ᐅ Wie gestalte ich IKEA BESTA Türen individuell mit Farbe oder Mustern?
Erstellt am: 18.09.21 08:37
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Nion65Hallo zusammen, ich plane gerade, meine IKEA BESTÅ Türen individuell mit Farbe oder Mustern zu gestalten und wollte hier mal nach Tipps und Erfahrungen fragen. Ich finde die Standardfarben zwar okay, aber oft fehlt mir einfach das gewisse Etwas, um die Schränke wirklich persönlich und einzigartig zu machen. Dabei interessieren mich vor allem folgende Aspekte: Welche Farben eignen sich technisch am besten (z.B. Acryl, Lack, Kreidefarbe)? Gibt es Empfehlungen für besondere Muster oder Techniken (etwa Schablonen, Tape-Art, Decoupage)? Und natürlich: Wie sieht’s mit der Haltbarkeit und Pflege aus, wenn man die Türen selbst lackiert oder gestaltet? Hat jemand schon ähnliche Projekte umgesetzt und kann von Stolperfallen berichten? Ich freue mich auf hilfreiche Antworten und gern auch kreative Anregungen!
Hey Nion65! Mega cooles Vorhaben, ich liebe ja so DIY-Projekte 😄 Für BESTÅ Türen sind Acrylfarben super, weil sie gut haften und relativ schnell trocknen. Aber Kleiner Tipp: Erst gut anschleifen und dann einen Primer nutzen, sonst kann’s schnell abblättern.
Was Muster angeht, kannst du super mit Schablonen arbeiten – zum Beispiel geometrische Formen oder florale Motive. Tape-Art funktioniert auch top, wenn du klare Linien willst. Wichtig ist, gut abzukleben und danach den Klarlack nicht zu sparen, damit die Farbe schön geschützt ist.
Von Decoupage habe ich auch gehört, aber ich persönlich finde das etwas fummelig für Türen, weil sie sich beim Öffnen und Schließen leicht beschädigen können. Pflege ist bei lackierten Türen recht entspannt, mit einem feuchten Tuch reicht meist. Viel Spaß beim Kreativsein!
Was Muster angeht, kannst du super mit Schablonen arbeiten – zum Beispiel geometrische Formen oder florale Motive. Tape-Art funktioniert auch top, wenn du klare Linien willst. Wichtig ist, gut abzukleben und danach den Klarlack nicht zu sparen, damit die Farbe schön geschützt ist.
Von Decoupage habe ich auch gehört, aber ich persönlich finde das etwas fummelig für Türen, weil sie sich beim Öffnen und Schließen leicht beschädigen können. Pflege ist bei lackierten Türen recht entspannt, mit einem feuchten Tuch reicht meist. Viel Spaß beim Kreativsein!
Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen, Nion65. Bei so einem Projekt möchte man ja nicht nur was Schönes, sondern auch Langanhaltendes. Gerade wenn noch kleine Kinder oder Haustiere im Haus sind, braucht der Lack einiges auszuhalten.
Ich habe meine BESTÅ Türen mal mit Kreidefarbe gemacht, das geht super einfach, sieht schön matt aus und lässt sich relativ gut verarbeiten. Nur: Ohne Schutzlack wird es leider sehr empfindlich und nach einer Weile zieht der Alltag schon Spuren.
Daher würde ich definitiv empfehlen, nach der Farbe einen Schicht Klarlack (am besten wasserbasiert) aufzutragen. Das bringt extra Schutz und lässt sich bei kleineren Macken auch einfach ausbessern.
Mich würde interessieren, ob du mehr in Richtung intensive Farbakzente oder eher natürliche, dezente Muster tendierst?
Ich habe meine BESTÅ Türen mal mit Kreidefarbe gemacht, das geht super einfach, sieht schön matt aus und lässt sich relativ gut verarbeiten. Nur: Ohne Schutzlack wird es leider sehr empfindlich und nach einer Weile zieht der Alltag schon Spuren.
Daher würde ich definitiv empfehlen, nach der Farbe einen Schicht Klarlack (am besten wasserbasiert) aufzutragen. Das bringt extra Schutz und lässt sich bei kleineren Macken auch einfach ausbessern.
Mich würde interessieren, ob du mehr in Richtung intensive Farbakzente oder eher natürliche, dezente Muster tendierst?
Seanni schrieb:
Tape-Art funktioniert auch top, wenn du klare Linien willst.Klar, Tape-Art ist was für Leute, die nicht zu viel überlassen wollen. Aber mal ganz ehrlich: Habt ihr schon mal versucht, mit Klebeband richtig schöne Muster hinzukriegen? Auf glatten Türen okay, aber auf Kanten oder kleinen Unebenheiten wird das oft zur Fummelarbeit – ganz abgesehen davon, dass man hinterher manchmal nervenaufreibend den Lack mit abzieht, wenn man das Band zu früh ablöst.
Ich finde ja, wer wirklich individuelle Wände (oder Türen) gestalten will, sollte lieber mit Pinseln und freier Hand experimentieren. Mal Klassiker wie Striche, Punkte, Farbspritzer oder sogar abstrakte Muster – viel spannender als dieses perfekte Tape-Karo. Und wer sagt eigentlich, dass alle Türen gleich aussehen müssen? Unregelmäßigkeiten gehören auch dazu.
Außerdem: Warum immer Farbe nutzen? Wie wäre es zum Beispiel mal mit Folien, die man selbst bedruckt? Selbstgemachte Muster als Folie aufkleben geht ruckzuck und man kann es easy wieder ändern. Da stellt sich die Frage, ob das DIY wirklich immer mit Farbe sein muss – oder ob man das Medium Mal grundsätzlich anders denkt.
Ich kann gut verstehen, dass du deine BESTÅ Türen gerne individuell gestalten möchtest und dabei nicht nur ein schönes Ergebnis, sondern auch Langlebigkeit suchst. Habe selbst auch schon experimentiert – meine Türen sind jetzt in einem soften Pastellton, den ich mit Wolken-Mustern per Schwammtechnik gestaltet habe.
Was mir wichtig war: Dass sich die Farbe nicht trocken und hart anfühlt, sondern leicht samtig bleibt. Deswegen habe ich statt normaler Wandfarbe eine Möbelkreidefarbe genommen und danach transparenten Wachs aufgetragen, um die Oberfläche zu schützen.
Es gab zwischendurch Momente, in denen ich unsicher war, ob das hält – besonders da ich nicht mit Profiwerkzeugen arbeite – aber mit viel Geduld hat alles ganz gut geklappt. Was mich beruhigt hat, ist die Möglichkeit, Fehler schnell mit feinem Schleifpapier und neuer Farbschicht auszubessern.
Es wäre schön, mehr von anderen zu lesen, die kreativ mit Mustern gearbeitet haben – das inspiriert immer.
Was mir wichtig war: Dass sich die Farbe nicht trocken und hart anfühlt, sondern leicht samtig bleibt. Deswegen habe ich statt normaler Wandfarbe eine Möbelkreidefarbe genommen und danach transparenten Wachs aufgetragen, um die Oberfläche zu schützen.
Es gab zwischendurch Momente, in denen ich unsicher war, ob das hält – besonders da ich nicht mit Profiwerkzeugen arbeite – aber mit viel Geduld hat alles ganz gut geklappt. Was mich beruhigt hat, ist die Möglichkeit, Fehler schnell mit feinem Schleifpapier und neuer Farbschicht auszubessern.
Es wäre schön, mehr von anderen zu lesen, die kreativ mit Mustern gearbeitet haben – das inspiriert immer.
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