Guten Morgen,
wir stehen relativ am Anfang unserer Bauplanung, momentan ist noch offen ob Massiv- oder Holzständerbau, weshalb wir uns gerade verschiedene Angebote durchrechnen lassen.
Diese Woche haben wir ein Grundstück in unserer bevorzugten Lage zu einem vernünftigen Preis gefunden und ich plane nun, dieses über vorhandenes Eigenkapital zu erwerben.
Einer der Planer, darauf angesprochen, empfahl uns, das Grundstück nicht selbst zu erwerben sondern wir sollten uns an ihn wenden und er würde dann alles erforderliche in die Wege leiten.
Meine Frage dazu: haben wir daraus irgendwelche Vorteile oder ist das nur Eigennützigkeit des Verkäufers, weil er uns binden möchte?
Das Grundstück ist reserviert, wir haben noch etwa 2 Wochen, um eine Entscheidung zu treffen. Für eine bestimmte Planung haben wir uns bisher nicht entschieden.
Liebe Grüße
Markus
wir stehen relativ am Anfang unserer Bauplanung, momentan ist noch offen ob Massiv- oder Holzständerbau, weshalb wir uns gerade verschiedene Angebote durchrechnen lassen.
Diese Woche haben wir ein Grundstück in unserer bevorzugten Lage zu einem vernünftigen Preis gefunden und ich plane nun, dieses über vorhandenes Eigenkapital zu erwerben.
Einer der Planer, darauf angesprochen, empfahl uns, das Grundstück nicht selbst zu erwerben sondern wir sollten uns an ihn wenden und er würde dann alles erforderliche in die Wege leiten.
Meine Frage dazu: haben wir daraus irgendwelche Vorteile oder ist das nur Eigennützigkeit des Verkäufers, weil er uns binden möchte?
Das Grundstück ist reserviert, wir haben noch etwa 2 Wochen, um eine Entscheidung zu treffen. Für eine bestimmte Planung haben wir uns bisher nicht entschieden.
Liebe Grüße
Markus
Markus2409 schrieb:
Einer der Planer, darauf angesprochen, empfahl uns, das Grundstück nicht selbst zu erwerben sondern wir sollten uns an ihn wenden und er würde dann alles erforderliche in die Wege leiten. Mich würde da interessieren, wieso ich ein Grundstück, auf dem mein Haus stehen soll, nicht selbst erwerben sollte!? Wenn ich es nicht selbst erwerbe, gehört es (zwischenzeitlich) jemand anderem - welchen Sinn sollte das haben, wenn ich doch am Ende Eigentümer meines Hauses auf meinem Grundstück sein soll?
Ich will nicht ausschließen, dass es in speziellen Einzelfällen einen plausiblen Grund für dieses Vorgehen geben könnte, vermute aber stark, dass das hanebüchener Blödsinn ist.
MfG
Dirk Grafe
M
mabra100124.06.15 14:18Also wir haben das Grundstück auch selber gekauft. Selber alles in die Wege geleitet und dann aus Eigenkapital bezahlt...
Wenn du das über den Planer kaufst, kommt mir auch gleich die Provision in den Kopf, die er euch womöglich abzwacken will..
Fakt ist ja, dass es keinen Nachteil gibt, wenn ihr das alleine kauft, ohne seine Unterstützung..Zumindest wüsste ich keinen..Wir hatten keinen.. 🙂
Wenn du das über den Planer kaufst, kommt mir auch gleich die Provision in den Kopf, die er euch womöglich abzwacken will..
Fakt ist ja, dass es keinen Nachteil gibt, wenn ihr das alleine kauft, ohne seine Unterstützung..Zumindest wüsste ich keinen..Wir hatten keinen.. 🙂
mir fällt hier noch spontan ein:
Wenn tatsächlich der Planer das Grundstück erwirbt und sich Euer Projekt durch "irgendetwas" verzögert - was hindert ihn daran, das Grundstück jemand anderen anzubieten (bliebe natürlich abzuwarten, inwiefern eine vertragliche Fixierung erfolgt)?
Persönlich stimme ich aber den anderen zu: Welchen Vorteil hätte es für Euch, den Kauf über den Planer abzuwickeln?
Wenn tatsächlich der Planer das Grundstück erwirbt und sich Euer Projekt durch "irgendetwas" verzögert - was hindert ihn daran, das Grundstück jemand anderen anzubieten (bliebe natürlich abzuwarten, inwiefern eine vertragliche Fixierung erfolgt)?
Persönlich stimme ich aber den anderen zu: Welchen Vorteil hätte es für Euch, den Kauf über den Planer abzuwickeln?
D
DerBjoern24.06.15 15:53Ich sehe nur potentielle Nachteile wenn ihr auf seinen Vorschlag eingeht. Notartermin vereinbaren bekommt ihr auch selber hin. Lass die Finger davon und erwerbe das Grundstück lieber direkt.
B
Bauexperte24.06.15 18:43laemat schrieb:
das kommt ganz klar auf die Vertragsgestaltung an und so wie es der TE beschreibt liegt sehr wohl eine Bauträgerbindung vorWie kann denn eine Bauträgerbindung vorliegen, wenn der TE das Grundstück selbst gesucht hat und frei wählen kann, wie und mit wem er es bebauen will?Ich sehe auch nicht, das der Anbieter einen Vorteil davon hat, das Grundstück zu kaufen und dann an den TE erneut zu verkaufen; dann wäre in der Tat GrEwSt. auf Haus & Grund fällig aber auch jede Menge Aufwand & Kosten für den Anbieter. Weshalb sollte er so etwas auf sich nehmen; seine Marge bereits im Vorfeld schmälern?
Ich sehe es eher so, daß der Anbieter meinte, sich um die Bauvorbereitung zu kümmern und dann ist nix mit Kosten; es sei denn natürlich, diese Dienstleistung selbst ist kostenpflichtig.
Grüße, Bauexperte
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