Ja, das mit dem "besseren Wohnen" habt ihr bereits richtig erkannt, hier erwarte ich bis auf eine Optimierung der Zimmeraufteilung auch keine großen Wunder, sondern ohne Keller eher einen Rückschritt, was die Platzverhältnisse angeht.
Das bisherige Reihenhaus hat wie bereits erwähnt einen Nutzkeller mit Technik-, Hobby-, Vorrats und Waschraum.
Im EG befinden sich Küche sowie Wohnzimmer und ein Gäste-WC, im 1.OG Familienbad, 2 Kinderzimmer sowie ein kleiner Abstellraum und das Elternschlafzimmer.
Im 2. OG, mit einer Gaube und Dachschrägen ist das Gästezimmer sowie ein Zimmer fürs Homeoffice und das Gästebad untergebracht.
In Summe 156m2 mit einer Grundfläche von 6,5 x10m.
Der Gedanke sich fürs Grundstück und das eigene Eigenheim verändern zu wollen, liegt eigentlich an der Tatsache, dass die Vermieter schräg gebenüber wohnen und immer ein Auge auf einen haben sowie an der Tatsache, dass sie mit 2 eigenen Erwachsenen Kindern jederzeit die Eigenbedarfs Karte ziehen könnten und wir dann für ähnliches Geld nichts vergleichbares finden im Ort. Da wir aber gerne dort bleiben würden, wünscht sich vor allem meine Frau ein Eigenheim.
Rein Finanztechnisch gesehen, ist eine Finanzierung des eigenen Hauses auch nicht gerade sinnvoll bei den Zinssätzen, da müsste ich eigentlich eine Penthousewohnung kaufen, die die nächsten 20 Jahre vermieten und dann dort einziehen😁
Beim Baufenster für die Garage musste ich auch stutzen. Das ist selbst für eine Standardgarage schon sehr knapp bemessen. Eine Garage, die ich im hinteren Teil aber noch als Stauraum nutzen kann, wäre schon fast ein "Must have", wenn mir der Keller zukünftig fehlen sollte.
Ich bin schon auch Realist und mit einer Breite von 6m schlussendlich ist mir schon auch bewußt, dass der planerische Freiraum letztendlich selbst mit Sattelgeschoss aufgrund der benötigten Zimmeranzahl überschaubar bleiben und es eher um Tetris im Nachkommabereich gehen wird.
Jetzt warte ich als nächstes mal auf die neuen potentiellen Nachbarn und lasse eure Kommentare mal wirken.
Es ist halt bei uns sehr schwer mit Grundstücken. Es gibt sehr viele unbebaute schöne Grundstücke, die leider brach liegen und nicht bebaut werden, weil sie die Eigentümer nicht verkaufen wollen. Wenn mal eins verfügbar ist, dann liegt der qm gleich bei 1200€. Das von der Gemeinde wäre mit 750€/qm ein Schnäppchen, es ist halt langfristig die Frage, ob die richtige Entscheidung ist, da eben das günstige Grundstück nicht über die Tatsache hinwegtäuschen kann, dass das Baufenster jetzt schon ein Stück weg von ideal ist und der Bau trotzdem ne Stange Geld kosten wird.
Das bisherige Reihenhaus hat wie bereits erwähnt einen Nutzkeller mit Technik-, Hobby-, Vorrats und Waschraum.
Im EG befinden sich Küche sowie Wohnzimmer und ein Gäste-WC, im 1.OG Familienbad, 2 Kinderzimmer sowie ein kleiner Abstellraum und das Elternschlafzimmer.
Im 2. OG, mit einer Gaube und Dachschrägen ist das Gästezimmer sowie ein Zimmer fürs Homeoffice und das Gästebad untergebracht.
In Summe 156m2 mit einer Grundfläche von 6,5 x10m.
Der Gedanke sich fürs Grundstück und das eigene Eigenheim verändern zu wollen, liegt eigentlich an der Tatsache, dass die Vermieter schräg gebenüber wohnen und immer ein Auge auf einen haben sowie an der Tatsache, dass sie mit 2 eigenen Erwachsenen Kindern jederzeit die Eigenbedarfs Karte ziehen könnten und wir dann für ähnliches Geld nichts vergleichbares finden im Ort. Da wir aber gerne dort bleiben würden, wünscht sich vor allem meine Frau ein Eigenheim.
