ᐅ Kalkbildung im Kombispeicher
Erstellt am: 08.12.12 18:05
C
Crawling-108.12.12 18:05Hallo werte Bauexperten!
Unser Einfamilienhaus hat einen Kombispeicher (750 L) davon entfallen 200 L auf den Warmwasserbehälter. Als Energiequellen gibt es einen Holzofen, einen Stromheizstab und eine Solaranlage. Genutzt wird der Speicher für die Heizkörper und das Warmwasser.
Der 200 L Warmwasserteil des Kombispeichers, wird ja ständig mit neuem Wasser befüllt. Hierbei ist doch mit erheblicher Kalkablagerung zu rechnen, oder? Das dürfte zumindest den Temperaturausgleich zwischen den beiden Speicherbehältern behindern.
Zum Schutz vor Kalkbildung können die Solaranlagen und der Stromheizstab das Wasser nur auf max 70 Grad erhitzen, das soll angeblich helfen...der Holzofen kann aber 90 Grad und mehr bringen
Frage: Ist es sinnvoll/nötig die Erhitzung durch den Ofen auch auf max 70 grad zu regeln? Bringt das wirklich etwas im Hinblick auf die Kalkbildung? Kann mir jemand ganz grundsätzlich sagen, wie ich bei der Wartung eines Kombispeichers vorgehen muss?
Unser Einfamilienhaus hat einen Kombispeicher (750 L) davon entfallen 200 L auf den Warmwasserbehälter. Als Energiequellen gibt es einen Holzofen, einen Stromheizstab und eine Solaranlage. Genutzt wird der Speicher für die Heizkörper und das Warmwasser.
Der 200 L Warmwasserteil des Kombispeichers, wird ja ständig mit neuem Wasser befüllt. Hierbei ist doch mit erheblicher Kalkablagerung zu rechnen, oder? Das dürfte zumindest den Temperaturausgleich zwischen den beiden Speicherbehältern behindern.
Zum Schutz vor Kalkbildung können die Solaranlagen und der Stromheizstab das Wasser nur auf max 70 Grad erhitzen, das soll angeblich helfen...der Holzofen kann aber 90 Grad und mehr bringen
Frage: Ist es sinnvoll/nötig die Erhitzung durch den Ofen auch auf max 70 grad zu regeln? Bringt das wirklich etwas im Hinblick auf die Kalkbildung? Kann mir jemand ganz grundsätzlich sagen, wie ich bei der Wartung eines Kombispeichers vorgehen muss?
M
MODERATOR09.12.12 19:33Sie sollten auch die Erhitzung durch den Ofen begrenzen, da sonst die Gefahr der Kalkbildung wächst.
Die Anfälligkeit für Kalkbildung hängt aber nicht nur von der Wassertemperatur ab, auch von der Bauart des Speichers; so sind Rippenrohr-Wärmetauscher weniger anfällig für Kalkbildung als Platten-Wärmetauscher. Auch die Wasserhärte ist selbstreden von Wichtigkeit.
Eine Entkalkung kann in Zyklen zwischen einem und fünf Jahren fällig werden - bei sehr hartem Wasser auch in kleineren Zyklen als jährlich.
Wie oft nun eine Entkalkung tatsächlich durchgeführt werden muss, sollten Sie deshalb mit dem Sanitärinstallateur besprechen, der auch die Wartung Ihrer Geräte durchführt.
Die Anfälligkeit für Kalkbildung hängt aber nicht nur von der Wassertemperatur ab, auch von der Bauart des Speichers; so sind Rippenrohr-Wärmetauscher weniger anfällig für Kalkbildung als Platten-Wärmetauscher. Auch die Wasserhärte ist selbstreden von Wichtigkeit.
Eine Entkalkung kann in Zyklen zwischen einem und fünf Jahren fällig werden - bei sehr hartem Wasser auch in kleineren Zyklen als jährlich.
Wie oft nun eine Entkalkung tatsächlich durchgeführt werden muss, sollten Sie deshalb mit dem Sanitärinstallateur besprechen, der auch die Wartung Ihrer Geräte durchführt.
K
Kurt1985-105.06.14 10:19Ich würde auch an dieser Stelle die Temperatur des Holzofens von 90 Grad herunterfahren. Auch die Wasserhärte spielt hier eine große Rolle. Die Wartung sollte aller 2 Jahre stattfinden. Aber hartem Wasser schon nach einem Jahr.
R
Ricardo-110.06.14 07:44Die Kalkbildung ist so eine Sache. Nach meines Erachtens liegt es nicht nur an der Wärmeeinstellung, sondern auch am Wasser. Ich habe so einen Rippenrohr-Wärmetauscher und ich muss jedes Jahr die Wartung unternehmen.
Ähnliche Themen