 04.09.21 09:55

E
EinHauslbauer
04.09.21 09:55
Hallo, wir sind gerade in der Findungsphase und klappern diverse BU und GU ab.
Einer hat uns, ohne Nachfrage unsererseits, direkt vorgeschlagen den Dachboden vom Binderdach selbst zu dämmen.
Handwerklich ist das kein Problem, aber ist so etwas unnötig kompliziert, so dass er es absichtlich abgeben möchte? Oder ist das ein gut gemeinter Vorschlag?
G
guckuck2
04.09.21 16:34
Google mal, wie ein Binderdach konstruiert wird.
Da kommt man einfach deutlich schlechter ran, er wird da keine Lust drauf haben.
Das Binderdach kommt ihn ein gutes Stück günstiger. Bedenke das bei Preisvergleichen.
E
EinHauslbauer
04.09.21 18:11
Er erklärte es so, dass man einfach dämmwolle drauf packt und Spanplatten drüber legt. Mich irritiert nur dass er es von sich aus vorgeschlagen hat. Oder gibt es bei einem binderdach irgendetwas besonderes zu beachten weshalb er es direkt übertragen wollte?
G
guckuck2
04.09.21 18:26
Stimmt ja auch. Komm da aber erstmal gescheit ran.
1
11ant
04.09.21 20:57
Ich will es mal so erklären:
1. Akt
Das Haus braucht ja irgendeinen Deckel, damit es nicht hineinregnet. Der typische Vertreter der Spezies "ahnungsloser Bauherr" hat maximal von der äußeren Gestalt des Daches eine Vorstellung und Meinung, wenn im Dachraum kein Wohnraum geschaffen werden soll. Diese Anforderung versucht der Bauunternehmer billigstmöglich zu erfüllen, denn was auch der Ahnungsloseste immer einfach versteht, das ist die Zahl unter dem Strich - ihr kommt die Entscheidung "Daumen rauf oder runter" zu.
2. Akt
Die Bauvorschrift "Energieeinsparverordnung" sagt, das Haus soll eine "thermische Hülle" (Abgrenzung zwischen beheiztem Innen und witterungsoffenem Außen) haben. Diese muß ja irgendwo liegen, im Falle des billigsten Deckels über der obersten Geschossdecke.
3. Akt
Dummerweise ist an dieser Stelle die Herstellung des von der Bauvorschrift geforderten und vom Bauamt auf Übereinstimmung von Plan und Wirklichkeit nachprüfbaren Zustandes mit einer mühseligen Plackerei verbunden, deren Lohnkosten die Wahl der billigsten Konstruktion leicht "überkompensieren" können (wie man das auf Schönsprech sagt).
4. Akt
Hier kommt das Zauberwort "Eigenleistung" ins Spiel: nirgendwo sonst läßt sich die Katze so gerne zum sich selbst in den Schwanz Beißen animieren wie hier. Ähnlichkeiten zwischen der sprichwörtlichen Katze und dem "preisbewußten" ahnungslosen Bauherrn sind reiner Zufall und frei erfunden. Für den Wahrheitsgehalt der letzten Aussage übernehme ich allerdings keine Garantie 🙂
EinHauslbauer schrieb:

Hallo, wir sind gerade in der Findungsphase und klappern diverse BU und GU ab.
Ihr seid nagelneu noch ganz frisch hier und solltet vielleicht einmal nachholen, die Preisanfragereife Eures Hausentwurfes den prüfenden Blicken der hiesigen Löwen zum Fraß vorzuwerfen (?)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
E
EinHauslbauer
06.09.21 07:49
11ant schrieb:

3. Akt
Dummerweise ist an dieser Stelle die Herstellung des von der Bauvorschrift geforderten und vom Bauamt auf Übereinstimmung von Plan und Wirklichkeit nachprüfbaren Zustandes mit einer mühseligen Plackerei verbunden, deren Lohnkosten die Wahl der billigsten Konstruktion leicht "überkompensieren" können (wie man das auf Schönsprech sagt).

also ist es eine sch**ß-Arbeit die Dämmwolle da oben zu verlegen?

Was ein Binderdach ist, welche vor und nachteile das hat etc ist mir bewusst. Aber dass es wahrscheinlich eine sehr aufwendige Arbeit ist, dass da oben zu dämmen konnte ich mir nicht so richtig vorstellen. Daher die vlt. auch etwas "dumme" Frage 😉
binderdachdämmendämmwollebauvorschrift