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ᐅ Feuchteadaptive Dampfbremse für Wohn/Bürocontainer?


Erstellt am: 23.10.20 22:26

M
mikekasky
23.10.20 22:26
Wir haben einen Wohn/Bürocontainer übernehmen dürfen den wir als Ferienhaus installieren wollen. Geheizt wird mit Gas aber sparsam. Jetzt bereitet die Dämmung Probleme weil es widersprüchliche Ansichten gibt.

Wir wollten innen an die Metallwand des Containers mit Holzlatten eine Kassettenwand erstellen und die Zwischenräume mit Thermo Jute Dämmplatten füllen. Dann kommen Spanplatten drauf die mit Kork beklebt werden als Dampfbremse. Jetzt hören wir es sollte eine Dampfsperre sein damit sich die Jutedämmung nicht mit Wasser vollsaugt. Wenn jetzt aber doch Feuchtigkeit in die Zwischenräume gelangt kann nichts mehr entweichen. Davor wird auch gewarnt.

Jetzt habe ich von feuchteadaptiven Dampfbremsen gelesen. Insbesondere folgende Aussage erscheint mir für eine wasserdampfundurchlässige Metallwand passend: "Ist die Außenseite der Bauteile wasserdampfundurchlässig (diffusionsdicht), schafft das Material ein hohes Rücktrocknungspotenzial, das für den Schutz vor Bauschäden oft unerlässlich ist." (energie-fachberater-de) Dann wäre feuchteadaptive Dampfbremse in unserem Fall ein MUSS.

Aber was die Funktionsweise betrifft scheinen die Erklärungen im Netz widersprüchlich:
"Das bewirkt, dass im Winter, wenn der Feuchtigkeitsdruck auf die Konstruktion am größten ist, die Dampfbremse fast keine Feuchtigkeit in das Bauteil gelangen lässt." (wissenwiki)
"Im Winter, bei geringer relativen Luftfeuchte, sind sie stark diffusionshemmend" (wissenwiki) –> [großer Feuchtigkeitsdruck = hohe Luftfeuchte oder nicht?]
"Ist die zur Diffusion bereite Wasserdampfmenge zu groß, dann erhöht sich der Widerstand der Materialien und schützt die Bauteile davor, zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt zu werden." (sanier-de)

Unser Szenario ist ja, dass im Winter bei sparsamer Beheizung es zu Kondensation durch Atemluft und Kochen/Duschen kommen kann. Eine Dampfsperre würde verhindern, dass sich die Dämmung mit Feuchtigkeit vollsaugt aber lässt auch keine Feuchtigkeit aus der Wandkonstruktion raus. Eine feuchteadaptive Dampfbremse würde dann dicht machen und erst wenn es wärmer ist wieder offener werden. Das wäre doch in unserem Fall die optimale Variante. Oder ist irgendwo ein Denkfehler drin?

Besten Dank für jedes Feedback!
Michael
M
mikekasky
25.10.20 11:21
Hallo Manfred

Danke für die Info. Eine Außenisolierung würde wohl den Projektrahmen sprengen. Voll auf eine feuchteadaptive Dampfbremse zu setzen finde ich auch riskant. Aber eine Aluminium-Dampfsperre find ich genauso riskant bei offenporiger Dämmung. Geschlossenporige Dämmung wie PU haben wir eigentlich ausgeschlossen weil es möglichst natürlich zugehen soll.

In dem von Dir verlinkten Artikel gibt es die Variante Hinterlüftete Dämmung:

Diese Dämmung wird innen nicht direkt auf der Wand angebracht, sondern hält bis zu 5 Zentimeter Abstand zu ihr. Dort entsteht eine Luftschicht, die durch Schlitze in der Außenhülle mit der Außenluft zirkuliert. Schimmel wird so verhindert, selbst wenn die Dämmmaterialien nicht wasserdicht sind.

Wäre das eine Option? D.h. zwischen der Metallwand und den Jute-Dämmplatten einen 2-3cm breiten Luftspalt zu haben und zwischen Jute-Dämmplatten und Innenraum eine Dampfbremse aus Kork? Also so etwa:

Metallwand | Luft | Jute-Dämmung | Kork | Innenraum
T
T_im_Norden
25.10.20 11:45
Ist im Prinzip wie zweischaliges Mauerwerk.

Daher würde ich das Ding auch dämmen wie ein normales Haus mit Sperre zur Dämmung damit die keine Feuchtigkeit von innen aufnimmt und in der Außenwand wie bei Klinker unten Lüftungsschlitze zum trocken der Dämmung erstellen.
M
mikekasky
25.10.20 17:53
Ah danke für den Tipp. Statt Thermo Jute Dämmplatten müssten wir dann Isover Ultimate Kern-Dämmplatten nehmen. Die sind speziell für zweischaliges Mauerwerk und wasserabweisend. Scheinbar braucht es dann nichtmal den Luftschicht. Allerdings hab ich auch einen Kommentar von Dipl.-Ingenieur & Architekt (Dieter Ehlers) gefunden der sagt:

Einen Container würde ich wie einen Bootsrumpf aus Stahl betrachten. Die werden von den Werften innen mit einem Dämmstoff aus PU-Schaum versehen. Der quillt auf eine Stärke von 5 - 10 cm auf. Darauf folgt eine hinterlüftete Verkleidung aus Holz, Sperrholz, Holzverbundwerkstoffen o.ä. Dann kann sich kein Schwitzwasser auf dem Rumpf bilden, und falls sich hinter den Verkleidungen Feuchtigkeit bildet, sollte es bei einer Beheizung wieder abtrocknen. Ob das in jedem Fall gut funktioniert, hängt allerdings sehr von der fachmännischen Verarbeitung und der Hinterlüftung ab.

Von Dampfsperre steht da nichts. Und wir wollen ohne das Plastikschaumzeug auskommen. Statt PU-Schaum nehmen wir dann wasserabweisende Kern-Dämmplatten und vielleicht an der Decke die Thermo Jute Dämmplatten. Die haben über doppelt so hohe Wärmekapazität und im Containerdach sammelt sich ja kaum Feuchtigkeit von innen.

Das ganze sieht dann so aus:

Metallwand (mit Lüftungsschlitze) | Luftschicht (optional) | Kern-Dämmung | Dampfsperre (optional?) | Wandfarbe/Holz/Kork | Innenraum
dämmungfeuchtigkeitdämmplattenjutedampfbremsedampfsperrekorkthermoluftschichtinnenraum