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ᐅ Pfeifengrundstück: Umlegung/Erneuerung d. Leitungen hinteres Haus


Erstellt am: 19.01.15 12:26

B
bjoern6267
19.01.15 12:26
Moin allerseits!

Ich möchte noch in diesem Jahr ein Haus bauen, das Grundstück ist bereits gefunden.
Es liegt in Reinbek (schleswig Holstein), und ist noch nicht erschlossen.

Es handelt sich dabei um eine Art "Pfeifengrundstück", das heißt, hinter dem Grundstück befindet sich ein weiteres Grundstück, dessen Zufahrt über mein Grundstück erfolgt. Auf dem hinteren Grundstück steht das Haus meiner Eltern.

Das Problem sind die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Telefon, Strom) zum Haus meiner Eltern, die natürlich auch über mein Grundstück verlaufen.
Leider ist der genaue Verlauf nicht bekannt, ich habe schon bei allen Versorgern nachgefragt, und Pläne erhalten, allerdings stehen diese im Widerspruch zu alten Zeichnungen, die mein Großvater seinerzeit angefertigt hat.
Sicher ist nur, dass die Leitungen in der Nähe zur Grenze zum Nachbargrundstück verlaufen, wo genau, ist aber unbekannt.

Und das ist genau das Problem:
Es kann sein, dass die Leitungen dort verbleiben können, es ist aber auch möglich, dass sie verlegt/erneuert werden müssen.
Genau diese Unsicherheit macht mir zu schaffen, denn dadurch ist es nicht möglich, die Kosten zu kalkulieren.

Folgendes ist zu klären:
1. Ermittlung der genauen Position
2. Wenn die Position feststeht, Klärung, ob die Leitungen verbleiben dürfen oder nicht.

zu 1.
Gibt es eine Möglichkeit (außer Aufgraben), die genaue Position von Versorgungsleitungen zu bestimmen?
Ansonsten würde jemand zum Spaten greifen (müssen), und zwei oder drei Stichgräben (ausgehend von der Grenze) buddeln, bis ich die Leitungen gefunden sind. Dann die Positionen verbinden, und damit wäre der Verlauf einigermaßen sicher festgestellt.
Hier ergibt sich wiederum die Frage, ob die Entfernungen "offiziell" von einer autorisierten Firma festgestellt werden müssen, oder ob es reicht, das selbst zu machen.

zu 2.
Gibt es Vorschriften, wie dicht ein neues Haus an bestehende Versorgungsleitungen herangebaut werden darf?
Sicher noch wichtig in dem Zusammenhang: Wir bauen ohne Keller.
Trotzdem darf man sicherlich nicht ein Haus über Versorgungsleitungen bauen, da man ja an die Leitungen drankommen muss, ohne das Haus abzureißen ;o)

Ein konstruiertes Beispiel:
Annahme: Die Gasleitung verläuft parallel zu Nachbargrenze in einer Entfernung von 3m.
Wie dicht darf man an die Grenze bauen, ohne dass die Gasleitung verlegt werden muss?
Ich könnte mir vorstellen, dass es je nach Leitung unterschiedliche Vorschriften gibt. Ein Stromkabel ist ja nicht so "gefährlich" wie z.B. eine Gasleitung.

Leider ist das Grundstück recht klein, sodass wir das Haus nicht beliebig "schieben" können. Wir wollen schon bis 3m an die Grenze rangehen.

Ich würde mich freuen, wenn jemand einen hilfreichen Tipp geben könnte, und bedanke mich schon vorab!

Viele Grüße,

Björn
K
klblb
19.01.15 12:55
zu 1.)
Stromkabel lassen sich leicht detektieren, da sie schön abstrahlen. Man braucht dazu ein Kabelortungsgerät (gib das mal in Google ein). Keine Ahnung, ob man sich etwas mieten kann. Tiefbaufirmen, die für den lokalen Stromversorger arbeiten, haben so ein Ding. Zur Not mit Trinkgeld in der Hand dort mal anfragen.
Keine Ahnung, wie man die anderen Leitungen detektiert.

zu 2.)
jeder Versorger legt fest, wie weit Gebäude und andere Leitungen sich "seinen" Leitungen nähern dürfen. Das bewegt sich meist im Bereich von 30 bis 50 cm Abstand horizontal und vertikal. Einfach nachfragen.
D
DG
19.01.15 12:58
Hallo Björn!