Rein Finanztechnisch gesehen, ist eine Finanzierung des eigenen Hauses auch nicht gerade sinnvoll bei den Zinssätzen, da müsste ich eigentlich eine Penthousewohnung kaufen, die die nächsten 20 Jahre vermieten und dann dort einziehen😁
Beim Baufenster für die Garage musste ich auch stutzen. Das ist selbst für eine Standardgarage schon sehr knapp bemessen. Eine Garage, die ich im hinteren Teil aber noch als Stauraum nutzen kann, wäre schon fast ein "Must have", wenn mir der Keller zukünftig fehlen sollte.
Ich bin schon auch Realist und mit einer Breite von 6m schlussendlich ist mir schon auch bewußt, dass der planerische Freiraum letztendlich selbst mit Sattelgeschoss aufgrund der benötigten Zimmeranzahl überschaubar bleiben und es eher um Tetris im Nachkommabereich gehen wird.
Jetzt warte ich als nächstes mal auf die neuen potentiellen Nachbarn und lasse eure Kommentare mal wirken.
Es ist halt bei uns sehr schwer mit Grundstücken. Es gibt sehr viele unbebaute schöne Grundstücke, die leider brach liegen und nicht bebaut werden, weil sie die Eigentümer nicht verkaufen wollen. Wenn mal eins verfügbar ist, dann liegt der qm gleich bei 1200€. Das von der Gemeinde wäre mit 750€/qm ein Schnäppchen, es ist halt langfristig die Frage, ob die richtige Entscheidung ist, da eben das günstige Grundstück nicht über die Tatsache hinwegtäuschen kann, dass das Baufenster jetzt schon ein Stück weg von ideal ist und der Bau trotzdem ne Stange Geld kosten wird.
N
nordanney22.04.26 09:29Nik schrieb:
Das von der Gemeinde wäre mit 750€/qm ein Schnäppchen, es ist halt langfristig die Frage, ob die richtige Entscheidung ist, da eben das günstige Grundstück nicht über die Tatsache hinwegtäuschen kann, dass das Baufenster jetzt schon ein Stück weg von ideal ist und der Bau trotzdem ne Stange Geld kosten wird.Aus meiner beruflichen Erfahrung und dem Rückblick auf die letzten 30-40 Jahre ist das wirtschaftlich eine 1A Entscheidung. Ganz konkret bei Euch aufgrund Lage und dem Potential des Weiterverkaufs im Alter (Ihr wollt ohne Kids entspannt in der kleinen ETW/Mietwohnung wohnen o.ä.). Keine Gewissheit, aber alles spricht dafür.
Und statistisch geht es Rentnern mit Eigentum besser als Rentnern ohne Eigentum.
Damit wieder raus aus dem off topic und später zurück zur Planung (mit den Nachbarn).
nordanney schrieb:
Ganz konkret bei Euch aufgrund Lage und dem Potential des Weiterverkaufs im Alter (Ihr wollt ohne Kids entspannt in der kleinen ETW/Mietwohnung wohnen o.ä.). Keine Gewissheit, aber alles spricht dafür.
Und statistisch geht es Rentnern mit Eigentum besser als Rentnern ohne Eigentum.Nach den Ausführungen von @Nik und und Abwägungen, was an Optionen sinnvoll oder machbar ist, ist vom Lebenskomfort tatsächlich zu sehen, dass man jetzt als Familie baut, sich dann halt „einschränkt“ in Räumlichkeiten (man muss ja auch tatsächlich erwähnen, das vieles geht, wenn man gut plant, Einbauschränke dort, wo sie gebraucht werden, etwas aufräumen lernt usw), und wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann man dann den „Ruhesitz“ angehen. Mit vorhandenem Eigentum geht vieles.
Garage kann auch Carport werden mit einem Schuppen für die Räder und Gartengeräte.
Vor dem Haus sind Stellplätze eingezeichnet.. und eventuell wäre hier auch eine Gartenbox erlaubt.