Um die Leitung zu finden, gibt es mittlerweile Ortungssysteme. Man sollte dann aber die Möglichkeit haben, auf die Leitung ein "Signal" zu geben.

Alternative: Handschachtung, wie von Dir beschrieben.

Zu weiteren Planung solltest Du Deinen AR befragen, es gibt da einige Sachen incl. Abstand zu beachten, das kriegt man ohne Pläne hier aber nicht hin. Eine Grundbuchabfrage kann auch helfen, evtl. sind Leitungsrechte/Grunddienstbarkeiten eingetragen und vielleicht findet man in alten Bauakten noch entspr. Pläne.

Also auch mal die Akte vom Bauamt einsehen, evtl. auch in alten (Stadt-)Archiven nachsehen, wenn's ganz alt ist.

MfG
Dirk Grafe
B
bjoern6267
19.01.15 14:48
Moin!
Dachte ich mir schon, dass das Architekt heißen könnte...
Problem: Ich hab' noch keinen Architekten, da ich ja noch in der Kalkulation der Kosten feststecke.
Und in meinem Fall gilt offenbar: Ohne Architekten keine Kostenermittlung und ohne genaue Kosten kein Architekt...

Wir bauen ja in Schleswig Holstein, insofern hilft der Kontakt eines für Hamburg zuständigen Architekten wahrscheinlich nicht.
Aber vielleicht kann der Hamburger Architekt ja einen Kontakt zu einem SH-Architekten vermitteln.
Man könnte den Architekten ja einfach mal fragen, ohne dass man ihn gleich für den Hausbau engagieren muss.

Insofern wäre ich für den Kontakt dankbar. Kannst Du mir den per PN oder Mail schicken? Meine Mailadresse ist von der Moderation aus Datenschutzgründen entfernt worden, also per PN bitte.

Danke und viele Grüße,

Björn
Y
ypg
19.01.15 17:54
bjoern6267 schrieb:
Es handelt sich dabei um eine Art "Pfeifengrundstück", das heißt, hinter dem Grundstück befindet sich ein weiteres Grundstück, dessen Zufahrt über mein Grundstück erfolgt. Auf dem hinteren Grundstück steht das Haus meiner Eltern.

Das Grundstück Deiner Eltern wäre in diesem Fall das Pfeifenstielgrundstück - nicht eures.
Die Zufahrt ist der Stiel, das meist rechteckige Flächen-Grundstück der sogenannte Pfeifenkopf.
bjoern6267 schrieb:
Wir bauen ja in Schleswig Holstein, insofern hilft der Kontakt eines für Hamburg zuständigen Architekten wahrscheinlich nicht.
Aber vielleicht kann der Hamburger Architekt ja einen Kontakt zu einem SH-Architekten vermitteln.

Nach meinem Wissen gibt es keine Ländergrenzen oder Eingrenzungen für Architekten. Dennoch kann es natürlich hilfreich sein, wenn der Architekt sich mit der Bauverordnung SH auskennt.
Aber man wohl davon ausgehen, dass Architekten aus Hamburg sich mit NDS- sowie SH-Verordnungen auskennen werden.

Gruss Yvonne
B
bjoern6267
23.01.15 13:11
Moin!

Der Kontakt von Dirk hat leider auch nicht viel zur Lösung beitragen können, schade.
Naja, nun bin ich weiter auf der Suche nach jemandem, der mir die Fragen beantworten kann.

Zunächst ist es aber wahrscheinlich nötig, die Leitungen genau zu lokalisieren, und dann weiter zu überlegen.

Ich werde dazu einen separaten Thread aufmachen, und wenn ich jemanden gefunden habe, der mir das aufbuddelt, geht's hier weiter.

Viele Grüße,

Björn
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