Persönlich finde ich die Flachdachvorgabe immer etwas blöd, da man nicht auf einen Dachboden zurückgreifen kann.
Nik schrieb:
Beim Baufenster für die Garage musste ich auch stutzen. Das ist selbst für eine Standardgarage schon sehr knapp bemessen.Das ist ein Mißverständnis: es handelt sich um kein Baufenster, sondern um eine (Ga/Cp) gewidmete Erweiterung des Baufensters. Die Garage kann das unmittelbar anschließende Haus-Baufenster ja schließlich mitnutzen, und ...
Nik schrieb:
Eine Garage, die ich im hinteren Teil aber noch als Stauraum nutzen kann, wäre schon fast ein "Must have", wenn mir der Keller zukünftig fehlen sollte.... auch eine tatsächlich nur 2,5 m breite Garage wäre dort möglich. Für Lastenräder, E-Bikes & Co. zum Beispiel.
Nik schrieb:
Es gibt sehr viele unbebaute schöne Grundstücke, die leider brach liegen und nicht bebaut werden, weil sie die Eigentümer nicht verkaufen wollen.Da verhält sich die Politik unnötigerweise leider eierlos. Allen Ebenen (Bund, Land, Kommune) stünden (unterschiedliche) bunte Sträuße an Instrumenten zur Verfügung, die Enkelgrundstücke dem Gemeinwohl oder dem Grundstücksmarkt zuzuführen. Das wird nur äußerst ängstlich eingesetzt. Aktuell führen immerhin einige Kommunen bereits Baulückenkataster. Ein schärferer, aber m.E. durchaus möglicher Weg wäre, einen gemeindeweiten Bauzwang zu erlassen und in diesen jeden Eigentumsübergang einzubeziehen, also auch den durch Erbfall. Stell´ Dir vor, Erben, die solche Grundstücke weiter brachliegen ließen, müßten sie dann der Gemeinde zum Einheitswert (also quasi Bodenrichtwert von 1934) zum Kauf anbieten oder für Urban Gardening verpachten ;-)
Mindestens die Bedrohung mit einem Bepflanzungsgebot halte ich bereits heute für durchsetzbar.
Das Grundstücke einfach leer bleiben wie die Ehebetthälfte des verblichenen Gatten, mag eine kulturelle Übung sein, die jedoch dringendst auf den (im Sinne von wenn keine Plakette mehr dann weg) Prüfstand gehört.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
N
nordanney22.04.26 13:57Und wenn man nicht mit einem Erbe oder verdammt guten Jobs sowie hoher Sparquote versehen ist, ist die Entscheidung für Eigentum in solchen Fällen/Lagen recht einfach und digital.
1 - machen mit den möglichen "Einschränkungen" - bei den Bodenpreisen und Baupreisen wird es niemals ein großzügiges freistehendes EFH werden (weder als Neubau, noch als Bestand, da die alten Bestandshäuser mit 600qm Grundstück dann auch unbezahlbar sind, selbst wenn man nur den Bodenwert bezahlen müsste)
0 - in der Mietwohnung / dem Miethaus bleiben mit allen Pros und Cons
1 - machen mit den möglichen "Einschränkungen" - bei den Bodenpreisen und Baupreisen wird es niemals ein großzügiges freistehendes EFH werden (weder als Neubau, noch als Bestand, da die alten Bestandshäuser mit 600qm Grundstück dann auch unbezahlbar sind, selbst wenn man nur den Bodenwert bezahlen müsste)
0 - in der Mietwohnung / dem Miethaus bleiben mit allen Pros und Cons
N
nordanney22.04.26 13:59Nik schrieb:
Es gibt sehr viele unbebaute schöne Grundstücke, die leider brach liegen und nicht bebaut werden, weil sie die Eigentümer nicht verkaufen wollen. Wenn mal eins verfügbar ist, dann liegt der qm gleich bei 1200€.Ist das nicht egal - zumindest für Euch -, ob die verkauft werden oder nicht? Oder würdest Du 600qm für 750k kaufen und dann noch mal 750k fürs Haus ausgeben können?
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